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In der Inzeller Max-Aicher-Arena

Deutsche Meisterschaft auf der Heimbahn: Fünf Inzeller wollen die Weltcup-Qualifikation

Josephine Heimerl (vorne) und Katja Franzen haben die Weltcup-Qualifikation im Visier.
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Josephine Heimerl (vorne) und Katja Franzen haben die Weltcup-Qualifikation im Visier.

Einen ersten Saisonhöhepunkt gibt es am Wochenende in der Inzeller Max-Aicher-Arena. Dort gehen die deutschen Meisterschaften der Eisschnelllauf-Einzelstrecken über die Bühne.

Inzell – Aus den Wettkämpfen um die Deutsche Meisterschaft im Eisschnelllauf in Inzell gehen die Starter im ersten Weltcup-Block hervor. Gute Chancen auf das Ticket für die Weltcups haben auch fünf Sportler vom DEC Inzell.

Einer der großen Favoriten ist Joel Dufter

Einer der großen Favoriten ist Sprinter Joel Dufter, der zweimal die 500 und dann noch die 1000 Meter in Angriff nehmen wird. „Ich möchte die Rennen als Wundertüte bezeichnen“, sagt der 26-Jährige und verweist auf die Saisonvorbereitung. „Da ist es mal gut und mal schlecht gelaufen. Das ist oft an mir gelegen und manchmal auch auf die Eisverhältnisse zurückzuführen“, lautet seine Erklärung. Generell ist der Bronzemedaillengewinner der Sprint-Mehrkampf-Europameisterschaften gut durch das Training gekommen. „Ich muss die Form jetzt nur noch aufs Eis bringen und hoffe auf das bestens präparierte Eis in Inzell. Mal schauen, was dabei rauskommt. Ich will mich weiter gut entwickeln. Ziele sind die Qualifikation für den Weltcup und dann für Olympia“, so Dufter.

Weltcup und Olympische Spiele als Ziele

Weltcup und die Olympischen Spiele in Peking sind auch feste Ziele von Katja Franzen. Die 31-Jährige berichtet von einem guten Sommer und einer messbaren Verbesserung in vielen Bereichen. „Leider hat mich zuletzt eine Erkältung erwischt und ich musste ein paar Tage die Beine stillhalten“, so Franzen. Zu den Meisterschaften will sie rechtzeitig wieder fit sein und zeigen, was sie kann. „Ich freue mich riesig drauf, dass die Wettkämpfe wieder losgehen.“

Weiter an ihrem Comeback arbeitet Leia Behlau die zur Trainingsgruppe von Michi Restner gehört. „Mein Ziel ist es, meine persönlichen Bestzeiten zu verbessern und mich für die anstehenden Weltcups zu qualifizieren“, gibt die 25-Jährige an. Ob es für die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen reicht, ist aktuell noch fraglich. „Da müsste schon vieles klappen“, gibt die Spezialistin über 1500 und 3000 Meter zu.

Zwei Youngster im Fokus

Im Fokus stehen bei den Deutschen Meisterschaften auf ihrer Heimbahn auch die beiden Youngster Josephine Heimerl und Anna Ostlender. Beide schnupperten in der vergangenen Saison schon internationale Luft im Weltcup und bei der Weltmeisterschaft in Heerenveen. Heimerl hofft auf ein gutes Wochenende, muss sich aber gerade von einem Infekt erholen. „Ich hoffe, dass ich mich trotzdem gut präsentieren kann. Ich bin mit guten Zeiten in die Saison gestartet. Die Richtung stimmt und jetzt muss ich nur wieder fit werden“, so der Wunsch der 21-Jährigen.

Keine optimale Vorbereitung

Ähnlich ist die Situation bei Anna Ostlender. Auch sie hatte keine optimale Vorbereitung, weil sie krank war. „Ich hoffe, dass ich Freitag starten kann und dabei auch was Gutes herauskommt“, wünscht sich die 19-Jährige. Eigentlich ist ihre Vorbereitung auf den Olympia-Winter optimal verlaufen. „Meine Zeiten wurden von Woche zu Woche besser. Vor allem über 1000 Meter sehe ich eine deutliche Entwicklung“, verrät die talentierte Sportlerin.

Am Start in Inzell wird auch Claudia Pechstein sein. Mittlerweile ist die Berlinerin 49 Jahre alt und will sich erneut den Angriffen der jungen Konkurrenz stellen. Die deutschen Titelkämpfe in Inzell beginnen am Freitag um 17 Uhr, am Samstag um 13 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr.

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