Schicksalsschlag
Mit 18 Monaten gestorben: Musiklegende hat Tod der Tochter bis heute nicht verkraftet
Der Albtraum aller Eltern wurde für eine Musiklegende zur Realität. Der Tod seines Kindes ist für den Sänger immer noch kaum zu ertragen.
Wien – Rainhard Fendrich (69) hat als Liedermacher Geschichte geschrieben. Mit seinem Hit „Macho, Macho“ gelang dem Österreicher in den 1980er-Jahren auch in Deutschland der Durchbruch. Doch im Privaten musste der Künstler einige Schicksalsschläge hinnehmen. Sein schlimmster Verlust war der Tod seines Kindes.
Tochter starb an Viruserkrankung: Rainhard Frendrich leidet immer noch unter Verlust
Nachdem es in den vergangenen Jahren musikalisch ruhig um ihn geworden ist, meldet sich Rainhard Fendrich nun zurück – unter anderem mit dem Song „Und das Herz schlägt weiter“. Darin heißt es: „Seitdem du fort bist, ist nichts mehr wie es war. Seh‘ durch den Regen meiner Tränen nicht mehr klar. Seitdem du fort bist, fühl’ ich nur noch diesen Schmerz. Weiß nicht, wohin mit mir, am liebsten himmelwärts.“
Mit dem Tod hat Rainhard Fendrich Erfahrungen gesammelt. „Man verabschiedet sich immer öfter, es gehen Verwandte, Freunde, die Eltern. Doch wenn jemand geht, der vor seiner Zeit aus dem Leben gerissen wird, ist das ein Schmerz, der mit nichts zu vergleichen ist und auch nie wieder weggeht“, erklärt er im Gespräch mit bild.de. Er habe das schon mehrfach erleben müssen. 1989 verstarb seine Tochter im Alter von 18 Monaten an einer Viruserkrankung. „Das verkraftet man nie. Man lernt nur, mit dieser Amputation zu leben. Und davon handelt das Lied“, sagt Fendrich über den Tod seines Kindes.
Tod seiner Tochter trieb Rainhard Fendrich in die Drogensucht
Kurz nach dem Schicksalsschlag verfiel der Musiker in eine Drogensucht. „Das ist keine Entschuldigung. [....] Man glaubt aber, sich mit den Drogen wieder aufzubauen. Irgendwann sind sie zu deinem alltäglichen Leben geworden, du merkst gar nicht, wie dein Körper verfällt“, beschrieb er seine Situation im Jahr 2010 in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. 15 Jahre lang habe er mit der Sucht zu kämpfen gehabt, ehe er 2006 von der Polizei erwischt und im Dezember 2006 wegen Kokain-Missbrauchs zu 37.500 Euro Geldstrafe verurteilt wurde. Danach wurde Fendrich nach eigener Aussage clean.
Auch Schlagerstar Peter Kraus musste einen schweren Verlust verkraften: Seine Adoptivtochter starb an Krebs. So hat sich der Schicksalsschlag auf Peter Kraus‘ Ehe ausgewirkt. Verwendete Quellen: bild.de; Neue Osnabrücker Zeitung
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