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Weitere Promis stehen drauf
Liste aus Prozess um Jeffrey Epstein veröffentlicht – hier finden Sie die Namen aus der Geheimakte
Viele Personen im Epstein-Prozess wurden anonymisiert. Nun wurde die Liste der Namen öffentlich gemacht. Auf ihr finden sich einige bekannte Menschen.
Update vom 9. Januar, 14.11 Uhr: Die Daily Mail hat weitere Gerichtsakten enthüllt und darin taucht ein neuer Name auf. Richard Branson, Chef der Virgin Group und des Weltraumkonzerns Virgin Atalantic. Der britische Unternehmer soll auf Videoaufnahmen zu sehen sein, die Epstein angeblich von seinen „Gästen“ hatte machen lassen.
Liste aus Prozess um Jeffrey Epstein veröffentlicht – hier finden Sie die Namen aus der Geheimakte
Washington D.C. – Im Dezember 2021 wurde Ghislaine Maxwell verurteilt, Jeffrey Epstein bei der Anwerbung und dem sexuellen Missbrauch minderjähriger Mädchen geholfen zu haben. Damals tauchten viele Namen in den Prozessakten nur als John und Jane Doe auf. Ein Name, der unserem deutschen Max Musterman gleichkommt, also einen Platzhalter darstellt. Nun hat ein Gericht entschieden, dass die Namen öffentlich gemacht werden.
Gericht veröffentlicht Namen im Fall Epstein – laut Bezirksrichterin keine Grundlage, sie zurückzuhalten
Die US-Bezirksrichterin Loretta Preska sah keine rechtliche Grundlage dafür, die insgesamt 175 Namen weiterhin zurückzuhalten, berichtet das Nachrichtenportal Newsweek. Deshalb werden sie nun öffentlich gemacht. Bei den Namen handele es sich jedoch nicht um eine Klientenliste von Epstein, stellt das Nachrichtenportal klar.
Geheime Epstein-Liste birgt Überraschungen: Die 15 prominentesten Namen
Aufsehen erregt die Liste dennoch, denn sie beinhaltet unter anderem die Namen einiger Prominenter, die bisher nicht oder kaum im Zusammenhang mit dem Epstein-Prozess genannt wurden. Dazu gehören etwa Schauspielerin Cate Blanchett, Musik-Legende Michael Jackson, der Astrophysiker Stephen Hawking sowie Hollywood-Star Bruce Willis.
Veröffentlichte Namen keine Klientenliste Epsteins
Eine Nennung bedeutet nicht, dass die Person aktiver Teil des Missbrauchsnetzwerks um Epstein war, sondern zunächst nur, dass der Name in dem Zivilprozess fiel. Beispielsweise wurden auch die Namen einiger Verwandter von Opfern in den Gerichtsakten bisher anonym behandelt.
Die Namen wurden auf der Webseite CourtListener.com veröffentlicht. Bereits kurz darauf war die Seite jedoch nicht mehr erreichbar, wie Fox10 berichtet. Grund dafür könnte eine Überlastung des Servers durch zu viele Seitenaufrufe sein. (sp)