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Feuerschale im Garten

Gemütliche Runde mit Feuerschale im Garten: Was ist zu beachten?

Müssen Sie eine Feuerschale anmelden? Was darf verbrannt werden und wie groß darf das Feuer sein? Lesen Sie die wichtigsten Regeln im Umgang mit Feuerschalen.

Eine Feuerschale sorgt für gemütliche Lagerfeuerstimmung im Garten. Gerade, wenn es dämmert und die Sonne untergeht, übt knisterndes Feuer eine magische Anziehung aus. Doch ohne einen angemessenen Schutz wird ihr Rasen unter den hohen Temperaturen leiden. An trockenen Sommertagen kann Funkenflug zudem schnell einen Brand auslösen. Und wie sieht eigentlich die Rechtslage aus?

Muss eine Feuerschale angemeldet werden?

Laut Gesetz ist ein sogenanntes Gemütlichkeitsfeuer grundsätzlich nicht anmeldepflichtig. Dies gilt jedoch nur, solange das Feuer weniger als einen Meter Durchmesser hat. Das sollten Sie beachten, wenn Sie sich eine Feuerschale zulegen, egal ob es eine selbstgebaute Schale oder eine gekaufte ist.

Eine Feuerschale im Garten ist schön anzusehen. Doch einige Dinge sollten Sie beachten.

Außerdem dürfen Sie nur naturbelassenes, stückiges Holz oder gepresste Holzbriketts verfeuern. Solange Sie Ihre Feuerschale mit trockenen, kleinen Ästen oder Scheitholz betreiben, ist also alles in Ordnung. Verbrennen Sie Gartenabfälle, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit.

Der perfekte Platz für Ihre Feuerschale

 Sie sollten sich gut überlegen, welchen Ort Sie für Ihre Feuerschale auswählen. Dies gilt erst recht, wenn Sie einen dauerhaften Feuerplatz (werblicher Link )einrichten wollen. Hierbei gibt es einige Punkte zu bedenken:

  • Sie sollten die Feuerschale in sicherem Abstand zum Haus oder Gartenschuppen aufstellen. So kann das Feuer nicht überspringen. 
  • Die Feuerschale muss außerdem einen Mindestabstand zu Büschen, Bäumen oder anderen Pflanzen haben. Sonst kann Funkenflug leicht einen Brand auslösen.
  • Platzieren Sie die Feuerschale auf einer geraden und ebenen Fläche. Die Schale sollte weder wackeln noch umfallen können.

So schützen Sie Ihren Rasen vor Verbrennungen

Wenn Sie Ihre Feuerschale ohne Unterlage benutzen, wird durch die Hitze ein brauner Fleck in Ihrem Rasen entstehen. Außerdem erhöhen Sie so die Brandgefahr durch Funkenflug.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

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Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © Alona Antoniadis via www.imago-images.de
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Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © Mar via www.imago-images.de
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Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Monkey Business 2 via www.imago-images.de
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Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Kateryna Kolesnyk via www.imago-images.de
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Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imageBROKER/O. Diez via www.imago-images.de
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Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Erich Teister
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Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © IMAGO/Ashley Corbin-Teich
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Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss via www.imago-images.de
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Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © -
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Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © IMAGO/TSpider

Stellen Sie die Feuerschale deshalb immer auf einen festen Untergrund. Bei einer fest platzierten Feuerstelle  können Sie zum Beispiel Steine oder Betonplatten in den Rasen einlassen. Wenn Sie die Schale nach jedem Gebrauch wieder wegräumen, ist eine Unterlage aus Metall die bessere Wahl. Achten Sie jedoch darauf, dass Metall die Hitze des Feuers lange speichert. Prüfen Sie beim Aufräumen also zunächst vorsichtig, ob die Platte noch heiß ist.

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Generell sollte die Unterlage groß genug für die Feuerschale sein. Sie sollte nicht nur den Bauch der Schale, sondern auch einen weiten Bereich um das Feuer herum abdecken. So verhindern Sie unansehnlich verdorrtes Gras um die Feuerstelle und mindern die Brandgefahr.

Die wichtigsten Regeln im Umgang mit Feuerschalen

Halten Sie immer etwas bereit, um das Feuer löschen zu können: zum Beispiel einen Eimer mit Wasser oder Sand, eine Löschdecke oder den Gartenschlauch.

  • Lassen Sie das Feuer nie unbeaufsichtigt.  
  • Nutzen Sie kein frisches Holz oder Gartenabfälle. So vermeiden Sie, dass sich Rauch entwickelt. 
  • Machen Sie kein Feuer bei zu starkem Wind. Hier steigt die Gefahr von Funkenflug.  
  • Verzichten Sie bei starker Trockenheit auf jede Art von Feuer. Manchmal reicht hier ein einzelner Funken, um einen großflächigen Brand zu entfachen.  
  • Nutzen Sie niemals überdachte Flächen wie Carports oder Unterstände als Feuerstelle.  
  • Löschen Sie kleine Glutnester oder Brandherde im Rasen unverzüglich.  
  • Lassen Sie die Glut des Feuers am Ende vollständig ausbrennen. Löschen Sie es am besten mit einem Eimer Wasser. Alternativ können Sie die Feuerschale mit einem massiven Deckel abdecken.

Rubriklistenbild: © IMAGO/S. Koerber/blickwinkel

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