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Nur ein Starter in der Abfahrt

Ski alpin: Trauriges deutsches Bild bei Olympia – Aber es ist Besserung in Sicht

Ski alpin: Simon Jocher war der einzige deutsche Starter bei der Olympia-Abfahrt.
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Ski alpin: Simon Jocher war der einzige deutsche Starter bei der Olympia-Abfahrt.

Mit Simon Jocher stellte der Deutsche Skiverband nur einen Teilnehmer bei der Olympia-Abfahrt im Ski alpin. Das traurige Bild hat Hintergründe und sollte in den kommenden Jahren deutlich besser aussehen.

Die erste Medaillenentscheidung bei Olympia 2026 legte eine der großen deutschen Baustellen im Wintersport eindrucksvoll offen. Während alpine Nationen wie Italien, Österreich und die Schweiz um Medaillen kämpften, hatte die deutsche Mannschaft lediglich einen Fahrer am Start.

Bei seinen zweiten Olympischen Spielen kam Simon Jocher nur auf den 21. Platz. Und das war es dann auch aus deutscher Sicht. Mehr Startplätze hatten sich die deutschen Speedfahrer nicht erarbeitet. Die einstige Erfolgsmannschaft ist nur noch unteres Mittelmaß. Der Umbruch ist massiv.

Ski alpin: Führungsfiguren treten zurück – Besserung ist in Sicht

Nach den Rücktritten von Thomas Dreßen und Josef Ferstl gingen plötzlich zwei Führungsfiguren verloren. Andreas Sander ist seit fast zwei Jahren im Krankenstand, auch er war einst ein Leader der deutschen Speed-Herren. Am 40-jährigen Romed Baumann nagt der Zahn der Zeit, der gebürtige Österreicher fährt der Konkurrenz seit zwei Jahren hinterher.

Es gibt aber keinen Grund, die Disziplin aus deutscher Sicht zu den Akten zu legen. Denn an Talent mangelt es nicht. Schon bei den kommenden Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen könnte Deutschland wieder eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten.

Ski alpin: Drei Toptalente kündigen sich an – DSV wählt vorsichtigen Weg

Der 23-jährige Luis Vogt ist seit zwei Jahren im Weltcup dabei und deutete jüngst mit seinem achten Platz in Kitzbühel sein enormes Potenzial an. Für eine Olympia-Nominierung verpasste er die Frist um eine Woche. Neben Vogt hat der Deutsche Skiverband zwei weitere Toptalente in den eigenen Reihen.

Der 19-jährige Benno Brandis vom TSV Durach wurde 2025 Juniorenweltmeister im Super-G und gilt als eine der Hoffnungen für die Zukunft. Das trifft auch auf Felix Rösle zu. Der 21-Jährige gewann 2025 ebenfalls eine Goldmedaille, der Allgäuer siegte in der Abfahrt.

Rösle durfte im Dezember bereits Weltcupluft in Gröden schnuppern, Brandis fuhr im März 2025 beim Saisonfinale in Sun Valley. Beide sollen behutsam an den Weltcup herangeführt werden. Das hat DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier immer wieder betont. Olympia 2026 wird als Durchgangsstation mitgenommen, der generelle Fokus liegt längst auf Olympia 2030. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

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