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Wohnkosten in Städten teils verdoppelt

„Sozialer Sprengstoff“ hohe Mieten – Explodierende Preise schaden Deutschlands Wirtschaft

Neuen Studien zeigen eine sich zuspitzende Situation des Mietmarktes in Großstädten. Forscher warnen vor den Folgen dieser Entwicklung für Gesellschaft und Wirtschaft.

München – Wohnen wird immer unerschwinglicher – und das Dach über dem Kopf immer teurer. Das gilt vor allem für den Mietmarkt in Großstädten wie München oder Berlin, und vor allem für Mieter, die eine Wohnung neu anmieten, so aktuelle, besorgniserregende Analysen des ifo-Instituts. Diese Entwicklung habe einen für die Wirtschaft verhängnisvollen „Lock-in“-Effekt: Wer eine Wohnung hat, zieht nicht um, Wohnraum werde ineffizient genutzt, die Arbeitsmobilität sinke. Wir sprachen mit den Studien-Autoren über die weitreichenden Folgen für die Wirtschaft in den Großstädten Deutschlands.

Neue Studien zeigen eine sich zuspitzende Situation des Mietmarktes in Großstädten. Forscher warnen vor den Folgen der Entwicklung für Gesellschaft und Wirtschaft.

Die Zahlen sind alarmierend: Die Neuvertragsmieten haben in den untersuchten Großstädten – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf – seit 2013 um 75 Prozent zugelegt, zeigt der am Montag (13. Oktober) veröffentlichte Bericht des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München (ifo). Besonders einkommensschwächere Haushalte belaste dies stark – sie zahlen inzwischen fast 50 Prozent ihres Nettoeinkommens für Miete, „das ist für viele nicht mehr leistbar“, so Forscher Simon Krause, Koautor der Studie im Gespräch mit IPPEN.MEDIA am Dienstag (12. Oktober).

„Weitreichende Folgen für die Wirtschaft“: Studie warnt vor Mangel an bezahlbarem Wohnraum

Die Analyse habe gezeigt, dass gleichzeitig die Bestandsmieten nur moderat gestiegen sind – hier liege die durchschnittliche Mietbelastung bei Haushalten mit niedrigem Einkommen seit Jahren relativ stabil bei rund 35 Prozent: „Der Markt spaltet sich damit in Insider mit günstigen Bestandsmieten und Outsider, die sich bei Neuverträgen hohen Quadratmeterpreisen stellen müssen“. Selbst bei gleicher Lage und gleicher Wohnungsgröße könne das zu mehreren hundert Euro teureren Mietpreisen führen, „der Mietmarkt wird zu einer Lotterie“, sagt ifo-Experte Krause.

Diese immer weiter auseinandergehende Schere habe fatale Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in den Städten, warnt Pascal Zamorski, Koautor der Studie: „Angesichts der riesigen Differenz zwischen Mietpreisen in bestehenden Verträgen und denen in Neuverträgen verharren die Menschen in ihren günstigen Wohnungen, selbst wenn diese lange nicht mehr zu ihrer Lebenssituation passen“.

