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Überraschung in Österreich

Skispringen: Kuriose Wende am Geburtstag – Topspringerin kehrt nach Streit zurück

Skispringen: Lisa Eder kehrt nach nur vier Monaten zurück. Zuvor gab es öffentliche Differenzen.
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Skispringen: Lisa Eder kehrt nach nur vier Monaten zurück. Zuvor gab es öffentliche Differenzen.

Im April gibt es im österreichischen Skispringen einen überraschenden Rücktritt. Spitzenspringerin Lisa Eder hört mit nur 24 Jahren auf. Jetzt folgt die kuriose Wende. Eder kehrt an ihrem Geburtstag zurück. Viele Fragen bleiben offen.

Der vergangene Winter war der erfolgreichste in der noch jungen Skisprung-Karriere von Lisa Eder. Umso überraschender war der Rücktritt der damals 24-Jährigen im April. Von fehlender Motivation war die Rede, auch interne Differenzen wurden öffentlich. Nach nur vier Monaten vollzieht Eder eine Kehrtwende.

„Im April dieses Jahres überraschte Lisa Eder die heimische Sportwelt und gab ihren Rücktritt vom aktiven Leistungssport bekannt. Vier Monate später sind die Freude und Motivation für das Skispringen wieder zurückgekehrt und die Salzburgerin verkündete passend an ihrem 25. Geburtstag offiziell ihr Comeback im Skisprung-Zirkus“, hieß es in einer offiziellen Pressemitteilung des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV).

Skispringen: Eder beruft Pressekonferenz ein – Fragen bleiben offen

Eder selbst will sich am 13. August in einer eigens einberufenen Pressekonferenz am Leistungszentrum in Stams äußern. Die Erklärung wird nach den Äußerungen vom April mit Spannung erwartet.

Eder wollte damals ihren Verlobten Manuel Fettner, der seine Skisprung-Karriere nach der abgelaufenen Saison ebenfalls beendet hatte, ins Trainerteam des ÖSV integrieren.

Skispringen: Eder will Verlobten ins Trainerteam holen – Verband lehnt ab

„Lisa äußerte den Wunsch, dass ihr Verlobter ins Team integriert wird. Dem konnten wir aus inhaltlichen, compliance-technischen und budgetären Gründen nicht Folge leisten. Das konnten wir nicht umsetzen, weil wir ein sehr gut funktionierendes Trainerteam rund um Cheftrainer Thomas Diethart haben. Warum Lisa ihre Karriere beendet, ist ihre persönliche Entscheidung“, hatte Florian Liegl, sportlicher Leiter für die Disziplinen Skispringen und Nordische Kombination, im April gegenüber dem österreichischen TV-Sender ORF gesagt.

Eder selbst hatte sich damals mit klaren Worten geäußert. „Wir sind auf keinen grünen Zweig gekommen“, erklärte sie im ORF und ergänzte: „Der ÖSV hat seine Gründe, und das ist auch verständlich. Für mich funktioniert es anders nicht. Schon länger haben es mir die Umstände schwergemacht. Skispringen an sich würde mir Spaß machen, aber das Drumherum macht mich nicht so happy“.

Jetzt folgt die überraschende Kehrtwende. Ob auch ihr Verlobter Manuel Fettner in die Zukunftspläne involviert ist, wird sich voraussichtlich in der Pressekonferenz am Donnerstag klären. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

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