Video zeigt Angriff auf Hauptquartier in Teheran
Video: USA und Israel weiten Angriffe auf Iran aus
Die USA und Israel greifen erneut zahlreiche militärische Ziele an, zerstören militärische Ziele und versenken Schiffe. Ein Video zeigt die Zerstörung eines Hauptquartiers des Regimes in Teheran.
Während Trump von einem wochenlangen Einsatz spricht, reagiert Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Ziele in Israel und der Golfregion. Israel weitet den Konflikt mit massiven Angriffen auf den Libanon aus.
Die USA und Israel fliegen weiterhin massive Luftangriffe gegen Ziele im Iran. Nach Angaben des US‑Militärs wurden bisher über 1000 militärische und strategische Objekte attackiert, darunter Raketenstellungen, Kommandozentren und Infrastruktur der Revolutionsgarden. US‑Präsident Donald Trump spricht von einem großangelegten Einsatz mit dem Ziel, die Raketen- und Militärkapazitäten Irans zu zerschlagen. Teherans Führung wird aufgerufen, die Waffen niederzulegen; zugleich stellt Washington in Aussicht, dass Angehörige der Sicherheitskräfte im Fall einer Kapitulation Straffreiheit erhalten könnten.
Trump rechnet öffentlich mit einem längeren Militäreinsatz und erklärte, man habe von Beginn an mit einer Dauer von etwa vier Wochen kalkuliert. Er betonte, der Iran sei ein großes und militärisch gut gerüstetes Land, weshalb die Operation Zeit benötige. Nach seinen Angaben wurden bereits Dutzende Angehörige der iranischen Führung getötet.
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Luftangriffe zielen auf Raketenanlagen und Schiffe
In den vergangenen Stunden konzentrierten sich die Angriffe auf iranische Kommandostrukturen, Luftverteidigungsstellungen und Raketenanlagen. Berichte sprechen von zerstörten Hauptquartieren der Revolutionsgarden, vernichteten Raketenbatterien sowie Schlägen gegen maritime Fähigkeiten, darunter mehrere versenkte iranische Schiffe. Luftschläge trafen zudem Einrichtungen der inneren Sicherheitsapparate, die im Iran für Repression gegen Oppositionelle verantwortlich gemacht werden.
Neben militärischen Anlagen wurden offenbar auch industrielle Zentren und logistische Knotenpunkte getroffen, was das Land zusätzlich schwächt. Der Einsatz moderner Tarnkappenbomber und Präzisionsmunition soll sicherstellen, dass die Luftüberlegenheit von USA und Israel gewahrt bleibt. Dennoch ist das tatsächliche Ausmaß der Zerstörung unabhängig kaum zu überprüfen, zumal iranische Staatsmedien die Schäden herunterspielen.
Israel fliegt massive Angriffe auf den Libanon
Parallel zu den Gefechten mit dem Iran verlagert sich ein Teil des Konflikts zunehmend in den Libanon. Die schiitische Hisbollah‑Miliz, die vom Iran unterstützt wird, hat in der Nacht Raketen auf Israel abgefeuert und den Angriff als Reaktion auf die Tötung Chameneis bezeichnet. Israel reagierte daraufhin mit Luftangriffen auf Ziele im Libanon, unter anderem in den südlichen Vororten Beiruts sowie weiteren Regionen des Landes. Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen wurden dabei mindestens 31 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt.
Iran überzieht Golfregion mit Gegenschlägen
Teheran reagiert seinerseits mit massiven Gegenschlägen auf die Luftoffensive. Iranische Streitkräfte haben Raketen und Drohnen auf israelisches Territorium sowie auf US‑Militärstützpunkte in mehreren Golfstaaten abgefeuert, darunter Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Irak, Jordanien und Kuwait. Teilweise trafen die Angriffe auch zivile Ziele und Wahrzeichen, etwa prominente Gebäude in Dubai und Bahrain, was die Sorge vor einer weiteren Eskalation schürt. Nach iranischer Lesart handelt es sich um Vergeltung für den Tod des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei, der bei einem israelischen Luftangriff in Teheran getötet worden sein soll.
Berichte aus der Golfregion sprechen von zahlreichen Angriffen in kurzer Folge, die nicht nur militärische Anlagen, sondern auch Infrastruktur und symbolische Objekte ins Visier genommen haben. Während westliche Luftabwehrsysteme einen Teil der Geschosse abfangen konnten, wurden mehrere Ziele dennoch getroffen. Auch Bundeswehrstandorte im Irak und in Jordanien standen unter Beschuss, wie das deutsche Verteidigungsministerium bestätigte. Teheran signalisiert bislang keine Gesprächsbereitschaft.
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