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Bevor Larven schlüpfen

Ganz schön eklig: So erkennen Sie Fliegeneier in der Wohnung

Fliegeneier sind leicht zu erkennen und sollten dann sofort beseitigt werden. Einige unkomplizierte Maßnahmen helfen, eine Fliegenplage zu vermeiden.

Fliegen vermehren sich im Sommer rasend schnell und können sich zu einer echten Plage entwickeln. Haben die Insekten ihre Eier abgelegt, schlüpfen oft schon innerhalb von 24 Stunden die ersten Larven. Um zu verhindern, dass sich die kleinen weißen Maden in Ihrer Wohnung breit machen und zu Fliegenscharen heranwachsen, sollten Sie deshalb wissen, wie Sie Fliegeneier erkennen und diese zügig entfernen.

Wie sehen Fliegeneier aus?

Fliegeneier sind relativ leicht zu erkennen, da sie in kleinen Haufen abgelegt werden. Die Anzahl der Eier können dabei laut Focus.de variieren. Mit ihrer länglichen Form und weißen bis gelblichen Farbe erinnern Fliegeneier entfernt an Reiskörner.

Fliegeneier sind leicht an ihrer weißen, länglichen Form zu erkennen.

Wo legen Fliegen ihre Eier ab?

Bevorzugter Ablageort für Fliegeneier sind dabei je nach Fliegenart:

  • offene Lebensmittel und Essensreste (vor allem Fleisch, Wurst, Käse oder Fisch)
  • herumstehendes Tierfutter
  • der Hausmüll
  • Pflanzentöpfe
  • Kadaver
  • Katzentoiletten

Maden in der Biomülltonne lassen sich mit einfachen Mitteln vorbeugen.

Schädlinge: Lästige Gartenbewohner und mit welchen Methoden man sie wieder loswird

