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Touristenansturm und Preis-Prognose: Kroatien erwartet Urlauberrekord – Experte gibt Geheimtipp
Kroatien erwartet für 2024 eine Rekordsaison. Auch deutsche Urlauber schätzen die Adria-Perle immer mehr. Trotz moderatem Preisanstieg ist die Nachfrage bereits enorm.
München – Sonne pur bei trotzdem angenehmem Klima, dazu traumhafte Buchten mit glasklaren Wasser und eine jahrhundertealte Kultur. Die vielen Vorzüge Kroatiens als Sommerdestination schätzen immer mehr Urlauber. Mit fast 21 Millionen Touristen im Jahr 2023, darunter etwa 3,3 Millionen aus Deutschland, hat sich das Adria-Paradies neben Spanien und Griechenland als Top-Reiseziel in Europa etabliert.
Auch dieses Jahr wollen viele Menschen die „schönste Zeit des Jahres“ in Kroatien verbringen. Doch schon jetzt sind viele Betten der beliebtesten Urlaubsregionen im Sommer belegt, was wohl den Preis noch treiben dürfte. Einen Anstieg wie im vergangenen Jahr soll es aber nicht geben, prognostizieren Tourismusexperten.
Urlaubspreise in Kroatien steigen auch 2024, jedoch „viel moderater als in den vergangenen Jahren“
Angesichts des boomenden Tourismus sind die Vorbereitungen für die Hauptsaison bereits in vollem Gange. Nino Dubretić, Inhaber einer Ferienwohnungsvermietungsagentur, äußerte gegenüber der kroatischen Nachrichtensendung dnevnik HRT: „Wir erwarten eine hervorragende Saison“. Innerhalb der kroatischen Tourismusbranche wird von einer „Rekordsaison“ gesprochen. Schon zu Ostern, also noch deutlich vor Beginn der eigentlichen Urlaubssaison, gab es ein überraschend großes Gästeaufkommen.
Tiefblaues Meer, südländisches Flair: Kroatien wird von immer mehr Menschen als Urlaubsland geschätzt. Für den Hochsommer 2024 sind schon jetzt viele Hotspots nahezu ausgebucht. (Symbolfoto)
Im vergangenen Jahr explodierten die Preise in Kroatien, zum einen aufgrund der Inflation, zum anderen wegen der Einführung des Euros. Die Mehrheit der Betreiber von Ferienunterkünften hat offenbar signalisiert, dass sie die Preise in diesem Jahr nicht anziehen wollen. Lorena John vom Verband der Mieter Istriens sagte gegenüber dnevnik HRT: „Ich denke also, dass wir auf dem Niveau des letzten Jahres bleiben werden.“
Nach Einschätzung von Tomislav Fein vom Verband kroatischer Reisebüros werden die Preise in Kroatien steigen, jedoch deutlich langsamer als in den Vorjahren. Das sieht Romeo Draghicchio, Direktor der kroatischen Zentrale für Tourismus, ähnlich: „Die Preise werden der Inflation folgen, die aber viel moderater ist als in den letzten Jahren.“
Beliebte Urlaubsziele in Kroatien sind bereits fast ausgebucht – Experte empfiehlt Geheimtipp
Doch: Laut den Tourismusexperten sind die Kapazitäten für den Sommer auf den Buchungsplattformen bereits weitgehend ausgeschöpft. In den beliebtesten Urlaubsregionen Istrien, Kvarner Bucht und Dalmatien sind für Anfang August nur noch etwa 20 Prozent der Unterkünfte verfügbar. Auch die Zahl der Frühbuchungen aus Deutschland ist hoch, wie Jochen Sauerland, Hoteleinkäufer von Schauinsland-Reisen, Ende März auf Anfrage von IPPEN.MEDIA bestätigte.
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Bei steigender Nachfrage dürfte das die Preise für den Sommer noch einmal etwas anheben. Schon jetzt sind vor allem Hotels in den beliebten kroatischen Regionen keine Schnäppchen. Für eine Woche im Hochsommer müssen zwei Erwachsene nur für die Unterkunft mit Halbpension zwischen 1400 und 3000 Euro einplanen. Ferienwohnungen sind dagegen erschwinglicher: Für eine vierköpfige Familie findet man beispielsweise auf Hvar ab 500, in Split ab 700 oder Rovinj ab 800 Euro.
Als Geheimtipp unter den heimischen Urlaubsexperten gilt das beschauliche Küstendorf Jadran südlich von Split. Tomislav Fein vom Reisebüro-Verband sagte: „Jadran bietet erstklassige Einrichtungen, Hotels, kleine Hotels, aber auch erschwingliche Familienunterkünfte, die sich jeder leisten kann, der reisen möchte“. Für Nebenkosten wie Verpflegung oder mögliche Ausflüge sollten zusätzlich rund 400 Euro eingeplant werden. Diese sind in der Vergangenheit alles andere als günstig gewesen, wie eine Urlauberin auf TikTok verdeutlichte. Dafür soll immerhin der Sprit erneut günstig bleiben. (rku)