Hier lebt es sich am besten: Die 25 Städte mit der höchsten Lebensqualität

Die Frankfurter Skyline Die Türme der Frankfurter Bankenskyline ragen in den Himmel. Frankfurt am Main Hessen Deutschland, 28.3.2025
In der sogenannten Mercer-Studie werden jährlich die Städte mit der höchsten Lebensqualität gekürt. Dabei untersucht das Beratungsunternehmen Mercer mehr als 240 Städte weltweit anhand von 39 Faktoren. In die Bewertung fließen politische und wirtschaftliche Aspekte sowie sozio-kulturelle und umweltorientierte Gesichtspunkte. © Florian Gaul/greatif/IMAGO
Die Skyline der Innenstadt von Calgary im frühen Frühling, Calgary, Alberta, Kanada. 12. April 2024.
Platz 25: Calgary, Kanada: Die Stadt hat eine relativ junge Bevölkerung und verfügt über viel familienorientierte Infrastruktur, die das Wachstum von Familien unterstützen. Eine niedrige Kriminalitätsrate, wunderschöne Landschaften und ein gutes Gesundheitssystem machen die Stadt zudem zu einer der lebenswertesten Städte der Welt. © Marvin Samuel/imagebroker/IMAGO
Oslo, Norwegen; das Opera House, Saunen im Winter bei Sonnenaufgang
Platz 20: Oslo, Norwegen: Die gleiche Punktzahl und damit Platz 20 teilen sich gleich fünf Städte. Eine davon ist die norwegische Hauptstadt Oslo. Die Stadt punktet mit einem starken Fokus auf Work-Life-Balance und Umweltschutz. Allerdings gehört Oslo – so wie viele Städte auf der Liste – auch zu einer der teuersten Städte der Welt. © Robertharding/IMAGO
Sonnenuntergang und Sicht auf Perth, Australien, 9.12.2020
Platz 20: Perth, Australien: Mit ihren freundlichen Einwohnern und etwa 3000 Sonnenstunden pro Jahr schafft es auch die australische Küstenstadt Perth auf Platz 20. Die Stadt ist für ihr grünes Zentrum, eine ausgeprägte Kulturszene und zahlreiche feine Sandstrände bekannt.  © Dreamstime/IMAGO
Blick auf Stadt vom Alexandra Gardens, Melbourne, Victoria, Australien, 22.12.2015
Platz 20: Melbourne, Australien: Melbourne wird auch oft Garden City genannt, was die Stadt den vielen Grünanlagen und Parks zu verdanken hat. Dort kann man sich vom turbulenten Stadtalltag ideal erholen. © robertharding/IMAGO
Skyline von Montreal, Kanada, bei Nacht, 14.9.2024
Platz 20: Montreal, Kanada: Die kanadische Stadt Montreal belegt mit ihrer niedrigen Kriminalitätsrate und ihren erschwinglichen Mieten ebenfalls Platz 20. Montreal ist die größte Stadt der kanadischen Provinz Quebec und liegt auf einer Insel im Sankt-Lorenz-Strom. Benannt ist die Stadt nach dem Höhenzug Mont Royal, dessen drei Gipfel sich in ihrem Zentrum erheben. © Makoto Honda/PantherMedia/IMAGO
Rideau-Canal, im Hintergrund das Regierungsgebaeude , Kanada, Ontario, 28.6.2011
Platz 20: Ottawa, Kanada: Nicht unweit von Montreal liegt Ottawa, die Hauptstadt von Kanada. Mit einer fußgängerfreundlichen Innenstadt, beeindruckenden Kulturszene und grünen Parks gehört auch Ottawa zu den Städten mit der besten Lebensqualität. © blickwinkel/IMAGO
Panorama von Berlin Mitte, Berlin Deutschland, 25.5. 2024
Platz 19: Berlin, Deutschland: Mit 3,7 Millionen Einwohnern ist Berlin die bevölkerungsreichste Stadt in Deutschland. Sie ist für ihr wildes Nachtleben und ihre ausgeprägte Kulturszene bekannt. © Dirk Sattler/IMAGO
Riddarholmen Kirche und Zug von Sodermalm, Stockholm, Schweden, 8.6.2017
