Großer Waldbrand bei Salzburg

Nach Waldbrand am Untersberg: Wer zahlt den Einsatz?

Alle Autoren
    schließen
  • Martina Hunger
    Martina Hunger
  • Markus Zwigl
    Markus Zwigl
  • Katja Schlenker
    Katja Schlenker

Salzburg - Aufregung herrschte am Montagvormittag am Untersberg: Dort war im Bereich der Seilbahn ein Waldbrand ausgebrochen. Acht Arbeiter wurden mit einem Hubschrauber gerettet.

Update, 9. November, 9.20 Uhr - Wer zahlt den Einsatz?

Wer zahlt die rund dreißig Flugstunden der Hubschrauber von Bundesheer und Polizei bei den Löscharbeiten am Untersberg Anfang der Woche? Immerhin geht es um rund 100.000 Euro an Einsatzkosten. Der Einsatz werde der Untersbergbahn nicht verrechnet, heißt es von den Behörden, wie das ORF berichtet.

Etwa 200 Tonnen Löschwasser sind laut Polizei mit Hubschraubern ins Gebirge geflogen worden, nachdem der Brand wohl bei Wartungs- und Revisionsarbeiten der Untersberg-Seilbahn ausgebrochen war. Jedoch müsse das Unternehmen nichts zahlen, heißt es in dem Bericht, da die Kosten für Katastropheneinsätze im Gesamtbudget der Republik Österreich schon eingerechnet seien, wie der Salzburger Oberst Peter Schinnerl von den Luftstreitkräften des Bundesheeres erklärt.

Die Freiwillige Feuerwehr Grödig hat bei dem Einsatz unterstützende Kräfte angefordert sowie Flughelfer der Feuerwehren und Bergrettungsleute, um Einsatzkräfte im Steilgelände zu sichern. Der Grödiger Feuerwehrkommandant Markus Schwab sagt laut ORF, sein Team verlange keinen Kostenersatz: "Wir sind alle ehrenamtlich und freiwillig tätig."

Brandeinsätze in Salzburg werden grundsätzlich nicht verrechnet – außer bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz, wird das Landesfeuerwehrkommando vom ORF zitiert.

Update, 16.20 Uhr - Brand gelöscht

Der Waldbrand, der seit Montagvormittag am Untersberg gewütet hatte ist nun gelöscht. Der Einsatz der Feuerwehrkräfte ist damit beendet.

Update, 6. November, 10.20 Uhr - Brand noch nicht gelöscht

Der Einsatz der Hubschrauber wurde am Montagabend mit Einbruch der Dunkelheit abgebrochen. Am frühen Dienstagmorgen fand man noch fünf Glutnester vor, berichtet fmt-pictures.at. Deshalb wurde erneut ein Blackhawk-Hubschraubers des Bundesheeres angefordert. Der Brand sei allerdings unter Kontrolle, so die Informationen von salzburg24.at. Personen könne man aber immer noch nicht in das Steilgelände fliegen. 

Der Polizeihubschrauber überfliegt weiterhin mit einer Wärmebildkamera das Gebiet. Das betroffen Areal soll mittlerweile circa so groß wie ein Fußballfeld sein. 

Update, 15.10 Uhr - Acht Mitarbeiter mit Heli gerettet

Acht Mitarbeiter der Untersbergbahn, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gefahrenbereich befunden hatten, wurden inzwischen mit einem Hubschrauber unverletzt gerettet. 

Inzwischen ist der Brand laut Landesfeuerwehrverband Salzburg unter Kontrolle. Für circa 15 Uhr wird das Eintreffen eines Blackhawk-Hubschraubers des Bundesheeres erwartet. Die Löscharbeiten werden aus aktueller Sicht mit vier Hubschraubern geführt und wohl noch bis in die Abendstunden andauern. Wegen der vielen Flüge wurde die Ortsdurchfahrt Grödig für den Verkehr gesperrt.

Update, 13.25 Uhr - Video

Update, 12.45 Uhr - Funkenflug als Brandursache nicht ausgeschlossen

Am Untersberg, im Bereich der unteren Liftstütze, steht derzeit eine Fläche von ca. 500 Quadratmetern in Flammen. Personen seien nicht in Gefahr, so Markus Passauer vom Landesfeuerwehrverband im Gespräch mit salzburg24.at. Zeugenberichte über mögliche Explosionen könne er nicht bestätigen. 

Seilbahn-Betriebsleiter Hansjörg Kammerlander kann derzeit nicht ausschließen, dass sich die an die Seilbahn angrenzenden Latschen durch Funkenflug im Rahmen der laufenden Renovierungsarbeiten entzündet haben. Definitiv geklärt sei die Brandursache freilich noch nicht.

Feuerwehreinsatz bei Waldbrand am Untersberg

Update, 12 Uhr - Zeugen berichten von Explosion

Bei einem Waldbrand am Untersberg sind derzeit zahlreiche Feuerwehrler im Einsatz. Derzeit ist noch unklar, ob der Brand im Zusammenhang mit den Wartungsarbeiten der Untersbergbahn zusammenhängt. Laut einem Augenzeugen zufolge soll es auch einen lauten Knall bzw. Explosion gegeben haben.

Update, 11.30 Uhr - Brand auf österreichischer Seite

Der Brand ist auf österreichischer Seite des Berges ausgebrochen, wie salzburg24.at nun berichtet. "Es handelt sich offenbar um einen Flächenbrand im Bereich der ersten Seilbahnstütze. Ob der in Zusammenhang mit den aktuellen Wartungsarbeiten an der Seilbahn steht, ist derzeit noch unklar", sagte Polizeipressesprecher Hans Wolfgruber dem Portal.

Mehrere Feuerwehren sind im Einsatz. Außerdem wurde auch das Bundesheer zum Einsatzort geschickt.

Erstmeldung

Über dem Untersberg sind deswegen große Rauchschwaden zu sehen, wie die Presseagentur Aktivnews berichtet. Der Brandort befindet sich offenbar im Bereich der Seilbahn-Trasse, die auf den Berg führt.

Die Feuerwehr und weitere Rettungskräfte sind im Einsatz. Das genaue Ausmaß des Brandes ist derzeit unklar.

*Nähere Informationen liegen derzeit nicht vor!*

AKTIVNEWS/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © AKTIVNEWS

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser