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„Ach, ich Depp!“

Günther Jauch verplappert sich bei „Wer wird Millionär?“ - doch Kandidatin ignoriert Tipp

Wer wird Millionär? - WWM-Moderator Günther Jauch empfängt die Kandidatinnen und Kandidaten zum neunten Mal zur "3-Millionen-Euro-Woche".
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Wer wird Millionär? - WWM-Moderator Günther Jauch empfängt die Kandidatinnen und Kandidaten zum neunten Mal zur "3-Millionen-Euro-Woche".

In der Welt der Quizshows passieren die besten Momente oft dann, wenn sie am wenigsten geplant sind. So geschehen auch in der neuesten Ausgabe von „Wer wird Millionär?“, die am 29. September um 20.15 Uhr auf RTL ausgestrahlt wurde und bereits auf RTL+ verfügbar ist.

Köln - Moderator Günther Jauch, normalerweise ein Meister der kontrollierten Gesprächsführung, leistet sich einen Patzer, der ihm sichtlich peinlich ist - und der am Ende trotzdem nicht zum gewünschten Erfolg für die Kandidatin führt.

Der Moment der Wahrheit bei der 4000-Euro-Frage

Kandidatin Julia Zeiher steht vor einer kniffligen Aufgabe: Sie soll für 4000 Euro beantworten, welches Verb - ähnlich wie „twittern“ - wohl seinen Namensgeber überdauern wird, obwohl der entsprechende Dienst im Mai eingestellt wurde. Zur Auswahl stehen: A: googeln, B: simsen, C: skypen und D: facebooken. Eine Frage, die durchaus Überlegung erfordert und bei der Hintergrundwissen über die Entwicklungen in der digitalen Welt gefragt ist.

Julia zeigt sich zunächst ratlos und stellt eine scheinbar harmlose Frage: „Wer sagt denn noch ‚ich simse‘, außer meiner Oma?“ Diese Bemerkung bringt Günther Jauch in Plauderlaune - und genau das wird ihm zum Verhängnis. Der 69-jährige Moderator verrät freimütig: „Ich mache kein WhatsApp.“ Er erklärt, dass er dem Dienst nicht vertraue und stattdessen lieber SMS schreibt. Ein persönliches Detail, das normalerweise harmlos wäre - wäre da nicht die laufende Quizfrage.

„Ach, ich Depp!“ - Jauch erkennt seinen Fehler

Julia Zeiher ist clever genug, sofort zu verstehen, was Jauchs Aussage bedeutet: Wenn der Moderator immer noch regelmäßig SMS schreibt, kann der SMS-Dienst unmöglich seit Mai eingestellt sein. Sie hakt nach: „Facebooken Sie auch?“ In diesem Moment fällt Jauch wie Schuppen von den Augen, was er gerade getan hat. „Ach, ich Depp! Jetzt haben Sie mich aber reingelegt hier“, platzt es aus ihm heraus.

Der Moderator versucht noch, die Situation mit seinem typischen Humor zu retten: „Vielleicht antwortet mir deshalb niemand seit Mai. Ich kriege nie eine Antwort auf meine SMS.“ Doch der Schaden ist bereits angerichtet. Durch seine unbeabsichtigte Preisgabe hat er der Kandidatin praktisch verraten, dass „simsen“ nicht die richtige Antwort sein kann, da SMS-Dienste nach wie vor funktionieren.

Was folgt, ist eine der ironischeren Wendungen in der Geschichte von „Wer wird Millionär?“. Obwohl Julia Zeiher durch Jauchs Versprecher einen entscheidenden Hinweis erhalten hat, nutzt sie diesen nicht zu ihrem Vorteil. Nach dem Einsatz des 50:50-Jokers entscheidet sie sich trotz allem für die Antwort „simsen“ - und ignoriert damit komplett Jauchs unfreiwilligen Tipp.

Die richtige Antwort wäre „skypen“ gewesen, da Skype seinen Dienst tatsächlich im Mai eingestellt hatte, während das Verb „skypen“ weiterhin im Sprachgebrauch verwendet wird. Durch ihre falsche Entscheidung fällt Julia auf die Sicherheitsstufe von 500 Euro zurück - ein bitteres Ende nach der unerwarteten Hilfestellung des Moderators. (vs)

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