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Im neuen „Tatort“ wurde gelogen, dass sich die Balken biegen. Entsprechend wirr mutete die Handlung an – zu viel des Guten, selbst für manch sonst so eingefleischten Krimi-Zuschauer.
Münster – Bereits vor seiner Ausstrahlung spaltete der Münster-„Tatort“ die Fans: Die Filme um Kriminalhauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl, 63) und Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, 59) seien oftmals einfältig und albern, so die Kritik – eine Befürchtung, die sich am Sonntagabend (10. Dezember) abermals bewahrheitete. Denn in „Der Mann, der in den Dschungel fiel“ waren Ulk und Klamauk nicht gerade rar gesät.
Neuer „Tatort“ aus Münster enttäuscht viele Zuschauer: „Bin eingeschlafen“
Die neue „Tatort“-Folge um das Münsteraner Ermittlerduo Thiel und Boerne in ihrem 44. Fall beschäftigte sich mit dem Thema Mythomanie, also der krankhaften Sucht, zu lügen. Der Betroffene, ein Bestseller-Autor (Detlev Buck, 61), der seine eigene Vita gehörig aufpoliert hat, fällt mit immer fantastischeren Lügengeschichten auf. Das sorgt bei den Zuschauern für Verwirrung: Die Handlung wirkt verschachtelt, die Rückblenden teils überfordernd.
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Entsprechend harsch fällt das Urteil zum neuen „Tatort“ aus. In den Kommentaren eines Facebook-Beitrags zum Kult-Krimi machen enttäuschte Zuschauer ihrem Ärger Luft: „Sowas Dusseliges und zum Schluss bin ich eingeschlafen“, ärgert sich ein Fan, während in mehreren Rückmeldungen von „zu viel Klamauk“ und einer „großen Enttäuschung“ die Rede ist. Für manch einen rangiert „Der Mann, der in den Dschungel fiel“ gar unter den schwächsten Folgen überhaupt: „Schlechtester ‚Tatort‘ aus Münster bisher für mich“ oder „Ich lasse mir ja einiges gefallen, aber der ‚Tatort‘ heute war unterirdisch“, heißt es da.
Trotz harter Kritik: Durchschnittsnote für Münster-„Tatort“
Ganz so schlecht schneidet der Münster-„Tatort“ auf daserste.de allerdings nicht ab. Aus bislang 187 Bewertungen (Stand: 11. Dezember; 9:00 Uhr) ergibt sich ein eher durchschnittlicher Gesamtwert: Insgesamt 2,5 Sterne (von 5) haben die Zuschauer vergeben. Auffällig: Die Kritikpunkte sind größtenteils die gleichen wie etwa auf Facebook oder X (ehemals Twitter).
Die neue „Tatort“-Folge handelte von einem Bestseller-Autor (Detlev Buck; r.), der sich in immer kuriosere Lügengeschichten verstrickte – manch einem Zuschauer war das deutlich zu viel …
Auch abseits des Fernsehbildschirms sorgen die (Ex-)Stars der Krimi-Reihe für Schlagzeilen – wie etwa die ehemalige „Tatort“-Schauspielerin Mimi Fiedler (48), die jüngst das Schweigen um ihre Trennung brach. Verwendete Quellen: „Tatort: Der Mann, der in den Dschungel fiel“ (Das Erste/ARD Mediathek), facebook.com/DasErste, twitter.com, daserste.de