Wien versinkt in Wassermassen
Schwere Hochwasser in Österreich: „Bitte betet für uns alle“ – TV-Moderatorin zeigt erschreckende Bilder
Österreich kämpft mit verheerenden Hochwassern. Eine TV-Moderatorin spricht von „reinstem Horror“ in ihrem Heimatort – und teilt Bilder, die das Ausmaß zeigen.
Wien – Hochwasser macht in vielen Regionen Europas den Menschen zu schaffen. Besonders in Österreich leidet die Bevölkerung unter den enormen Wassermassen. Für Montag (16. September) sind weitere heftige Regenfälle prognostiziert. Die Aufnahmen der Überschwemmungskatastrophe sind erschütternd.
„Horror“: ORF-Moderatorin teilt Hochwasser-Videos in Österreich
Laut den Wetterberichten des österreichischen Senders ORF war die Nacht zum Montag ruhig. Doch für Montag und Dienstag sind erneut starke Regenfälle vorhergesagt. Bis Dienstag könnten in Niederösterreich bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, so die Landesregierung. Einige Wetterfachleute befürchten sogar, dass von Tirol bis ins östliche Österreich noch größere Regenmengen niedergehen könnten.
Martina Reuter, eine Moderatorin des ORF, wohnt in Purkersdorf, einem Vorort von Wien. Sie veröffentlichte auf Instagram beunruhigende Bilder der Überschwemmungen in ihrer Stadt. Die Aufnahmen zeigen Wassermassen, die durch die Straßen strömen und sowohl Autos als auch Einwohner in Mitleidenschaft ziehen. „Okay, jetzt ist es nicht mehr lustig! Wir sind in Purkersdorf voller Wasser. Horror“, kommentierte sie ihren Beitrag. Bayern hatte bereits im Juni mit schwerem Hochwasser zu kämpfen.
Hochwasser in Österreich: ORF-Moderatorin zeigt sich betroffen – „Bitte betet für uns alle“
In weiteren Videos auf ihrem Instagram-Profil, die nur wenige Stunden später aufgenommen wurden, haben sich die Straßen in einen reißenden Fluss verwandelt. Autos versanken förmlich in den Fluten, dennoch wagte sich die Moderatorin auf die Straße, um ihre Aufnahmen zu machen. „Sowas habe ich noch nie erlebt. Der reinste Horror in Purkersdorf – bleibt alle zu Hause. Wir haben alle total Schiss. Bitte betet für uns alle“, schrieb sie.
Am vergangenen Wochenende mussten in den am stärksten vom Hochwasser betroffenen Gebieten mehrere hundert Menschen gerettet werden. Ein Feuerwehrmann verlor dabei am Sonntag sein Leben beim Auspumpen eines Kellers. Auch die österreichische Hauptstadt Wien kämpft mit erheblichen Problemen im öffentlichen Verkehr. Viele U-Bahnlinien fahren nur auf Teilstrecken. Auf den südlichen und westlichen Verbindungen von und nach Wien sind derzeit keine Züge im Einsatz. (rd/dpa)
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