Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Nach mehr als 20 Jahren sagt Axel Milberg seiner „Tatort“-Rolle Lebewohl. Doch wie hat „Das Haupt der Medusa“ bei den Zuschauern abgeschnitten?
Kiel – Es ist das Ende einer Ära: Axel Milberg (68) verabschiedet sich nach 22 Jahren und 43 Fällen von seiner Rolle als Kommissar Borowski im Kieler „Tatort“. In der letzten Episode, „Borowski und das Haupt der Medusa“, wird der erfahrene Ermittler, kurz vor seiner Pensionierung, in einen letzten, nervenaufreibenden Fall verwickelt. Der letzte Borowski-„Tatort“ endet dann mit einem ungewöhnlichen Ende, das bei vielen TV-Zuschauern für Diskussionen sorgt.
Kopf im Aquarium, Cyber-Angriff, Gefängnis: So endet Borowskis letzter „Tatort“
Um einen neuen Reisepass zu beantragen, besucht Borowski das Bürgeramt. Als er am Nebentisch des abwesenden Sachbearbeiters Robert Frost (August Diehl) das Foto eines düsteren Hauses sieht, überkommt ihm eine Erinnerung: Er kennt dieses Haus. Bereits als Junge ist Borowski auf dem Schulweg daran vorbeigelaufen und hat sich gegruselt. Die Nachbarin gibt an, Mutter und Sohn seien verreist, doch Borowskis Bauchgefühl sagt ihm etwas anderes. Entgegen den Anweisungen seines Vorgesetzten startet er Ermittlungen auf eigene Faust. Dabei stoßen er und seine Kollegin Mila Sahin (Almila Bagriacik) auf gleich zwei mysteriöse Todesfälle im Bürgeramt.
Von Roland Kaiser bis Helene Fischer: Diese Promis spielten bereits im „Tatort“ mit
Stellt sich heraus, dass Robert Frost nicht nur die beiden Mitarbeiter des Bürgeramtes umgebracht, sondern auch seine eigene Mutter erwürgt und ihre Leiche zerstückelt hat. Die Leiche hat er in der Kieler Förde entsorgt – bis auf ihren Kopf. Den bewahrt er in seinem Aquarium auf. Frost hackt sich außerdem in den Polizeirechner ein, um nicht nur jeden Schritt von Borowski vorauszusehen, sondern auch das gesamte Polizeipräsidium lahm zu legen.
In den letzten Minuten kommt es zu einem eskalierenden Zusammentreffen und Borowski erschießt Frost mit seiner Dienstwaffe. Diese hätte er eigentlich abgeben müssen, denn zu dem Zeitpunkt ist er schon in Rente. Und so kommt es, dass der langjährige Kommissar seine Rente selbst im Gefängnis verbringen muss. In U-Haft bekommt er Besuch von der Polizeipsychologin Frieda Jung (Maren Eggert). Die hatte schon in früheren „Tatort“-Folgen erklärt, sie könne nicht mit einem Polizisten zusammen sein.
Jetzt, wo er aber keiner mehr ist, stehe ihrem Glück nichts mehr im Weg – bis auf die Gitterstäbe natürlich. Doch Borowski erklärt, dass er schon eine Idee habe, wie er aus dieser Situation herauskommt. Seinen Masterplan erfahren die Zuschauer allerdings nicht. Und so endet der letzte Borowski-„Tatort“. Doch, was sagen die TV-Zuschauer? Im Netz wird der letzte Fall von Kommissar Borowski heiß diskutiert.
„Tatort“-Fans diskutieren Ende des Borowski-„Tatort“
Fans sind sich einig: Der „Tatort“ war super, nur das Ende etwas mau. „Ich finde er war arg konstruiert, mehr noch an den Haaren herbeigezogen! Mir fehlte die Aufklärung. (…) Da war mir etwas zu viel, sehr weit hergeholt“, schreibt eine Facebook-Nutzerin. „Ein ganz außergewöhnlicher Tatort … gute schauspielerische Leistung … mit einem fragwürdigen Ende“, schließt sich dieser TV-Zuschauer an. Andere Kommentare lauten „Bis auf das Ende richtig gut!“, „Ich hab das Ende nicht verstanden“ oder „Ich hätte mir für Borowski einen anderen letzten Fall gewünscht“.
Trotzdem fällt das allgemeine Feedback der langjährigen „Tatort“-Fans weitgehend positiv aus. „Ganz großes Kino in guter Hitchcock Manier“, lautet ein Kommentar. Eine andere Nutzerin schreibt: „Wie zu erwarten einfach genial“. „Ehre, wem Ehre gebührt! Ein 1+ mit Sternchen Tatort! Danke Axel Milberg, habe Borowski geliebt!“, kommentiert dieser TV-Zuschauer.
Apropos: Bei einer Filmproduktion in Brasilien mussten Axel Milberg und seine Kollegen um ihr Leben fürchten. Sie verließen das Set mitten in der Nacht. Verwendete Quelle: ARD/Tatort – Borowski und das Haupt der Medusa, Folge vom 16.03.2025, Facebook/ARD Mediathek & Das Erste