Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gartensaison vorbereiten

4 Gemüsesorten, die Sie schon im Februar aussäen können – eine darf sogar direkt ins Beet

Junge Pflanzen in Anzuchttöpfen. Schon im Februar können die ersten Pflanzen für den Garten ausgesät werden.
+
Schon im Februar können die ersten Pflanzen für den Garten ausgesät werden.

Bereits im Februar können Sie auf Ihrer Fensterbank oder im beheizten Gewächshaus mit der Aussaat von von wärmeliebendem Gemüse beginnen.

Im Februar steht der Frühling schon fast vor der Tür. Auch, wenn es vielerorts noch eisig kalt ist, starten jetzt die ersten Vorbereitungen für die neue Gartensaison. So können etwa bestimmte Gemüsepflanzen schon im Februar auf der Fensterbank vorgezogen werden. Bereits im Frühsommer erwarten Sie dann die ersten, knackigen Früchte. Na, wenn das mal keine Motivation ist?

Vier Pflanzen, die Sie im Februar aussäen können

Im Februar warten die Klassiker des Gemüsegartens auf ihre Aussaat: Tomaten, Zucchini, Paprika und Karotten. Dazu braucht es lediglich ein paar Anzuchttöpfchen und eine Fensterbank. Wer ein beheiztes Gewächshaus besitzt, kann auch hier die ersten Samen in die Erde bringen. Eine Gemüsesorte darf sogar direkt ins Freiland:

  • Tomaten: Die Klassiker des Gemüsegartens, die Tomaten, brauchen bei der Anzucht viel Licht, sonst vergeilen die zarten Pflänzchen. Das heißt: Sie wachsen unnatürlich schnell, werden gelblich und entwickeln nur schwache Wurzeln. Als Standort eignet sich deshalb nur eine sehr helle Fensterbank, oder Sie verwenden eine Pflanzenleuchte. Kaufen Sie eine Aussaatschale mit transparentem Deckel und füllen Sie diese mit Anzuchterde. Wer sich das spätere Pikieren sparen möchte, kann auf kleine Humustöpfchen oder Kokos-Quelltabs zurückgreifen.
  • Zucchini: Geben Sie einen Samen in einen Pflanztopf, der mit Anzuchterde gefüllt ist. Die Temperatur sollte laut dem Portal Mein schöner Garten um die 20 Grad betragen. Ab Mitte Mai dürfen die Zucchini-Pflanzen dann ins Gemüsebeet umziehen.
  • Paprika: Diese vitaminreiche Gemüsesorte liebt es warm und wächst nur langsam. Deshalb sollten Sie schon so früh wie möglich mit der Anzucht beginnen. Die Keimtemperatur beträgt idealerweise 25 Grad. Wählen Sie deshalb für die Aussaat am besten ein Mini-Gewächshaus und stellen es an ein Südfenster. Nach etwa vier Wochen kann pikiert werden. Nach den Eisheiligen ziehen die kleinen Paprikapflänzchen dann ins Freiland um.
  • Karotten: Möhren sind weniger anspruchsvoll und dürfen deshalb schon im Februar direkt ins Freiland gesät werden (Mindesttemperatur: 5 °C). Vor der Aussaat sollten die Samen für 24 Stunden in Quarzsand vorquellen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen rät dazu, Karottensamen mit einer schnell keimenden Markiersaat, wie etwa Radieschen, zu mischen und in Reihen auszusäen. Bei einem erneuten Kälteeinbruch das Gartenbeet unbedingt mit einem wärmenden Vlies abdecken. Alternativ können Karotten auch auf dem Balkon gezogen werden – in Kübeln oder Blumenkästen.

Zehn Zimmerpflanzen, die Leitungswasser gar nicht vertragen – sie reagieren auf Kalk

Eine rosa blühende Zimmerazalee dem Tisch
Moorbeetpflanzen wie die Azalee können Leitungswasser nicht ausstehen. © blickwinkel/Imago
Blätter des Gemeinenr Tüpfelfarns (Polypodium vulgare) in Nahaufnahme
Kleine Gießsünden straft der Tüpfelfarn fast sofort mit braunen Blättern. © blickwinkel/Imago
Bromelie mit pinker Blüte
Bromelien wachsen in der freien Natur auf Bäumen – und da kommt nur Regenwasser hin. © YAY Images/Imago
Eine Alokasie im Kübel
Lieber Mineralwasser als Leitungswasser: Die Alokasie verändert sonst vielleicht ihre schöne Blattfarbe. © agefotostock/Imago
Eine Hand hält eine Orchideenblüte
Am liebsten mögen die Orchideen ein Tauchbad in kalkarmem Wasser. © agefotostock/Imago
Eine pinke Kamelie
An die Kamelie darf nur Regenwasser oder entmineralisiertes Leitungswasser. © agefotostock/Imago
Sonnentaupflanze in Nahaufnahme
Leitungswasser ist für den Sonnentau tabu: Es schädigt die Wurzeln der fleischfressenden Pflanze. © imagebroker/Imago
Eine pinkfarbene Hortensie in grünem Übertopf
Auch als Zimmerpflanze bevorzugt die Hortensie kalkarmes Wasser. © agefotostock/Imago
Die herzförmige rosafarbene Blüte einer Flamingoblume oder Anthurie
Mit gefiltertem, kalkfreien Wasser kann man der Flamingoblume (Anthurie) eine Freude machen. © Panthermedia/Imago
Eine Gardenie mit weißer Blüte
Die Gardenie blüht nur so elegant, wenn sie richtig gegossen wird. Am besten mit Regenwasser. © Panthermedia/Imago

Als Markiersaat eignen sich schnell wachsende Gemüsesorten wie Radieschen, Salat oder Spinat – aber bitte nur sparsam untermischen. Anhand der Markiersaat erkennen Sie langsam keimende Gemüsesorten wie Karotten im Beet leichter, was gerade beim Unkraut jäten ungemein hilfreich ist. Sind die Karottenpflanzen klar zu erkennen, entfernen Sie die Markiersaat wieder.

Kommentare