Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

ZDF-Serienstar mit weiteren Details

„Musste ganz furchtbar heulen“: Deshalb hört Marisa Burger bei den „Rosenheim-Cops“ wirklich auf

Marisa Burger gehört zu den Publikumslieblingen der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“.
+
Marisa Burger gehört zu den Publikumslieblingen der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“.

Nach einem Vierteljahrhundert Länge, Liebe und Bauchgefühl sagt Marisa Burger dem Serien-Erfolg ade. Warum sie jetzt geht – und was sie sich für sich und ihre Fans wünscht.

Rosenheim – Seit 25 Jahren ist sie Frau Stockl – die quirlige Sekretärin in der beliebten ZDF-Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“. Am 17. Oktober dreht Marisa Burger ihren letzten Auftritt, das Serienfinale mit ihr wird danach ausgestrahlt. Doch ihr Abschied ist kein Schnellschuss, sondern ein Prozess, der sich über Jahre hinzog. Im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ sagt sie: „Ich finde, 25 ist eine schöne Zahl. Ich habe dieser Figur 25 Jahre wirklich ganz, ganz tolles Leben eingehaucht, und sowohl Marisa Burger als auch Miriam Stockl haben sich einen Paradigmenwechsel verdient.“

Auch interessant: „Es wird einiges anders“: Marie Hofer über die Zukunft der Rosenheim-Cops

Zwischen kreativer Freiheit und kritischen Momenten

Burger spricht offen über die Schattenseiten einer langjährigen Rollenbindung. Drehzeiten seien mittlerweile kürzer, das Pensum sehr hoch. Trotz guter Einschaltquoten komme es zu Gagenkürzungen, weil Inflation und langjährige Verdiensterfahrung nicht ausgeglichen wurden. Dennoch betont sie, dass dies nicht der ausschlaggebende Grund war – sondern das Bedürfnis, kreativen Freiraum zurückzugewinnen. Mehr Gestaltung, neue Projekte, andere Formen von Ausdruck: „Ich möchte mich selber noch mal ausprobieren“, sagt Burger.

Auch interessant: Drehorte der „Rosenheim-Cops“: Wo die ZDF-Serie wirklich spielt

Ein souveränes Ende mit Charakter

Der Abschied fällt ihr nicht leicht: „Ich musste beim Drehbuchlesen schon ganz furchtbar heulen. Ich habe ja viele Kolleginnen und Kollegen 20 Jahre und mehr gearbeitet – diese Menschen zu verlassen … das ist etwas sehr, sehr Emotionales“, erzählt sie. Doch sie möchte ihre Figur „mit Würde“ loslassen. Dass ihre Nachfolgerin bereits feststeht (Sarah Thonig übernimmt das Sekretariat) macht ihr den Schritt leichter. Parallel startet sie ein neues Projekt: einen Podcast mit Freundin Solveig Duda zu Theater, Kultur und Genuss in München. Auch interessant: „Die Rosenheim-Cops“: ZDF verrät Start, Folgen und Details zur Jubiläumsstaffel (mh)

Kommentare