Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

ARD trauert

„Gefragt - Gejagt“-Star Nagorsnik „unerwartet“ gestorben – Jäger-Kollege postet „letztes Bild“ und Nachruf

Klaus Otto Nagorsnik, einer der „Jäger“ aus der ARD-Quizsendung „Gefragt - Gejagt“, ist überraschend gestorben. Das teilte die ARD-Programmdirektion mit.

Update vom 25. April, 14.30 Uhr: Die Trauer ist groß. Nachdem die ARD den Tod von Klaus Otto Nagorsnik, dem beliebten „Jäger“ von „Gefragt - Gejagt“ bekannt gegeben hat, meldeten sich viele seiner Kollegen mit rührenden Abschiedsworten. Auch die beiden „Jäger“ Sebastian Klussmann und Sebastian Jacoby.

Auf Instagram schreibt Jacoby: „Dein Stuhl ist leer! Wir vermissen dich!“ und postet dazu ein Bild von sich und dem Verstorbenen. Sebastian Klussmann teilt „Unser letztes Bild“ mit Nagorsnik und erinnert sich in seinem Nachruf-Post daran, wie Nagorsnik zur Quizsendung kam.

2013 sei er darauf angesprochen worden, ob Nagorsnik sich vorstellen könnte, „Jäger“ zu werden. Er „kannte ihn damals nur von zwei Quizturnieren“, schreibt Klussmann. „Das nötige Wissen hat er, überhaupt keine Frage. Aber er hat keinen Fernseher, ist die TV-Welt überhaupt etwas für ihn? Und ob!“, so der Post weiter. Klussmann endet mit den Worten: „Machs gut, mein lieber KO. Quiz oben schon mal weiter“

Aus „Gefragt - Gejagt“ bekannt: Klaus Otto Nagorsnik stirbt mit 68 Jahren

Originalmeldung vom 24. April: München – Seit 2014 war Klaus Otto Nagorsnik als „Jäger“ bei „Gefragt - Gefagt“ dabei. Damals lief die Sendung noch im NDR-Fernsehen. Nun verstarb der 68-Jährige überraschend. Die Nachricht erschütterte die „Gefragt-Gejagt“-Familie.

Klaus Otto Nagorsnik, einer der „Jäger“ bei „Gefragt – Gejagt“, ist im Alter von 68 Jahren überraschend verstorben.

Todesursache unbekannt: ARD verkündet plötzlichen Tod von Klaus Otto Nagorsnik (68)

„Mit großer Bestürzung haben wir von dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Klaus Otto Nagorsnik erfahren“, heißt es auf dem offiziellen Instagram-Account der Sendung. Sein Ableben hinterlasse eine große Lücke. „Er wird uns als wundervoller Mensch und grandioser Jäger in Erinnerung bleiben“, so der Post weiter. Die Todesursache ist nicht bekannt.

Alexander Bommes, Moderator der Quizsendung, kam in der ARD-Meldung über Nagorsniks Tod zu Wort. „Wir verlieren mit Klaus Otto Nagorsnik ein Vorbild an Authentizität, Bildung und Lebensfreude. Ich habe ihn bewundert und unwahrscheinlich gerne mit ihm gespielt und geflachst. Die Jagd wird auch für ihn weitergehen“, erklärte er. „Wir werden Klaus Otto Nagorsnik zutiefst vermissen. Bis bald in der großen Bibliothek“, nahmen die anderen Jägerinnen und Jäger der Show von ihm Abschied.

„Gefragt - Gejagt“-Star stirbt unvermittelt – auch die Fans der Quizsendung trauern um ihren „Bibliothekar“

Auch der ARD-Koordinator Vorabend, Frank Beckmann, meldete sich zu Wort: „Unser Bibliothekar hat ‚Gefragt-Gejagt‘ über viele Jahre mitgeprägt. Wir verdanken ihm unzählige spannende und unterhaltsame Abende. Das Publikum hat ihn geliebt.“

