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Schatten-Garten

Rosen für den Halbschatten: 8 Rosensorten, die weniger Sonne brauchen als gedacht

Ihr Garten hat wenig Sonne? Kein Problem! Diese Rosensorten blühen auch im Halbschatten. Plus: Welche Standorte sich eignen und was Sie beachten müssen.

Rosen sind die Königinnen eines jeden Gartens. Sie sind wunderschön, aber auch anspruchsvoll und wollen im Rampenlicht stehen – wortwörtlich. Rosen brauchen viel Sonne, damit sie schön blühen. Sie haben aber gar nicht so viele Sonnenplätze im Garten? Manche Rosen gedeihen auch im Halbschatten.

Sind Rosen schattenverträglich?

Obwohl Rosen die Sonne lieben, können viele Sorten auch im Halbschatten gut überleben. Er hat sogar ein paar Vorteile: Dort ist die Luft feuchter. Das macht es Mehltau schwer. Manche Rosenblüte riecht dadurch auch intensiver. Sie sollten trotzdem ein paar Punkte beachten:

  • Jede Rose braucht mindestens vier bis fünf Stunden Sonne. Kompletter Schatten ist daher absolut ungeeignet. Besser ist ein Standort neben einer Mauer oder Ähnlichem, wo die Sonne wandert.
  • Auch sollten Rosen nicht unter Bäumen stehen. Hier kommt kein Regen durch und die Luft ist zu trocken. Das begünstigt Schädlinge.
  • Zu wenig Sonne macht die Pflanze empfindlich gegenüber Eindringlingen: Achten Sie darauf, dass sie nicht von anderen Gewächsen verdrängt wird.
  • Rosen sollten nach dem Gießen, Regen oder dem Morgentau immer gut trocknen, sonst kann sich Sternrußtau ausbreiten. Es ist daher wichtig, dass die Pflanze im Halbschatten nicht zu lange feucht steht.
  • Ein guter Boden ist wichtig. Pflanzen Sie Rosen immer in Spezial-Rosenerde (werblicher Link).
Rosen im Schatten? Das geht – aber nur unter guten Bedingungen.

Warum sollte man Rosen nicht unter Bäumen pflanzen?

Unter Bäumen herrschen für Rosen ungünstige Bedingungen: Kein Regen dringt durch das Blätterdach, und die Luft bleibt zu trocken. Das begünstigt Schädlinge erheblich. Zudem macht zu wenig Sonnenlicht die Pflanze anfällig für Beetkonkurrenten. Rosen brauchen nach Regen oder Morgentau ausreichend Luftzirkulation zum Trocknen, sonst droht Sternrußtau. Unter Bäumen fehlen diese wichtigen Voraussetzungen.

Welche Rosen sind für den Halbschatten geeignet?

Manche Rosensorten gedeihen an halbschattigen Plätzen besser als andere. Diese sind für einen Standort im Halbschatten geeignet:

  • New Dawn: eine hellrosafarbene Ramblerrose, die oft blüht und Winterfröste gut aushält.
  • The Fairy: eine bodenbedeckende Beetrose mit stark gefüllten, pinkfarbenen Blüten
  • Rhapsody in Blue: eine Strauchrose, die von Juni bis Oktober violett blüht; auch für Kübel geeignet
  • Ferdinand Pichard: historische Sorte mit interessant gestreiften Blüten; besonders pflegeleicht
  • Rosarium Uetersen: robuste Kletterrose mit großen, gefüllten Blüten
  • Aspirin: ADR-Rose; blüht strahlend weiß und ist besonders gesund
  • Schneewittchen: Dauerblüher, bekannt für ihre strahlend weißen Blüten
  • Hansa: Rugosa; Strauchrose; besonders bienenfreundliche Wildrose, die im Herbst schöne Hagebutten ausbildet