Platz 18: Stockholm, Schweden: Die schwedische Hauptstadt umfasst 14 Inseln, die durch 57 Brücken miteinander verbunden sind. Stockholm wird deshalb häufig „Venedig des Nordens“ genannt. Auch die Lebensqualität ist hier hoch – So belegt Stockholm Platz 18 im Mercer-Ranking. © Robertharding/IMAGO
Sicht auf die Adolphe Bridge Richtung Place de Metz mit dem State Savings Bank, Luxemburg, 10.8.2012
Platz 17: Luxemburg, Luxemburg: Mit rund 136.000 Einwohnern liegt Luxemburg auf Platz 17 des Rankings. Die Stadt ist die größte Stadt des gleichnamigen Landes. Knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung Luxemburgs leben hier. © UIG/IMAGO
Rheinpromenade am Joseph-Beuys-Ufer, Blick auf die Oberkassler Brücke, Fortuna Büdchen, Kiosk am Rheinufer, Düsseldorf, NRW, Deutschland, 18.9.2024
Platz 16: Düsseldorf, Deutschland: Düsseldorf ist eine bekannte Mode- und Kunststadt im Westen von Deutschland. In Sachen Lebensqualität musste Düsseldorf allerdings von 2023 auf 2024 ganz schön einbüßen. 2023 lag die Stadt noch auf Platz 10 – ganze sechs Plätze weiter vorne. © Jochen Tack/IMAGO
Panoramablick auf die Skyline des Finanzzentrums von Wellington, Neuseeland, 18.11.2024
Platz 14: Wellington, Neuseeland: Wellington liegt am südlichsten Ende der Nordinsel an der Cookstraße. Die neuseeländische Hauptstadt ist eine Mischung aus bunten Holzhäusern, Sandstränden und ausgeprägter Kultur. Aufgrund von starken Winden in der Cookstraße wird die Stadt auch „Windige Stadt“ genannt. Da zwei Städte auf dem 14. Platz landen, gibt es im Ranking keine Nummer 15. © imagebroker/IMAGO
Binnenhof castle (niederländisches Parlament) und Skyline von Den Haag, Niederlande, 3.3.2023
Platz 14: Den Haag, Niederlande: Den 14. Platz teilt sich Wellington mit der niederländischen Stadt Den Haag. Die Stadt kann mit einer starken Wirtschaft, niedriger Arbeitslosenquote und fahrradfreundlicher Infrastruktur überzeugen. © depositphotos/IMAGO
Skyline von Toronto im Winter, Toronto, Ontario, Kanada, 3.1.2014
Platz 13: Toronto, Kanada: Toronto liegt am Ontario-See und ist für sein multikulturelles Zentrum bekannt. Toronto, sowie alle anderen kanadischen Städte der Liste, punkten laut Mercer vor allem durch ihre politische und wirtschaftliche Stabilität.  © Joana Kruse/IMAGO
Blick auf das Opera House ,Sydney, Australien, 12.10.2020
Platz 12: Sydney, Australien: Sydney ist eine Stadt voller berühmter Attraktionen, wie dem Opernhaus. Die Stadt bietet auch wunderschöne Strände. Bei der Mercer-Studie schafft es die australische Hauptstadt auf Platz 12. © Lim Yongtick/Panthermedia/IMAGO
Blick vom Olympiaberg auf die Stadt München, Bayern, Deutschland, 25.8.2020
Platz 11: München, Deutschland: Die bayrische Hauptstadt schafft es mit der Mischung aus Großstadt und Natur auf Platz 11 des Rankings. München hat zudem eine der niedrigsten Kriminalitätsraten Deutschlands und viele große Konzerne bieten attraktive Arbeitsplätze. © Peter Widmann/IMAGO
Blick auf den Rhein und die Stadt, Basel, Schweiz, 17.6.2015
Platz 10: Basel, Schweiz: Basel ist eine Stadt am Rhein im Nordwesten der Schweiz. Sie ist weltweit ein führendes Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie und bietet damit wertvolle Arbeitsplätze. © Westend61/IMAGO
