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Wirkungsvolle Blätter

Welches Laub sich besonders gut als Hortensien-Mulch eignet – und andere Verwendungsmöglichkeiten

Herbstlaub ist sehr nützlich. Hier erfahren Sie, warum beispielsweise Eichenblätter ein Geheimtipp für Ihre Hortensien sind und wie man Laub im Garten weiterverwertet.

Wenn im Herbst das Laub fällt, bleibt für Gartenliebhaber die Frage: wohin mit all den Blättern? Doch bevor Sie die nächste Biotonne füllen, sollten Sie wissen, dass nicht alle Blätter gleich sind. Denn manches Laub, beispielsweise von Eichen, unterscheidet sich deutlich von anderem Laub. Es ist nicht gut für den Kompost geeignet, dafür aber eine wahre Wohltat für Hortensien und Rhododendren.

Laub von Eichen, Kastanien und Walnuss ist etwas Besonderes

Eichenlaub enthält viel Gerbsäure: nicht gut für den Kompost, umso besser für Hortensien.

Auch wenn der Herbst mit seinen Laubbergen manch einen Gärtner vor eine Herausforderung stellt, sollten Eichenblätter nicht einfach in der Biotonne oder auf dem Kompost verschwinden. Ihre langsame Verrottung, bedingt durch hohe Gerbsäureanteile, macht sie für den Kompost eher ungeeignet, sodass sie dort nur in kleinen Teilen beigefügt werden sollte. Dies gilt auch für die Blätter von Kastanien, Walnuss, Platane, Ginkgo oder Pappeln – sie leisten dafür einen anderen wertvollen Beitrag im Garten.

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Durch geschickte Verwendung als Mulchschicht tragen sie zur Gesundheit und Schönheit von Pflanzen bei, die einen sauren Boden mögen: Die Gerbsäuren, die beim Zersetzen der Eichenblätter freigesetzt werden, geben dem Boden einen leicht sauren pH-Wert – genau das Richtige für Waldrand- und Moorbeetpflanzen. Hortensien, Azaleen, Kamelien und Heidelbeeren gedeihen prächtig in einem leicht sauren Milieu. Die Verwendung von Laub dieser Baumarten sorgt für eine optimale Bodenstruktur und Nährstoffversorgung.

„Normales“ Laub ist auch zu schade für die Biotonne

Doch auch das Laub von anderen Baumarten sollte nicht einfach in der Biotonne verschwinden. Ein paar Ideen:

  • Heimat für Nützlinge: Große Laubhaufen bieten Unterschlupf für Tiere wie Erdkröten, Igel oder Insekten.
  • Auf den Kompost: Laub kann zu wertvollem Humus werden, besonders wenn es abwechselnd mit Fallobst geschichtet wird. Für diejenigen ohne Kompost bieten sich selbst gemachte Laubkörbe aus Maschendraht an. In diesen lässt sich Laub sammeln und nach einem Jahr wird daraus ein nährstoffreicher Kompost.

    Als Mulch nutzen: Sofern es sich nicht um die oben genannten sehr gerbstoffhaltige Laubblätter handelt, freuen sich auch andere Pflanzen über eine Laubschicht, die als Frostschutz dient und Nährstoffe liefert. Ideal für Gemüsebeete, Kräuter, Stauden und (Beeren-)Sträucher.
  • Besondere Blätter für Bastelzwecke: Schöne Blätter, insbesondere von Walnuss- und Eichenbäumen, eignen sich als hervorragendes Bastel- und Anschauungsmaterial für Kinder.

Wer ist wer? Zehn Vögel am Futterhäuschen, die viele Menschen nicht kennen

Eine Haubenmeise (Parus cristatus) sitzt im Winter auf einem Ast.
Die Haubenmeise (Parus cristatus) ist an ihrer Punkfrisur recht leicht zu erkennen. © imagebroker/Imago
Drei Stieglitze ( Carduelis carduelis ) am Futterspender
Er ist kein Model, aber er sieht gut aus: Der Distelfink (Carduelis carduelis) oder Stieglitz ist mit seinem gelben Flügelstreif unverkennbar. © Manngold/Imago
Zwei Eichelhäher im Schnee (Garrulus glandarius)
Die nicht gerade kleinen Eichelhäher (Garrulus glandarius) sind mit ihren blau schillernden Flügelfedern sehr auffällig.  © McPHOTO/Imago
Ein Zaunkönig (Troglodytes troglodytes / Nannus troglodytes) auf einem Ast
Schwänzchen in die Höh‘? Dann handelt es sich um einen Zaunkönig (Troglodytes troglodytes). © UIG/Imago
Goldammer (Emberiza citrinella) auf einem Holzpfosten
Die männliche Goldammer (Emberiza citrinella) ähnelt oft einem entflogenen Kanarienvogel. © Shotshop/Imago
Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) auf einem Ast mit Schnee
Der Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) ist ein ziemlicher Raufbold, der sich am Futterhaus energisch Platz verschafft. © BIA/Imago
Grünfink (Chloris chloris), Männchen
Er ist meist laut und leuchtend grün-gelb: Der Grünfink (Chloris chloris) tritt am Futterhaus recht dominant auf. © BIA/Imago
Ein Kleiber (Sitta europaea) frisst aus einer Hand.
Der Kleiber (Sitta europaea) ist häufig zu sehen, aber vielen unbekannt. Man erkennt ihn gut daran, dass er kopfüber klettern kann. © McPHOTO/Imago
Grünspecht (Picus viridis) frisst an Apfel.
Nein, der Grünspecht (Picus viridis) ist kein exotischer Papagei. Aber da er als Nahrung Ameisen bevorzugt, sieht man ihn oft am Boden. © Jürgen Kosten/Imago
Männlicher Erlenzeisig (Spinus spinus) an halbierter Kokosnussschale
Der Erlenzeisig (Spinus spinus) sitzt gern in – genau – Erlen. Aber er ist im Schwarm auch in Birken und beim Futterspender anzutreffen. © imagebroker/Imago

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Ines Alms sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

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