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Kuriose Szene

„Salami“-Anmerkung aus dem Off: Kuriose Panne in den „Tagesthemen“

Immer wieder kommt es in Nachrichtensendungen zu Pannen. Auch die „Tagesthemen“ am Samstagabend (3. August) lieferten einen komischen Moment.

Hamburg – Wer sich vom Fernsehprogramm nicht nur unterhalten lassen möchte, sondern auch stets auch informiert bleiben will, der kommt um Nachrichtensendungen wie „Tagesschau“, „ZDFheute“ oder „RTL Aktuell“ kaum herum. Auch am späten Samstagabend (3. August) hielt das Erste seine Zuschauer hinsichtlich des aktuellen Weltgeschehens auf dem Laufenden. Doch die „Tagesthemen“ um 23:25 Uhr versorgte ihre Zuschauer nicht nur mit Neuigkeiten, sondern brachte manch einen möglicherweise zum Lachen.

„Salami“-Anmerkung aus dem Off: Kuriose Panne in den „Tagesthemen“

Dabei war der Inhalt der „Tagesthemen“ ganz und gar nicht komisch: Nach einem Beitrag, der die teils rechtsextrem motivierten Ausschreitungen nach einem tödlichen Messerangriff in Großbritannien beleuchtete, ging es gleichermaßen ernst weiter. Sprecher Helge Fuhst (40) moderierte gerade einen Bericht über Israels Sorge vor einem iranischen Angriff an, da passierte es.

Lachanfälle, Versprecher, Verwechslungen: Diese „Tagesschau“-Pannen bleiben unvergessen

Da staunte Joachim „Jo“ Brauner nicht schlecht: Als er am 31. August 1995 den Nachrichtenblock in den „Tagesthemen“ vorlas, unterbrach ihn plötzlich Ulrich Deppendorf.
Da staunte Joachim „Jo“ Brauner nicht schlecht: Als er am 31. August 1995 den Nachrichtenblock in den „Tagesthemen“ vorlas, unterbrach ihn plötzlich Ulrich Deppendorf. „Entschuldigung, ich hätte noch eine Meldung“, teilte Brauner seinem Kollegen freundlich mit. © Screenshot tagesschau.de („Tagesschau-Pannen im Lauf der Jahrzehnte“)
Eigentlich sollte in der „Tagesschau“ eine Schalte zu Claus Kleber nach Washington, D.C., stattfinden. Stattdessen sah man plötzlich einen Mann am Telefon.
Eigentlich sollte in der „Tagesschau“ eine Schalte zu Claus Kleber nach Washington, D.C., stattfinden. Stattdessen sah man plötzlich einen Mann am Telefon. „Was sehen wir jetzt?“, fragte die Nachrichtensprecherin überrascht und fügte hinzu: „Ich würde lieber Claus Kleber sehen.“ © Screenshot tagesschau.de
Am 7. August 2001 wollte „Tagesschau“-Sprecher Jens Riewa, damals 38 Jahre alt, gerade die Börsendaten vorlesen, konnte sich aber einen kurzen Lacher nicht verkneifen.
Am 7. August 2001 wollte „Tagesschau“-Sprecher Jens Riewa, damals 38 Jahre alt, gerade die Börsendaten vorlesen, konnte sich aber einen kurzen Lacher nicht verkneifen. © Screenshot tagesschau.de
Jens Riewa las in der „Tagesschau“ am 21. Februar 2005 eine falsche Meldung vor und suchte anschließend wild in seinen Unterlagen nach der richtigen – vergebens.
Jens Riewa las in der „Tagesschau“ am 21. Februar 2005 eine falsche Meldung vor und suchte anschließend wild in seinen Unterlagen nach der richtigen – vergebens. „Das kommt vor. Wir bitten um Ihr Verständnis“, sagte der Nachrichtensprecher. © Screenshot tagesschau.de („Tagesschau-Pannen im Lauf der Jahrzehnte“)
In der „Tagesschau“ am 12. Juni 2008 moderierte Susanne Daubner das Wetter an. Doch die Wettervorhersage blieb aus.
In der „Tagesschau“ am 12. Juni 2008 moderierte Susanne Daubner das Wetter an. Doch die Wettervorhersage blieb aus. Ohne sich von der Panne etwas anmerken zu lassen, kündigte sie an: „Also es ist auf jeden Fall nicht mehr so schön wie die letzten Tage.“ © Screenshot tagesschau.de („Tagesschau-Pannen im Lauf der Jahrzehnte“)
Claus-Erich Boetzkes, der die „Tagesschau“ von 1997 bis Ende 2021 präsentierte, leistete sich am 28. April 2009 einen witzigen Versprecher. Er nannte den deutschen Autobauer Opel „Aupel“.
Claus-Erich Boetzkes, der die „Tagesschau“ von 1997 bis Ende 2021 präsentierte, leistete sich am 28. April 2009 einen witzigen Versprecher. Er nannte den deutschen Autobauer Opel „Aupel“. © Screenshot tagesschau.de
In den ARD-„Tagesthemen“ am 17. April 2012 entschuldigte sich Nachrichtensprecherin Susanne Daubner für die „technischen Probleme“ während der Live-Sendung und musste plötzlich laut lachen.
In den ARD-„Tagesthemen“ am 17. April 2012 entschuldigte sich Nachrichtensprecherin Susanne Daubner für die „technischen Probleme“ während der Live-Sendung und musste plötzlich laut lachen. „Ich hoffe, Sie hören mich noch. Wir haben hier einen Ton drin“, erklärte sie. © Screenshot tagesschau.de („Tagesschau-Pannen im Lauf der Jahrzehnte“)
Einsatz verpasst: In den „Tagesthemen“ am 10. August 2012 verschränkte Nachrichtensprecher Marc Bator kurzzeitig die Arme.
Einsatz verpasst: In den „Tagesthemen“ am 10. August 2012 verschränkte Nachrichtensprecher Marc Bator kurzzeitig die Arme. Als ihm auffiel, dass er wieder live im TV zu sehen ist, bat er die Zuschauer um „Verzeihung“. © Screenshot tagesschau.de („Tagesschau-Pannen im Lauf der Jahrzehnte“)
Claus-Erich Boetzkes leistete sich am 9. Dezember 2021 in der 15-Uhr-Ausgabe der ARD-„Tagesschau“ einen peinlichen Versprecher.
Claus-Erich Boetzkes verwechselte am 9. Dezember 2021 in der 15-Uhr-Ausgabe der ARD-„Tagesschau“ Bundeskanzler Olaf Scholz mit Altkanzler Helmut Kohl, der bereits viereinhalb Jahre zuvor verstorben war. © Screenshot tagesschau.de („Tagesschau-Pannen im Lauf der Jahrzehnte“)
Anfang 2022 führte Caren Miosga in den „Tagesthemen“ ein Live-Interview mit Wolfgang Ischinger, dem ehemaligen Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz.
Anfang 2022 führte Caren Miosga in den „Tagesthemen“ ein Live-Interview mit Wolfgang Ischinger, dem ehemaligen Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz. Dieser wähnte sich offenbar im ZDF und verwechselte Miosga mit „heute journal“-Moderatorin Marietta Slomka. So sprach er Miosga konstant mit „Frau Slomka“ an, obwohl diese anfangs nochmal richtiggestellt hatte: „Miosga heiß ich.“ © Screenshot tagesschau.de („Tagesschau-Pannen im Lauf der Jahrzehnte“)
Susanne Daubner
„Tagesschau“-Sprecherin Susanne Daubner wurde mitten in den Morgennachrichten von einem hartnäckigen Lachanfall heimgesucht. © ARD-aktuell/dpa
Nachrichtensprecher Jens Riewa präsentierte die ARD-„Tagesschau“ teilweise ohne Grafiken im Hintergrund.
Nachrichtensprecher Jens Riewa präsentierte die ARD-„Tagesschau“ teilweise ohne Grafiken im Hintergrund. © Screenshot ARD („Tagesschau“)