Alte Rosen: Zehn pflegeleichte Sorten mit Duft, Charme und Geschichte

Zierrose Rosa Celsiana
Die Sorte ‚Celsiana‘ wurde vor 1732 gezüchtet und zählt zu den Damaszener-Rosen. Trotzdem ist die fast zwei Meter hohe Strauchrose für Anfänger geeignet. © blickwinkel/Imago
Rosa Centifolia
Die dicht gefüllte Rosa Centifolia ‚Rose des Peintres‘ sieht nicht nur gut aus – sie duftet auch intensiv und blüht ab Juni etwa fünf Wochen lang. © agefotostock/Imago
Rose Buff Beauty
Eine der wenigen apricot-gelben historischen Rosen: Die öfterblühende Moschusrose ‚Buff Beauty‘ verträgt sogar einen halbschattigen Standort. © blickwinkel/Imago
Rose Ferdinand Pichard
Die Bauernrose ‚Ferdinand Pichard‘ ist mit ihren Streifen und Marmorierungen geradezu malerisch. Sie bildet mittelgroße Sträucher. © agefotostock/Imago
Moschusrose Rosa Ballerina
Wie eine Wildrose: Die Moschusrose ‚Ballerina‘ blüht bis in den Herbst mit zartem Duft und zeigt dann zahlreiche kleine Hagebutten.  © McPHOTO/Imago
Gallica-Rose ‚Tuscany Superb‘
So geht Extravaganz: Die Gallica-Rose ‚Tuscany Superb‘ von 1837 blüht zwar nur einmalig im Sommer, dafür führt kein Blick an ihren violetten, halbgefüllten Blüten vorbei. © blickwinkel/Imago
Weiße Damaszener-Rose ‚Leda‘
Die Damaszener-Rose ‚Leda‘ sieht so zart aus, dabei ist sie sehr robust, wetterfest und gut für Anfänger geeignet. Typisch sind die rötlichen äußeren Blütenrandspitzen. © imagebroker/Imago
Gallica-Rose "Complicata"
Die um 1800 gezüchtete, fast stachellose Gallica-Rose ‚Complicata‘ hat einen Wildrosencharakter. Sie eignet sich sowohl als Solitärstrauch, als auch als Hecke. © agefotostock/Imago
Portlandrose Rose de Resht
Sogar regennass noch schön: Kleine kompakte Portlandrosen wie die ‚Rose de Resht‘ haben die Eigenschaft, bis zum Frost zu blühen. © Rose de Resht
Edelrose ‚Dainty Bess‘
Wetten, dass an der Edelrose ‚Dainty Bess‘ kein Gartenbesucher vorbeigehen wird, ohne sie zu bestaunen? Zu Recht, denn sie ist nicht nur schön, sondern verströmt auch einen zarten Duft.  © agefotostock/Imago
Lavendelblaue Novalis-Rose
Nein, die mehrmals blühende Beetrose Novalis ist keine alte Sorte – aber sie sieht so aus und verschönert den Garten mit ihren Lavendeltönen. © Zoonar/Imago

Sind Rosen schattenverträglich?

Viele Rosensorten überleben im Halbschatten gut, obwohl sie die Sonne lieben. Der Halbschatten bietet sogar Vorteile: Die feuchtere Luft erschwert Mehltau, und manche Blüten duften intensiver. Wichtig ist, dass jede Rose mindestens vier bis fünf Stunden Sonne täglich bekommt. Kompletter Schatten ist ungeeignet. Ideal sind Standorte neben Mauern, wo die Sonne wandert.

Häufige Fragen (FAQ) zum Thema Rosen

Wie viele Stunden Sonne brauchen Rosen im Halbschatten mindestens? Rosen benötigen auch im Halbschatten mindestens vier bis fünf Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag. Ideal sind Standorte neben Mauern oder Zäunen, an denen die Sonne im Tagesverlauf wandert. Kompletter Schatten ist für keine Rosensorte geeignet, da die Pflanzen dort kaum Blüten ausbilden und anfällig für Krankheiten werden.

Welche Rosensorten eignen sich am besten für den Halbschatten? Zu den bewährtesten Halbschatten-Rosen zählen „New Dawn“, „The Fairy“, „Rhapsody in Blue“, „Schneewittchen“ und „Aspirin“. Auch die historische Sorte „Ferdinand Pichard“ und die Wildrose „Hansa“ gedeihen dort hervorragend. Diese Sorten sind besonders robust und bilden auch bei weniger Sonnenstunden zuverlässig Blüten aus.

Welcher Boden eignet sich für Rosen im Halbschatten? Ein guter, nährstoffreicher Boden ist für Rosen im Halbschatten besonders wichtig, da die Pflanzen weniger Energie aus dem Sonnenlicht gewinnen. Am besten verwenden Sie spezielle Rosenerde, die optimal auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt ist. Achten Sie außerdem auf gute Drainage, damit keine Staunässe entsteht und die Wurzeln gesund bleiben.

Rubriklistenbild: © Hans-Joachim Schneider/CHROMORANGE/IMAGO

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