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Garten-Tipps

Pfützen nach dem Regen: Was tun gegen matschigen Rasen?

Nach dem Regen bilden sich Pfützen. Das ist ganz normal, kann auf Rasen aber unbequem werden. So vermeiden Sie Schäden durch matschige Wiesen.

Wer kennt es nicht? Es hat geregnet und im Garten bildet sich eine riesige Pfütze, die einfach nicht ablaufen will. Und bevor man sich versieht, ist aus dem Blumenbeet daneben ein Tümpel geworden und der Rasen ist versumpft.

Damit Ihnen das nicht passiert, können Sie ein paar Gärtner-Tricks anwenden. Wenn Sie Ihren Rasen korrekt pflegen, werden Ihnen weder die Halme noch andere Pflanzen durch Staunässe eingehen. So geht’s.

Beschaffenheit von Rasen: Warum Gras im Garten viel Wasser braucht?

Gras braucht wie die meisten Pflanzen auf dieser Erde Flüssigkeit, um zu wachsen und zu gedeihen. Vielerorts reicht ein regelmäßiger Regen, um die Wiese am Haus grün und saftig zu halten. In anderen Gegenden muss man – sofern es erlaubt ist – auch schon mal sprengen und düngen.

Gegen matschigen Rasen im Garten kann man einige Tricks anwenden.

Am besten bewässert ist Rasen, wenn die Flüssigkeit bis in die Wurzelzone der Gräser eintaucht und diese komplett durchfeuchtet. Passiert das nicht, lagert sich das Wasser nur in den oberen Bodenschichten ab, was zur Folge hat, dass die Wiese an diesen Stellen schneller austrocknen und braun werden kann. Deswegen sollte Wasser laut Mein schöner Garten immer mindestens 15 Meter tief einsickern können, um den Rasen erfolgreich zu bewässern.

Zu viel des Guten: Deswegen wird Rasen manchmal matschig

Wer jetzt denkt, von Wasser könne man nie genug haben, der irrt aber. Auch Rasen kann überschwemmt werden, was nicht immer gut für die Gräser ist und im Zweifel dem Boden sogar Schaden zufügen kann. Außerdem ist es ziemlich unangenehm, wenn sich auf der Wiese rund ums eigene Zuhause überall matschige Pfützen bilden. Ein solcher Fall tritt ein, wenn es zum Beispiel viel regnet oder ein naheliegender Bach über die Ufer tritt und das Wasser im Boden nicht schnell genug ablaufen kann. Dann entsteht eine Staunässe, die die bekannten Mini-Teiche auf dem Rasen bildet.  

Schädlinge im Garten bekämpfen: 10 geeignete Hausmittel

Ein Topf mit ungeschälten Kartoffeln in Wasser
In einer Sprühflasche lehrt Kartoffelwasser und der darin enthaltene Stoff Solanin Blattläuse das Fürchten. © YAY Images/Imago
Viele Knoblauchzehen in einem Holzkörbchen
Knoblauch hilft gegen Wühlmäuse, Läuse – und natürlich gegen Vampire. © Panthermedia/Imago
Eine Frau in einem roten T-Shirt hält ein Glas Milch
Eine Milch-Wasser-Spritzlösung nimmt Blattläusen die Luft zum Atmen. © Panthermedia/Imago
Ein Schälchen mit Zimtpulver und im Hintergrund ein Zimtbündel
Um den Geruch von Zimt machen Trauermücken, Ameisen und ungewünschte Nagetiere einen Bogen. © Panthermedia/Imago
Eine Person streut in einem Garten Kaffeesatz aus einer Plastikwanne
Schnecken ade dank Kaffeesatz. Er schreckt auch Ameisen und sogar Katzen ab. © Panthermedia/Imago
Ein Häuschen und ein Zaun aus Streichhölzern gebastelt auf einem Kunstrasen mit blauem Hintergrund
Abgebrannte Streichhölzer im Blumentopf: Den Schwefel mögen Trauermücken gar nicht. © Panthermedia/Imago
Ein Mann kniet im Garten vor einer Schüssel mit in Wasser eingeweichten Brennnesseln
Ein Sud aus Brennnesseln schlägt Nacktschnecken, Spinnmilben und Blattläuse in die Flucht und stärkt die Pflanzen. © imagebroker/Imago
Eine Ameisenstraße wird von einem Kreidestrich unterbrochen
Ein nahezu magischer Kreidestrich zwingt Ameisen zur Umkehr. © CHROMORANGE/imago
In einem Badezimmer hält eine Frau ein Stück Seife über ein Waschbecken und lässt Wasser darauf laufen
Diesen Klassiker haben schon die Großmütter gegen Spinnmilben und Blattläuse eingesetzt: eine Lauge aus Schmier- oder Kaliseife. © Shotshop/Imago
Ein Holzlöffel mit Natronpulver liegt auf einem Holzuntergrund
Natron ist besonders effektiv bei Ameisen und Blattläusen. © Panthermedia/Imago

Der Grund für die Pfützen auf der Wiese kann ein zu harter Boden sein. Wenn die Erdschichten zu undurchlässig und dicht sind, entweder durch harte Lehm- und Tonschichten oder durch viele Steine und dicke Wurzeln, kann das Wasser nicht nach unten abfließen und staut sich auf Rasenhöhe. Auch Löcher im Rasen oder tiefer gelegene Flächen, in denen sich das Wasser aus rein physikalischen Gründen vermehrt ansammelt, sind oft von dieser unfreiwilligen Teich-Bildung betroffen.

Die Folge ist, dass die viele Feuchtigkeit die Wurzeln der Gräser blockiert, die dadurch keinen Sauerstoff und andere Nährstoffe wie Stickstoff aus der Erde aufnehmen können. Auch Kupfer, Eisen und Zink fehlen dem Rasen laut Rasenspecht bei einer Überstauung von Wasser. Zunächst werden die Gräser gelb oder bräunlich und sterben im Zweifel sogar ganz ab. Das Gleiche gilt für Blumen und andere Pflanzen, die in im Garten in der Nähe sind und ebenfalls im Matsch stehen.

Tricks für den Hobbygärtner: So werden Sie matschigen Rasen los

Einen übernässten Rasen können Hobby-Gärtner zum Glück aber auch wieder loswerden. Dazu braucht es lediglich ein wenig Körperkraft und die richtigen Mittelchen.

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Ist der Rasen bereits matschig muss der Boden eventuell aufgelockert werden und von Wurzeln und Steinen, die den Wasserfluss blockieren, befreit werden. Das sogenannte Aerifizieren, also das Belüften von Rasen, hilft laut „rasendoktor.de“ außerdem dabei, den Gasaustausch im Boden wieder anzukurbeln. Der Rasen kann sowohl per Hand mit zahlreichen Forken-Stichen von etwa 15 Zentimetern Tiefe als auch mit speziellen Gartengeräten aerifiziert werden.

Danach kann der Boden mit der Zugabe von feinem Sand aufgelockert werden. Wer mag, kann den Sand auch in den Rasen einfegen, um für einen durchlässigeren Boden zu sorgen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann außerdem noch ein Substrat aus dem Pflanzenladen hinzugeben, das das biologische Gleichgewicht im Rasenboden wieder herstellt. Dann sollte matschiger Rasen schon bald kein Problem mehr sein.

Rubriklistenbild: © Imago

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