„Der militärische Befehlshaber der islamischen Revolutionsgarde droht mit dem heiligen Zorn seiner Truppen und seiner Verbündeten“, erklärte Fuhst. Mitten im Satz begann seine Stimme jedoch merkwürdig nachzuhallen. Seine Moderation wurde anschließend von einer männlichen Stimme übertönt, die anmerkte: „Der heißt Salami, Jens. Hast du das gelesen?“ Anschließend wurde die Anmerkung aus dem Off schleunigst abgestellt, sodass wieder nur der „Tagesthemen“-Sprecher zu hören war.

ARD reagiert auf „Tagesthemen“-Panne: In der Mediathek nicht mehr zu sehen

Wer die Panne zu verschulden hatte, ging aus der Szene nicht hervor. Möglicherweise handelte es sich dabei um einen Einschub aus der Regie, der durch ein Missgeschick auch im Fernsehen zu hören gewesen ist. Sinn ergibt die zunächst kurios anmutende Erklärung dennoch: Tatsächlich heißt der Generalmajor und Befehlshaber der Iranischen Revolutionsgarde Hussein Salami.

Ein YouTube-Clip hält die TV-Panne fest, während die Stelle in der ARD-Mediathek nicht mehr zu finden ist. Dort erklingt Helge Fuhsts Moderation ohne die Stimme aus dem Off – ein klarer Hinweis auf ein technisches Missgeschick, das sich dank zweiter Tonspur einwandfrei ausbessern ließ. Unvergessen bleibt auch diese Panne, die schon einige Monate zurückliegt: Bei „ZDFheute“ moderierte eine Sprecherin mit Fantasieworten ab. Verwendete Quellen: „Tagesthemen“ (Das Erste/ARD, Ausgabe vom 3. August, 23:25 Uhr), daserste.de, youtube.com

Rubriklistenbild: © Screenshot/Das Erste/ARD/Tagesthemen

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