Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Darf nicht zu kalt sein

Garten im Frühjahr: Wann Sie mit der Aussaat des Rasens beginnen sollten

Grassamen auf Erde.
+
Damit sich eine robuste Rasenfläche bildet, braucht die Saat eine gewisse Mindesttemperatur, um ordentlich zu keimen.

Die Temperaturen spielen eine große Rolle bei der Rasenaussaat. Hier erfahren Sie, wann der beste Zeitpunkt ist und welche Aspekte zu berücksichtigen sind.

Ein sattgrüner Rasen ist der Wunschtraum vieler Gartenliebhaber. Um das zu erreichen, sollte die Aussaat nicht bei zu niedrigen Temperaturen erfolgen. Das Keimen und Wachsen der Gräser wird stark von den Wetter- und Bodenverhältnissen beeinflusst. Daher ist es entscheidend, den besten Zeitpunkt für die Aussaat zu wählen, um ein gleichmäßiges und gesundes Wachstum der Gräser zu gewährleisten.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Rasenaussaat?

Die optimale Zeit für die Aussaat von Rasen im Garten ist

  • im Frühjahr, also von April bis Mai, sowie
  • Spätsommer bis Herbst, von Ende August bis Ende September.

In diesen Monaten sind die Temperaturen mild und die Bodenfeuchtigkeit reicht aus, um die Keimung erfolgreich zu unterstützen.

Erforderliche Bodentemperatur

Für eine gute Keimung der Samen ist eine Bodentemperatur von mindestens zehn Grad Celsius notwendig. Andernfalls keimen die Samen nur sehr langsam. „Die jungen Pflanzen sind dann entsprechend anfälliger für Trockenschäden, weil sie viel mehr Zeit zum Einwurzeln benötigen“, schreibt das Portal Mein schöner Garten.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im regelmäßigen Newsletter unseres Partners 24garten.de.

Unter bestimmten Bedingungen sind jedoch auch Ausnahmen möglich: Laut Gartenrat.de kann es im November möglich sein, Rasen zu säen, wenn der Winter spät beginnt und die Bodentemperatur nicht unter fünf Grad Celsius sinkt. Die Wetterprognose sollte dann jedoch für etwa vier Wochen ähnliche Bedingungen vorhersagen.

Die wichtigsten Zeigerpflanzen im Garten und was sie über die Bodenqualität verraten

Hobbygärtner entfernt Breitwegerich (Plantago major) aus einer Rasenfläche
Breitwegerich im Rasen ist ein Zeichen für einen verdichteten Boden. Hier hilft eine Auflockerung mit Sand und Aerifizieren. Im Beet kann man Ackerbohnen oder Lupinen pflanzen. © imagebroker/Imago
Gänsefingerkraut (Potentilla anserina)
Das Gänsefingerkraut deutet auf Staunässe oder einen schweren Boden mit Lehm oder Ton hin. © imagebroker/Imago
Kleiner Storchschnabel (Geranium pusillum)
Wo der Kleine Storchschnabel wächst, ist der Untergrund oft trocken und sandig. © Zoonar/Imago
Wilde Möhre Daucus carota
Die Wilde Möhre wächst auf sehr stickstoffarmen Böden. Organische Dünger wie Hornspäne steuern dagegen. © CHROMORANGE/Imago
Kletten-Labkraut (Galium aparine)
Das Kletten-Labkraut kommt auf stickstoffreichen, oft auch nassen, verdichteten Böden vor. © blickwinkel/Imago
Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens)
Kriechender Hahnenfuß ist zwar hübsch anzusehen, spricht aber nicht unbedingt für den Boden. Der ist nämlich vermutlich verdichtet und leidet unter Staunässe. © imagebroker/Imago
Wiesensalbei Salvia pratensis
Wiesensalbei lässt auf einen kalkreichen, trockenen Boden schließen. © McPHOTO/Imago
Vogelmiere, Große Sternmiere
Kaum ein Beet ist völlig frei von Vogelmiere: Wahrscheinlich ist der Boden gut gedüngt, also stickstoffreich, und alkalisch. © H.Tschanz-Hofmann/Imago
Blüte vom Löwenzahn zwischen Taubnesseln
Löwenzahn und Taubnesseln sagen: Hier ist die Erde ziemlich stickstoffreich. Dieser ist zwar zum Beispiel für Kartoffeln wichtig, aber nur in Maßen. © Karina Hessland/Imago
Österreichische Hundskamille (Anthemis austriaca)
Die Gattung der Hundskamille mag saure, stickstoffarme oder kalkarme Böden. © imagebroker/Imago

Tipps für eine erfolgreiche Rasenaussaat

Um einen schönen und kräftigen Rasen zu erhalten, muss der Boden vor der Aussaat gut vorbereitet werden. Unsere Anleitung zum Rasen säen gibt hilfreiche Tipps dazu. Zunächst sollte der Boden gelockert und von Unkraut sowie Steinen befreit werden. Ein windstiller Tag eignet sich am besten für die Aussaat, damit die Samen gleichmäßig verteilt werden können. In den darauffolgenden Tagen ist es wichtig, den Boden feucht zu halten, damit die empfindlichen Gräser gut keimen. Ab dem Frühjahr ist dann die richtige Rasenpflege entscheidend, um zu verhindern, dass Moos die Gräser verdrängt.

Kommentare