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Europameisterschaften in Norwegen

Biathlon: Damen feiern erste Medaille – Überragender Pfund führt Staffel aufs Podest

Biathlon: (von links) Mareike Braun, Hanna Kebinger, Julia Kink und Marlene Fichtner jubeln bei der EM in Norwegen.
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Biathlon: (von links) Mareike Braun, Hanna Kebinger, Julia Kink und Marlene Fichtner jubeln bei der EM in Norwegen.

Zum Abschluss der Biathlon-EM in Norwegen hat die deutsche Mannschaft zwei Medaillen in den Staffeln geholt. Dabei war in beiden Rennen gar der Titel möglich. Herausragender Akteur war einmal mehr Leonhard Pfund.

Die Europameisterschaften im Biathlon wurden am Sonntag mit den Staffeln der Herren und Damen beendet. Dabei holten die Damen ihre ersehnte Medaille, die Herren liefen dank einer starken zweiten Rennhälfte aufs Podium.

Zum Abschluss der Biathlon-EM im norwegischen Sjusjoen haben Mareike Braun, Hanna Kebinger, Julia Kink und Marlene Fichtner die erste Medaille für die deutschen Damen eingefahren. In der Staffel über 4x6 Kilometer bei acht Schießeinlagen belegte das deutsche Quartett den zweiten Platz.

Biathlon: Kink und Fichtner sichern Medaille – Harter Kampf gegen die Übermacht

Startläuferin Braun begann mit drei Nachladern, auch Kebinger benötigte drei Extrapatronen. Kink übernahm und bestätigte ihre guten Eindrücke aus den Einzelrennen. Die 22-Jährige hielt das deutsche Quartett in der Spitzengruppe. Sie leistete sich nur zwei Nachlader und überzeugte auf der Strecke.

Schlussläuferin Fichtner traf im Liegendschießen alle Scheiben und kämpfte bis zum letzten Schießen um den Sieg. Dann brauchte sie stehend eine Zusatzpatrone und musste die Topfavoritinnen aus Frankreich ziehen lassen. Am Ende fehlten aber nur 16,6 Sekunden auf die überragenden Französinnen. Norwegen komplettierte das Podium. Hier geht es zum Ergebnis

Biathlon: Zwei Strafrunden zu Beginn – Dann drehen Riethmüller und Pfund auf

Im letzten Herren-Rennen bei der Biathlon-EM haben Elias Seidl, Simon Kaiser, Danilo Riethmüller und Leonhard Pfund die Silbermedaille in der Staffel gewonnen. Über 4x7,5 Kilometer bei acht Schießeinlagen erwischte das deutsche Quartett einen schlechten Start, drehte zur Halbzeit aber auf. Startläufer Seidl begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen, musste im Stehendanschlag aber in die Strafrunde. Nachdem Kaiser das Schießbild seines Teamkollegen wiederholte, patzte aber auch die Konkurrenz. So blieb Deutschland trotz der überschaubaren Rennhälfte auf Kurs.

Biathlon: (von links) Leonhard Pfund, Danilo Riethmüller, Simon Kaiser und Elias Seidl holen Silber in der Staffel.

Die Medaille sicherten letztlich Riethmüller und Pfund ab. Riethmüller brauchte in beiden Schießeinlagen zwar vier Nachlader, zeigte aber eine starke Leistung auf der Strecke und übergab auf Pfund. Der 22-Jährige lieferte einmal mehr ein glänzendes Rennen ab. Er traf alle zehn Scheiben und lief die schnellste Zeit aller Schlusssläufer. Der Silbermedaillengewinner der Verfolgung zog so noch an Frankreich vorbei und sicherte den zweiten Platz ab. Am Ende fehlten nur 6,5 Sekunden auf die siegreichen Norweger. Frankreich komplettierte das Podium. Hier geht es zum gesamten Ergebnis

Damit ist die Biathlon-EM 2026 beendet. In acht Rennen holte die deutsche Mannschaft drei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Das große Saisonhighlight beginnt am 8. Februar, dann starten in Antholz mit der Mixed-Staffel die Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

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