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„Fehlerhafte Schweißverbindung“

Rückruf-Hammer bei VW: Tausende Autos betroffen - Fatale Folgen drohen

Der VW-Konzern muss kurz vor dem Jahreswechsel nagelneue Autos in die Werkstatt zurückholen. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem laufenden Baujahr 2020.

Wolfsburg - Volkswagen* muss wegen eines Problems an den Bremspedalen Tausende neue Autos zurückrufen. Es geht um weltweit rund 38.100 und bundesweit knapp 17.600 Exemplare des Golf, Tiguan, Touran und T-Roc* aus dem jetzt auslaufenden Modelljahr 2020. Bisher seien aber keine Schäden oder Unfälle bekannt, erklärte ein Konzernsprecher am Mittwoch auf Anfrage.

VW: In zahlreichen Volkswagen-Modellen kann sich das Bremspedal lösen

Bei internen Kontrollen sei aufgefallen, dass die Pedalplatte, auf der der Fuß des Fahrers beim Bremsen liegt, sich unter bestimmten Umständen verformen oder gar ablösen kann - mit womöglich dramatischen Folgen. Schlimmstenfalls könnten Fahrer ihr Auto daher zu spät abbremsen oder die Kontrolle verlieren. Betroffen seien Automatikwagen und Linkslenker.

„Wir rufen die Fahrzeuge zurück, um das zu überprüfen und gegebenenfalls instand zu setzen“, hieß es in Wolfsburg. Die Aktion laufe nun an, die Daten der Halter würden beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angefragt. Die Flensburger Behörde überwacht den Verlauf, sie nennt eine „fehlerhafte Schweißverbindung“ als Risikofaktor für die mögliche Ablösung der Pedalplatte. (dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen Digital Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Philipp von Ditfurth/dpa

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