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Weltcup und sportliche Ausrichtung

Biathlon: DSV-Team wieder komplett – Große Entscheidung für Mittwoch erwartet

Biathlon: Julia Kink ist Teil des deutschen Teams beim Weltcup in Otepää.
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Biathlon: Julia Kink ist Teil des deutschen Teams beim Weltcup in Otepää.

Beim Biathlon-Weltcup in Estland tritt die deutsche Mannschaft wieder in voller Stärke an. Es kommt zu zwei Änderungen. Am Mittwoch soll es zu einer richtungsweisenden Entscheidung kommen.

Am Donnerstag beginnt der vorletzte Weltcup der Biathlon-Saison 2025/26. Die deutsche Mannschaft für die Wettbewerbe im estnischen Otepää wurde nominiert. Zentrales Thema der Woche wird aber voraussichtlich der neue Sportdirektor sein. Dieser soll am Mittwoch verkündet werden.

Obwohl die deutsche Mannschaft zwölf Startplätze im Biathlon-Weltcup zur Verfügung hat, absolvierte man die Rennen im finnischen Kontiolahti mit nur zehn Athleten. Justus Strelow hatte sich bei einem Trainingssturz den kleinen Finger gebrochen, Anna Weidel war kurzfristig erkrankt.

Biathlon: Strelow kehrt zurück – Kink erhält neue Chance

Im estnischen Otepää, wo ab Donnerstag der vorletzte Weltcup der laufenden Biathlon-Saison beginnt, tritt der Deutsche Skiverband wieder in voller Mannschaftsstärke an. Justus Strelow kehrt zurück und ergänzt das Team um Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel, Leonhard Pfund und Lucas Fratzscher.

Auch die Damen, die ab Freitag ins Geschehen eingreifen, treten in Estland wieder mit sechs Athletinnen an. Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz, Selina Grotian, Julia Tannheimer und Marlene Fichtner bleiben im Team. Weidel ist noch nicht vollständig regeneriert und wird von Julia Kink ersetzt, die zuletzt ansprechende Leistungen im zweitklassigen IBU-Cup zeigte. Weidel soll zum Weltcupfinale in Oslo wieder Teil des Teams sein.

Biathlon: Entscheidung für Mittwoch erwartet – Wer wird der neue Sportdirektor?

Die große Meldung im deutschen Biathlon wird hingegen am Mittwoch erwartet. Wie im ZDF mehrfach verkündet wurde, soll dann der neue Sportdirektor vorgestellt werden. Felix Bitterling verlässt den DSV nach vier Jahren in Richtung Weltverband IBU.

Wer die vakante Stelle besetzen wird, ist vor der offiziellen Bekanntgabe unklar. Der Nachfolgeprozess wurde seitens des DSV sehr diskret behandelt und bislang nicht kommentiert. Der Sportdirektor ist das Bindeglied zwischen Verband, Trainern und Athleten. Er spielt eine zentrale Rolle in der Neuausrichtung nach den enttäuschenden Ergebnissen bei Olympia und dem Rücktritt der Führungsfigur Franziska Preuß. Bitterlings Nachfolger könnte aus dem System kommen, aber auch ein externer Kandidat könnte übernehmen. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

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