Kleines Team in Japan
Skispringen: Letzte Chance für Geiger – Hoffmann, Wellinger und Paschke fehlen in Japan
Im Skispringen geht es am Wochenende auf eine lange Reise. In Japan setzt sich das deutsche Team aus nur vier Athleten zusammen. Dabei fehlen prominente Namen. Und für Karl Geiger ist es die letzte Chance auf Olympia.
Sapporo - Am Samstag und Sonntag gastiert der Weltcup im Skispringen in Fernost. Dabei tritt die deutsche Mannschaft mit einem kleinen Team an. Nur vier DSV-Adler werden die Wettkämpfe in Angriff nehmen.
Skispringen-Bundestrainer Stefan Horngacher nominierte Luca Roth, Ben Bayer, Karl Geiger und Philipp Raimund für die Springen im japanischen Sapporo. Raimund, der den vergangenen Weltcup im polnischen Zakopane noch verpasst hatte, kehrt nach überstandener Erkrankung zurück ins Aufgebot.
Skispringen: Hoffmann fällt weiter aus – Paschke und Wellinger erhalten Pause
Felix Hoffmann, der bei der Vierschanzentournee mit Knieproblemen zu kämpfen hatte, ist auch in Sapporo nicht dabei. Die Rückkehr des besten deutschen Skispringers bei der Tournee wird zur Skiflug-Weltmeisterschaft im heimischen Oberstdorf erwartet. Die wird vom 23. bis 25. Januar ausgetragen.
Dass Andreas Wellinger und Pius Paschke die Reise nach Japan nicht antreten werden, hatte Horngacher bereits im Vorfeld angekündigt. „Wellinger und Paschke werden eine Wettkampfpause einlegen und sich stattdessen in einem Trainingscamp auf die Skiflug-WM vorbereiten. Auch Felix Hoffmann, der wieder ins Krafttraining eingestiegen ist, wird einige Trainingssprünge absolvieren“, sagte Horngacher.
Skispringen: Letzte Chance für Geiger – Zwei DSV-Adler könnten zur Überraschung werden
Der Fokus in Sapporo liegt auf Geiger. Der Oberstdorfer hat die Qualifikationskriterien für die Olympischen Spiele noch nicht erfüllt und erhält noch zwei Chancen, doch noch zum Saisonhighlight zu fahren. Dazu bräuchte er ein Ergebnis unter den besten Acht oder zwei in den Top 15. Das gilt auch für Roth und Bayer, die kurzfristig noch auf den Olympia-Zug aufspringen könnten.
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Raimund, Hoffmann, Paschke und Wellinger haben die Norm bereits erfüllt. Deutschland hat nur vier Startplätze. Sollte in Japan nichts Überraschendes passieren, werden das die vier deutschen Skispringer sein, die zu den Spielen nach Mailand und Cortina d‘Ampezzo fahren. (Quelle: chiemgau24.de, truf)