Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Hurrikan „Melissa“ steuert auf Urlaubsinseln zu: Ganze Landstriche drohen zu versinken
Hurrikan „Melissa“ entwickelt sich zu einem beispiellosen Sturm. Urlaubsinseln in der Karibik stehen vor einer Katastrophe. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Hurrikan Melissa trifft am Dienstagmorgen (MEZ) mit voller Wucht auf Jamaika. Die Spitzenböen dürften bei über 200 km/h liegen. Dazu kommen meterhohe Wellen.
Meteorologen sprechen von einem „Monstersturm“, der die Region in den kommenden Stunden mit voller Wucht treffen wird. Besonders alarmierend ist die langsame Zuggeschwindigkeit: Mit kaum sieben Kilometern pro Stunde schiebt sich das Auge des Sturms nur träge vorwärts – ein Szenario, das stundenlangen Regen und extreme Überflutungen erwarten lässt.
Unwetter auf Urlaubsinseln drohen: Enorme Regenmengen und zerstörerische Wellen
Nach Angaben der US-Wetterbehörde NOAA sind bis zu 1000 Liter Regen pro Quadratmeter möglich. Ganze Landstriche könnten binnen weniger Stunden im Wasser versinken. Dazu türmen sich an den Küsten meterhohe Wellen auf, die bereits erste Straßen überflutet haben. Besonders betroffen sind die südlichen Regionen Jamaikas, wo der Sturm auf eine der dichtesten Besiedlungen der Insel trifft. Auch die Nachbarinseln Haiti, Kuba und die Cayman Islands sind in höchster Alarmbereitschaft. Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, sich in sichere Unterkünfte zu begeben und die Warnungen unbedingt ernst zu nehmen.
Das Gefährliche an „Melissa“ ist nicht allein die Stärke, sondern die Beharrlichkeit. Während andere Wirbelstürme rasch weiterziehen, scheint dieser sich kaum von der Stelle zu bewegen. Dadurch peitschen orkanartige Böen stundenlang über dieselben Regionen hinweg, reißen Bäume und Strommasten um und zerstören Häuserdächer. Rettungskräfte berichten bereits von ersten Notrufen, doch viele Straßen sind unpassierbar. Die Kombination aus heftigem Wind, sintflutartigem Regen und einem nahezu stationären Sturmzentrum könnte sich als tödlich erweisen.
Rekord-Hurrikan „Melissa“ fegt mit fast 300 km/h über Karibik-Insel – Die Bilder des verheerenden Tropensturms
„Melissa“ wird Spuren hinterlassen, die weit über die Karibik hinaus zu spüren sein werden. Satellitenbilder zeigen eine Struktur, wie sie sonst nur bei den stärksten Hurrikans der Geschichte zu sehen ist. Die kommenden Tage werden zeigen, wie groß die Zerstörung wirklich ist – doch schon jetzt spricht vieles dafür, dass der Sturm zu einem der verheerendsten Naturereignisse unserer Zeit werden könnte.