Panoramblick auf Bern, Schweiz, 27.11.2024
Platz 9: Bern, Schweiz: Eine weitere schweizer Stadt im Ranking ist Bern. Die Hauptstadt der Schweiz überzeugt mit einer geringen Luftverschmutzung und niedrigen Kriminalitätsrate. So schafft es Bern im Mercer-Ranking auf Platz 9 der Städte mit der besten Lebensqualität. © Artur Bogacki/Westend61/IMAGO
Stanley Park, Lost Lagoon und Downtown Vancouver, 25.7.2012
Platz 8: Vancouver, Kanada: Vancouver ist bekannt für seine einzigartige Mischung aus Erholungsmöglichkeiten und weltoffenem Leben. Sie ist die am höchsten bewertete Stadt Nordamerikas und punktet vor allem durch ihrer Nähe zur Natur. © All Canada Photos/IMAGO
Die Frankfurter Skyline und Innenstadt, 28.3.2025
Platz 7: Frankfurt, Deutschland: Die am besten bewertete Stadt Deutschlands ist die Finanzmetropole Frankfurt. Sie ist Sitz der Europäischen Zentralbank und liegt – wie der Name schon sagt – am Main. © Florian Gaul/IMAGO
Ein Fahrrad auf einer Brücke, Leidsegracht Kanal, Amsterdam, Niederlande, 20.6.2014
Platz 6: Amsterdam, Niederlande: Die niederländische Hauptstadt ist für ihre Kunstszene, weit verzweigten Kanäle und schmalen Häuser beliebt. Amsterdam ist von zahlreichen Radwegen geprägt. In puncto Lebensqualität landet Amsterdam auf Platz 6. © Robertharding/Westend61/IMAGO
Panoramablick auf Auckland, Neuseeland, 1.8.2014
Platz 5: Auckland, Neuseeland: Die zweite neuseeländische Stadt in den Top 25 ist Auckland. Die Großstadt liegt im Norden der Insel und verfügt über zwei große Häfen. Daher kommt auch ihr Beiname „City of Sails“. © Westend61/IMAGO
Segelboote auf dem Kanal vor bunten Hausfassaden, Nyhavn, Kopenhagen, Dänemark, Europa, 24.9.2019
Platz 4: Kopenhagen, Dänemark: Kopenhagen liegt auf den küstennahen Inseln Seeland und Amager. Die dänische Hauptstadt zeichnet sich durch ihre wunderschönen Wasserstraßen, bunten Häuser und durch das ausgeprägte Nachtleben aus. © Sylvia Westermann/imagebroker/IMAGO
Blick auf Genf und den Genfer See, 25.4.2016
Platz 3: Genf, Schweiz: Genf ist der europäische Sitz der UNO. Die Stadt liegt am südwestlichen Ende des Genfersees und ist für eine ausgezeichnete Wohnumgebung sowie moderne und effiziente Infrastruktur bekannt. Das kommt auch bei der Mercer-Studie gut an. Hier landet Genf auf Platz 3. © Depositphotos/IMAGO
Blick auf den Stephansdom, 1. Bezirk, Innere Stadt, Wien, Österreich, 1.10.24
Platz 2: Wien, Österreich: Auf Platz 2 des Mercer-Rankings schafft es die österreichische Hauptstadt Wien. Damit liegt Wien seit 2009 nicht mehr an erster Stelle des Rankings. Punkten kann die Stadt durch ihre historische Schönheit und zentrale Lage im Herzen Europas. © Rainer Mirau/IMAGO
Panoramablick auf Zürich, Schweiz, 1.6.2023
Platz 1: Zürich, Schweiz: Zürich ist auf Platz 1 der lebenswertesten Städte. Grund dafür sind laut Mercer die hervorragenden öffentlichen Dienstleistungen, die niedrige Kriminalitätsrate und die lebendige Kulturszene, die durch eine effiziente Infrastruktur und das Engagement für Nachhaltigkeit unterstützt werden. Darüber hinaus habe Zürich für 2024 seine Flughafenverbindungen verbessert und die Zahl der Flüge von und zu anderen Kontinenten erhöht. © Alex Anton/Zoonar/IMAGO

