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Tragische Unglücke

Lawinen-Serie in Italien fordert drei Todesopfer an einem Tag – darunter eine Deutsche

Tragische Bilanz in Norditalien: Bei Lawinenunglücken starben drei Skifahrer und Bergsteiger. Die Wetterbedingungen haben die Lawinengefahr drastisch erhöht.

München – Drei Menschen starben am Freitag, 2. Januar 2026, bei mehreren Lawinenunglücken in verschiedenen Regionen Norditaliens. Unter den Todesopfern befand sich auch eine deutsche Staatsangehörige. Die tödliche Serie ereignete sich innerhalb eines Tages in mehreren verschiedenen Regionen des Landes: Im Piemont, nahe Turin und in den Dolomiten. Das teilte die Bergrettung mit.

In Norditalien sind bei Lawinenunglücken drei Menschen ums Leben gekommen. (Archivfoto/Symbolfoto)

Im Valle Maira in der nordwestlichen Region Piemont wurden am Morgen zwei Skifahrer von einer Lawine erfasst. Trotz sofortiger Hilfe durch andere Wintersportler verstarb die deutsche Person noch vor dem Eintreffen des alarmierten Rettungshubschraubers am Unglücksort. Im November starben auch fünf Deutsche in Südtirol bei einem Lawinen-Unglück.

Weitere Lawinenabgänge bei Turin und in den Dolomiten – zwei Menschen tot

Ein weiteres Opfer forderte ein Lawinenabgang am Nachmittag in Bobbio Pellice in der Nähe von Turin. Dort wurde ein französischer Skifahrer von Schneemassen verschüttet. Ein Landsmann des Verunglückten alarmierte umgehend die Rettungskräfte, doch für den Franzosen kam jede Hilfe zu spät. Bereits in den Morgenstunden desselben Tages hatte sich in den Dolomiten im Nordosten des Landes ein drittes Unglück ereignet. Bei einem Lawinenabgang verlor ein italienischer Bergsteiger sein Leben.

Die Bergrettung führt die Häufung der Unglücke auf besonders gefährliche Bedingungen zurück. Der starke Schneefall rund um die Weihnachtstage, gefolgt von steigenden Temperaturen und starkem Wind, habe die Lawinengefahr in den betroffenen Regionen deutlich erhöht. Auch in den Pyrenäen starben drei Skifahrer. (jh/afp)

Rubriklistenbild: © Thierry Pronesti/ANSA/AP/dpa

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