„Gefragt – Gejagt“ ist wieder da: Das sind die beliebtesten ARD-Jäger

Alexander Bommes – „Gefragt – Gejagt“
Alexander Bommes ist kein Jäger, sondern Moderator der beliebten Show „Gefragt – Gejagt“. Er ist das „Gefragt – Gejagt“-Gesicht der ersten Stunde und seit 2012 dabei. Bommes moderiert ebenfalls große Sportereignisse, wie etwa die Fußball-WM und -EM oder auch die Olympischen Sommerspiele. Seit 2015 gehört er zum Team der Sportschau am Samstag und präsentiert dort die Fußball-Bundesliga. © IMAGO/Marco Wolf
Adriane Rickel – „Gefragt – Gejagt“
Adriane Rickel, auch bekannt unter ihrem Kampfnamen „Die Generalistin“, ist seit 2021 bei „Gefragt – Gejagt“ dabei. Sie ist Korrektorin bei einem juristischen Verlag. Rickel bereitet sich nicht großartig auf die Sendung vor, sondern konzentriert sich nur auf die Fragen. Laut der Generalistin kann man „auf allen Wegen Sachen lernen“. © IMAGO/Hein Hartmann
Adriane Rickel – „Gefragt – Gejagt“
Adriane Rickel mag Fragen aus Literatur, Film, Serien, Fernsehen, Garten, Haushalt und „Gedöns“. Sport, speziell Eishockey sind nicht ihr Fachgebiet. Sie kam zu „Gefragt – Gejagt“, weil sie aus Interesse mal beim Casting mitmachen wollte. Bisher hatte sie bei „Gefragt – Gejagt“ relativ wenige Sendungen. Die „Tatsache, dass ich dabei bin“ sieht sie als ihren größten Erfolg. © Screenshot/ARD/ARD-Mediathek/Gefragt–Gejagt
Annegret Schenkel – „Gefragt – Gejagt“
Annegret Schenkel, auch bekannt als „Die Schlagfertige“, ist seit 2021 bei „Gefragt – Gejagt“ dabei. Hauptberuflich ist sie Korrekturleserin. Bei der Vorbereitung auf die Sendung verfällt sie gerne mal in Panik und liest „alles aktuelle“ Wissenswerte nach. Schließlich denkt sie sich „harre mal der Dinge“. © ARD/Uwe Ernst
Annegret Schenkel – „Gefragt – Gejagt“
Sie mag die Themen Klatsch und Tratsch und seichteres Popkulturwissen. Literatur und Film liegen ihr am meisten, Sport und Fußball eher weniger. Annegret Schenkel wollte schon immer mal Jägerin bei „Gefragt – Gejagt“ werden. Es ist ihr Wunsch, irgendwann mal alle Sprachen zu sprechen und zu verstehen.  © Screenshot ARD/ARD-Mediathekt/Gefragt-Gejagt
Sebastian Klussmann „Gefragt - Gejagt“
Sebastian Klussmann ist bei „Gefragt - Gejagt“ bekannt als „Der Besserwisser“. Seit 2013 wirkt er bei der Sendung mit. Beruflich ist er Redner, Künstler, Unterhaltungskünstler, Autor, Moderator, und arbeitet zusätzlich im Bildungsbereich.  © ARD/Uwe Ernst
Sebastian Klussmann „Gefragt – Gejagt“
Zur Sendungsvorbereitung spielt Sebastian Klussmann mit Molly, dem Studiohund, betreibt autogenes Training, macht Liegestütze, oder spielt Schach. Der Besserwisser liebt Kunst und Wirtschaft (er wurde Olympiasieger im Bereich Wirtschaft bei der Quizolympiade). Zu seinen Schwächen gehören Astrologie und Sprichwörter. Die gehobene Augenbraue ist sein Markenzeichen. © Screenshot ARD/ARD-Mediathek/Gefragt–gejagt
Sebastian Jacoby „Gefragt – Gejagt“
Sebastian Jacoby, auch bekannt als „Der Quizgott“, ist seit 2013 bei „Gefragt – Gejagt“ dabei. Beruflich ist er Controller, betriebsnaher Controller in Eisen- und Stahlindustrie, zuständig für Druckerei, Sinthanlage und Hochöfen.  © ARD/Uwe Ernst
Sebastian Jacoby „Gefragt – Gejagt“