Die Wohnungsmarkt-Dynamik komme so quasi zum Erliegen. Die Konsequenz: Jobs werden aufgrund des massiven Mangels an bezahlbarem Wohnraum nicht mehr angetreten: „Und da sprechen wir nicht von den gutverdienenden Arbeitnehmern, die von Recruitern eingekauft werden und sich hohe Quadratmeterpreise vielleicht noch leisten können“.

Wenn das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum verhindert, dass Menschen – allen voran eher weniger gut bezahlte, aber systemrelevante– Jobs in den Städten annehmen, wird das zum Wachstumshemmschuh für den gesamten Wirtschaftsstandort.

Simon Krause, ifo

Ifo-Experte Krause führt aus: „Besonders betroffen sind Haushalte mit niedrigen und sogar mittleren Einkommen, Alleinerziehende, jüngere Leute und Beschäftigte in personenbezogenen Dienstleistungsberufen“. Die steigenden Mieten gefährdeten damit zum einen die soziale Durchmischung und führen zu Verdrängung und verschärften zum anderen aber Arbeitskräfteengpässe weiter: „Wenn das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum verhindert, dass Menschen – allen voran eher weniger gut bezahlte, aber systemrelevante– Jobs in den Städten annehmen, wird das zum Wachstumshemmschuh für den gesamten Wirtschaftsstandort“.

„Sozialer Sprengstoff und langfristig großer Schaden“: Hohe Mieten schaden der Wirtschaft

Wohnen sei ein Grundbedürfnis. „Wenn die Städte dieses nicht ermöglichen, birgt das großen sozialen Sprengstoff“, sagt ifo-Forscher Zamorski: Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum sei darum eine riesige Herausforderung, denn wenn die Politik das Problem nicht zügig angehe, „kann das langfristig großen wirtschaftlichen Schaden anrichten“. Großstädte nähmen weltweit eine bedeutende Rolle für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung ein.

Der in der letzten Woche verabschiedete Bau-Turbo und die Rekordmittel von 23,5 Mrd. Euro bis 2029 für den sozialen Wohnungsbau geben hier die richtige Richtung vor.

Bundesbauministerium

Ein entscheidender Hebel zur Lösung der Misere sehen die Forscher die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum in den Städten: „Zum einen durch niedrigere Baukosten durch beschleunigte Genehmigungen und Lockerung der bürokratischen Prozesse“. Zum anderen müsse es eine gezielte Förderung von Sozialwohnungen geben: „Die auch von der Bundesbauminiserin geforderte Regulierung von Mietpreisen wirkt zwar dämpfend, löst aber das strukturelle Problem des fehlenden Wohnraums nicht“.

Nur eine deutliche Ausweitung des Wohnungsangebots könne langfristig zu einer Entspannung führen. Kurzfristige Maßnahmen wie Mietpreisbremsen oder Mietendeckel können zwar vorübergehend Entlastung bringen, verschärften aber oft das Grundproblem der Wohnungsknappheit.

„Bau-Turbo mit Rekordmitteln von 23,5 Milliarden“: Ministerium reagiert auf Wohnraummisere

Auf Anfrage der Redaktion erklärte ein Sprecher des Bundesbauministeriums, um der Entwicklung entgegenzutreten, helfe nur eins: „Mehr bauen und so mehr Wohnraum schaffen. Der in der letzten Woche verabschiedete Bau-Turbo und die Rekordmittel von 23,5 Mrd. Euro bis 2029 für den sozialen Wohnungsbau geben hier die richtige Richtung vor.“ Justizministerin Hubig kümmere sich darüber hinaus um die Nachjustierung des Mietrechts, damit die Angebotsmieten nicht weiter explodierten.

„Noch in diesem Jahr will das BMJV einen Gesetzentwurf vorlegen, der unter anderem die Vermietung von möbliertem Wohnraum und Kurzzeitvermietungen verstärkt regulieren sowie die Möglichkeit einer Schonfristzahlung bei ordentlichen Kündigungen schaffen soll“, so eine Sprecherin des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.

Rubriklistenbild: © Imago/Wolfgang Maria Weber

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