Blattläuse auf einem Zweig
Blattläuse Blattläuse sind wohl die Blumenfeinde Nummer 1. Sie durchdringen das Pflanzengewebe und hinterlassen süße Verklebungen, die wiederum Ameisen anziehen. Blattläuse wird man zum Beispiel mit Wasser los, indem man die Blätter mit einem starken Strahl abbraust und betroffene Pflanzenteile entfernt. Auch insektizide Seifen, Schmierseifen und andere Schädlingsmittel helfen.  © Imago
Trauermücken auf einem Blatt
Trauermücken sind kleine schwarze Fliegen, die vor allem Zimmerpflanzen befallen. Sie hinterlassen ihre Larven in der Erde, die auf den ersten Blick nicht immer sichtbar sind. Gegen Trauermücken helfen klassische klebrige Fliegenfangen und Insektensprays. Auch Hausmittel wie Backpulver oder Natron, die einfach über die Erde gesiebt werden, sollen das Insekt bekämpfen. © Imago
Schnecke auf einem Blatt
Schnecken befallen vor allem Pflanzen im Garten, knabbern diese an oder fressen sie sogar auf und hinterlassen dabei ekelhafte Schleimspuren. Gegen Schnecken helfen zum Beispiel Bierfallen. Dazu stellt man eine Schale mit Bier ins Beet, die die Schnecken anzieht und worin die Tiere ertrinken. Hier besteht allerdings die Gefahr, dass der Geruch mehr Schnecken anzieht, als ursprünglich da waren. Abschreckend sollen dagegen Kaffeesatz oder Holzkohle wirken, die um die Pflanzen verteilt sind.  © Claude Robidoux/Imago
Japanische Käfer auf einem Blatt
Der blau-grün-bronzefarbene Japanische Käfer frisst Blüten und Blätter von Blumen. Seine Larven sind weiße Maden, die die Wurzeln anfressen. Japanische Käfer entfernt man per Hand, indem man sie morgens – wenn sie noch wenig Energie haben – von der Pflanze abkratzt. © Imago
Raupe auf einem Blatt
Raupen sehen zwar oft putzig aus, sind allerdings schädlich für die meisten Garten- und Zimmerpflanzen, weil sie diese liebend gern fressen. Raupen kann man zum Beispiel mit natürlichen Fressfeinden beseitigen, etwa indem man Schlupfwespen ansiedelt. Diese stechen nicht, fressen aber gern Raupen und andere Schädlinge. © Karl-Heinz Schein/Imago
Spinnmilben auf einer Pflanze
Spinnmilben ernähren sich von der Flüssigkeit in Pflanzen. Dies schwächt die Pflanze, sodass die Blätter braun und welk werden. Am besten wird man diese Tierchen los, indem man Raubinsekten in den eigenen Garten einführt, die die Pflanzen selbst in Ruhe lassen. Das sind etwa Marienkäfer oder Gottesanbeterinnen. Auch eine Mischung aus 20 Litern Wasser, einer halben Tasse Buttermilch und vier Tassen Weizenmehl kann gegen diese Schädlinge helfen.  © Imago
Miniermotten hinterlassen faule Spuren
Miniermotten sind Insekten, die Blätter fressen und dabei schleimige Spuren hinterlassen. Sie setzen sich im Inneren der Pflanze ab und sind deshalb schwer zu beseitigen. Miniermotten entfernt man am besten, indem man einfach die befallenen Blätter entfernt.  © M. Wuchenauer/Imago
Bohrer auf einem Blatt
Bohrer sind Schädlinge, die die Pflanzen von innen heraus auffressen. Eine bekannte Art ist der Irisbohrer, der Iris-Pflanzen befällt und diese verfaulen lässt. Um Bohrer von der Iris fernzuhalten, sollte man die Blätter im Frühjahr entfernen, die der natürliche Lebensraum des Schädlings sind. Insektensprays helfen hier ebenfalls. Sind die Pflanzen bereits befallen, müssen sie ausgegraben, infizierte Stellen entfernt und dann die intakten Teile wieder eingepflanzt werden.  © W. Willner/Imago
Thripse in einer Blume
Thripse, auch Gewitterfliegen genannt, sind Fluginsekten, die Pflanzenteile anstechen und den Pflanzensaft aus diesen heraussaugen. Gegen diese Insekten hilft ein Besprühen oder Abduschen der Pflanze mit einer Seifenlauge. Man sollte allerdings vorher die Ballenoberfläche der Pflanze abdecken, damit die Thripse nicht dorthin flüchten können.  © Bosch Marcus/Imago
Schildläuse auf einem Stamm
Schildläuse zeigen sich als eine Art Wachsbeschichtung auf den Blättern einer Pflanze. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um kleine Insekten, die nur wie Pflanzenteile aussehen. Am besten wird man die Schildläuse los, indem man die betroffenen Blätter und Zweige entfernt. Ist der Befall noch schwach, kann man die Insekten auch mit einem in Reinigungsalkohol getränkten Wattepad abkratzen. © Becky Kirkland/Picture Alliance
Wollläuse auf einem Blatt
Wollläuse sondern Honigtau ab, der auf den befallenen Pflanzen für Schimmel sorgt und damit die Photosynthese hemmt. Die Pflanzen sterben dabei langsam ab. Um Wollläuse zu vermeiden, sollte man seine Pflanzen von vornherein nicht zu viel gießen und düngen, weil das den Stickstoffgehalt erhöht, was wiederum die Tierchen anzieht. Gibt es bereits einen Befall, muss man chemische Sprays, Insektenmittel oder Neemöl verwenden.  © Manfred Ruckszio/Imago
Weiße Fliegen auf einem Blatt
Weiße Fliegen sind – wie der Name schon sagt – kleine weiße Fliegen, die um eine Pflanze herumschwirren und sich an dieser verköstigen. Dabei hinterlassen sie klebrige Spuren, die Rußschimmel anziehen und die Pflanze zum Absterben bringen. Weiße Fliegen kann man zum Beispiel mit klebrigen Fliegenfangen beseitigen. Marienkäfer und Florfliegen sind außerdem natürliche Fressfeinde, die nützlich gegen die Weiße Fliege sein können.  © Imago
Dickmaulrüssler auf einem Blatt
Rüsselkäfer legen ihre Eier in der Erde ab und die Larven ernähren sich dann von den Wurzeln. Sobald die Käfer geschlüpft sind, knabbern sie die Blätter an. Gegen Dickmaulrüssler helfen Nematoden. Das sind Fadenwürmer, die in den Boden gesetzt werden und dort in die Larven der Schädlinge eindringen und diese zersetzen.  © Imago
Buchsbaumzünsler auf Blatt
Der Buchsbaumzünsler ist eine Art Schmetterling, der sich liebend gern in Buchsbäumen einnistet und die Blätter der Pflanzen frisst. Gegen das sehr hartnäckige Insekt soll zum Beispiel Algenkalk helfen. Die Pflanze wird damit berieselt und der Buchsbaumzünsler stirbt davon daran.  © Peter Widmann/Imago
Wühlmäuse im Feld
Zwar kein Insekt, aber trotzdem ein Schädling im Garten: Wühlmäuse ernähren sich gern von Pflanzenwurzeln und Gemüsepflanzen. Gegen Wühlmäuse kann man Fallen im Baumarkt kaufen oder man nutzt ein Hausmittel: Buttermilch. Die Flüssigkeit soll in die Wühlmaus-Gänge geschüttet werden, was die Tiere in die Flucht schlägt, weil sie den Geruch nicht mögen. Andere stark riechende Lebensmittel wie Knoblauch sollen einen ähnlichen Effekt haben.  © Kevin Sawford/Imago

Das können Sie gegen Fliegeneier unternehmen

Um zu verhindern, dass Fliegen Eier in Ihrer Wohnung ablegen, sollten Sie vermeiden, Lebensmittel und Essensreste offen herumstehen zu lassen und den Mülleimer am besten täglich leeren. Halten Sie die Küche generell sauber und wischen Sie verschmutzte Flächen sofort ab. Utopia.de rät außerdem dazu, die Katzentoilette und Futternäpfe gründlich zu säubern, denn auch hier legen Fliegen bevorzugt ihre Eier ab.

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Damit die kleinen Plagegeister gar nicht erst den Weg in Ihre Wohnung finden, bringen Sie am besten Fliegengitter an Terrassentüren und Fenstern an. Tummeln sich dennoch viele in den Wohnräumen, können Sie die Fliegen eventuell mit Hausmitteln vertreiben. Ansonsten helfen Leimstreifen, andere Fallen oder die klassische Fliegenklatsche, die Anzahl der Insekten zu dezimieren.

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Rubriklistenbild: © imageBROKER/FLPA/Nigel Cattlin/Imago

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