Zur Vorbereitung auf eine Sendung schläft Jacoby gut und lange. Zusätzlich macht er Wettkampfquizze, schreibt eigene Fragen, und macht sich Notizen zu interessanten Fakten. Sein Lieblingsthema ist Geschichte, besonders die Byzantinistik. Neuere Musik, teilweise Film und Celebrity-Fragen, gehören zu seinen Schwächen. Bei einem Sieg sind zwei neben seinen Kopf gehobene Finger sein Markenzeichen. © Screenshot ARD/ARD-Mediathek/Gefragt–gejagt
Dr. Manuel Hobiger „Gefragt –Gejagt“
Dr. Manuel Hobiger ist auch bekannt als „Der Quizvulkan“. Dies dürfte mitunter an seinem Titel als Seismologe und Vulkanexperte liegen. Hobiger ist mehrfacher deutscher Meister im Buzzerquiz. Er ist Mitglied der Quiznationalmannschaft und belegt regelmäßig vordere Plätze unter den deutschen Teilnehmern bei den Quiz-Weltmeisterschaften.  © ARD/Uwe Ernst
Dr. Manuel Hobiger „Gefragt – Gejagt“
2023 gewann Dr. Manuel Hobiger mit seinem Team die deutsche Online-Quiz-Liga unter rund 80 weiteren Mannschaften. Er ist Seismologe und Vulkanexperte und hat an der Universität Grenoble (Frankreich) promoviert. Momentan arbeitet er für den Erdbebendienst des Bundes an der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover. © ARD/Uwe Ernsz
Thomas Kinne „Gefragt – Gejagt“
Thomas Kinne ist bekannt als „Der Quizdoktor“ und ist seit 2018 bei „Gefragt – Gejagt“ dabei. Beruflich ist er Autor und Übersetzer. Laut Kinne besitzt er einen Grundstock an Allgemeinwissen, den er immer abrufen kann. Zur Vorbereitung auf die Sendung eignet er sich noch aktuelles Wissen an. Dabei liest er sich in verschiedene Themen ein und beschafft sich Informationen. Seine Schwächen liegen beim Fußball. Ansonsten ist er relativ breit aufgestellt – Geografie, Sprache, Film und Fernsehen, Comics, etc. Thomas Kinne pausiert 2024 in der Sendung. © ARD/Uwe Ernst
Klaus Otto Nagorsnik „Gefragt – Gejagt“
Klaus Otto Nagorsnik war seit 2014 bei „Gefragt – Gejagt“ dabei und stets besser bekannt als „Der Bibliothekar“. Sein Kampfname kam von seiner beruflichen Tätigkeit als Bibliothekar. Zusätzlich war er gelernter Buchhändler, hat aber fast 30 Jahre in einer Bibliothek gearbeitet. Zuletzt war Nagorsnik bis auf seine Mitwirkung bei „Gefragt – Gejagt“ Rentner. Am 24. April 2024 teilte die ARD mit, dass der TV-Jäger verstorben ist. © ARD/Uwe Ernst
Klaus Otto Nagorsnik „Gefragt – Gejagt“
In der 13. Staffel war Klaus Otto Nagorsnik zum letzten Mal zu sehen. Der beliebte Jäger verstarb überraschend am 22. April 2024 und wird von den „Gefragt – Gejagt“-Fans als auch seinen Kollegen schmerzlich vermisst. Er wurde 68 Jahre alt. © Screenshot ARD/ARD-Mediathek/Gefragt–Gejagt

Das wird auch beim Lesen der zahlreichen Kommentare unter dem Instagram-Post von „Gefragt - Gejagt“ deutlich. „Ruhe in Frieden uns aller Bibliothekar“, lautet ein Kommentar. Eine Nutzerin berichtet von ihrer Begegnung mit Nagorsnik. Laut eigener Aussage war sie selbst einmal Kandidatin in der Show. „Er war damals mein Wunschjäger und ich durfte gegen ihn antreten! So eine tolle Erfahrung und ich werde ihn so ewig in Erinnerung behalten“

Die bereits vorproduzierten Folgen der neuen Staffel von „Gefragt-Gejagt“ mit Nagorsnik werden im Gedenken an den gebürtigen Münsterländer vom 13. Mai an im Ersten zu sehen sein, wie die ARD-Programmdirektion mitteilte. (sp)

Rubriklistenbild: © Screenshot/Instagram @sebastianklussmann

Kommentare