Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Quartalszahlen

Deutsche Bank verzeichnet Gewinneinbruch

Glasfassade: Büros schrumpfen - das hat Auswirkungen auf deutsche Innenstädte.
+
Deutsche Bank leidet an Rechtsstreitigkeiten.

Schlechte Nachrichten für Aktionäre der Deutschen Bank: Konzernumbau und Rechtsstreit haben einen Gewinnrückgang verursacht. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

Frankfurt – Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal einen Rückgang der Gewinne um 27 Prozent verzeichnet. Hohe Kosten für den Konzernumbau und Rechtsstreitigkeiten führten zu einem Gewinn von 763 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Analysten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Einbruch gerechnet.

Die Deutsche Bank erklärte den Gewinnrückgang mit Sonderkosten von insgesamt 655 Millionen Euro für den Konzernumbau und Rechtsstreitigkeiten, vor allem im Zusammenhang mit Altfällen. Positiv wirkte sich hingegen ein überraschend starker Anstieg der Einnahmen aus.

Erträge steigen stärker als erwartet

So kletterten die gesamten Erträge der Bank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 7,4 Milliarden Euro und damit stärker als von Analysten im Schnitt erwartet. Deutliche Zuwächse in der Unternehmensbank und der Privatkundenbank glichen einen deutlichen Rückgang im Investmentbanking und im Fondsgeschäft mehr als aus.

Zwar legte die Bank deutlich mehr Geld für drohende Kreditausfälle zurück als im Vorjahr. Im gesamten ersten Halbjahr erzielte das Institut jedoch mit fast 3,3 Milliarden Euro den höchsten Vorsteuergewinn seit 2011. Vorstandschef Christian Sewing sieht das Institut damit auf einem guten Weg, seine Ziele für 2025 zu erreichen. (wal/dpa)

Kommentare