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Ungewöhnliches Ende

Letzter Borowski-„Tatort“: Fans fällen eindeutiges Urteil

Nach mehr als 20 Jahren sagt Axel Milberg seiner „Tatort“-Rolle Lebewohl. Doch wie hat „Das Haupt der Medusa“ bei den Zuschauern abgeschnitten?

Kiel – Es ist das Ende einer Ära: Axel Milberg (68) verabschiedet sich nach 22 Jahren und 43 Fällen von seiner Rolle als Kommissar Borowski im Kieler „Tatort“. In der letzten Episode, „Borowski und das Haupt der Medusa“, wird der erfahrene Ermittler, kurz vor seiner Pensionierung, in einen letzten, nervenaufreibenden Fall verwickelt. Der letzte Borowski-„Tatort“ endet dann mit einem ungewöhnlichen Ende, das bei vielen TV-Zuschauern für Diskussionen sorgt.

Kopf im Aquarium, Cyber-Angriff, Gefängnis: So endet Borowskis letzter „Tatort“

Um einen neuen Reisepass zu beantragen, besucht Borowski das Bürgeramt. Als er am Nebentisch des abwesenden Sachbearbeiters Robert Frost (August Diehl) das Foto eines düsteren Hauses sieht, überkommt ihm eine Erinnerung: Er kennt dieses Haus. Bereits als Junge ist Borowski auf dem Schulweg daran vorbeigelaufen und hat sich gegruselt. Die Nachbarin gibt an, Mutter und Sohn seien verreist, doch Borowskis Bauchgefühl sagt ihm etwas anderes. Entgegen den Anweisungen seines Vorgesetzten startet er Ermittlungen auf eigene Faust. Dabei stoßen er und seine Kollegin Mila Sahin (Almila Bagriacik) auf gleich zwei mysteriöse Todesfälle im Bürgeramt.

Von Roland Kaiser bis Helene Fischer: Diese Promis spielten bereits im „Tatort“ mit

Die Zuschauerlieblingen Schenk und Ballauf ( Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt) sowie die restlichen „Tatort“-Teams des WDR blicken in die Kamera.
Seit 1970 begeistern die Ermittler-Teams schon die Krimi-Fans. Neben den Kommissaren standen aber auch andere bedeutende deutsche Stars vor der Kamera. © WDR
Schlagersängerin Helene Fischer im „Tatort: Der große Schmerz“
2016 spielte keine geringere als Schlagerqueen Helene Fischer beim „Tatort“ mit. Als Auftragskillerin hielt sie das Ermittler-Team aus Hamburg auf Trab. In der Episode „Der große Schmerz“ spielte sie an der Seite von Til Schweiger.  © WDR/NDR/Gordon Timpen
Maria Furtwängler, Udo Lindenberg und Detlev Buck sitzen an der Bar
Im Fall „Alles kommt zurück“ trat Udo Lindenberg im Tatort mit Maria Furtwängler auf. Die in Hamburg gedrehte Folge wurde 2021 ausgestrahlt. © NDR/Frizzi Kurkhaus
Nina Hagen steht vor einem Ufo und singt in ein Mikrofon
Die „Tatort“-Episode „Tod im All“ aus dem Jahr 1997 konnte mit mächtiger Starbesetzung glänzen. Sängerin Nina Hagen tat als sie selbst im Krimi auf. Doch noch ein weitere Promi ist in dieser Episode zu sehen. ©  SWR/Wolf Tschira
Anke Engelke lacht in die Kamera
Auch Anke Engelke war im Tatort „Tod im All“ zu sehen. Die Entertainerin spielte Radiomoderatorin „Anke“. © dpa
Roland Kaiser steht auf der Bühne und singt.
Bei der „Tatort“-Folge „Summ, Summ, Summ“ ermittelt das beliebte Münsteraner Duo, bestehend aus dem Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und dem Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers). Doch der Star der Episode ist kein geringerer als Roland Kaiser  © ORF
Hugo Egon Balder im „Tatort: Borowski und die Sterne“
Er ist kaum wiederzuerkennen: Hugo Egon Balder spielt im NDR-Tatort „Borowski und die Sterne“ einen Rockstar. © ARD
Oliver Mommsen, Sabine Postel und Jeanette Biedermann unterhalten sich
2007 wagte Jeanette Biedermann einen Gastauftritt im „Tatort“ als Rocksängerin Dana. © Radio Bremen/Jörg Landsberg
Götz George, Dieter Bohlen und Eberhard Feik legen sich die Hände auf die Schultern
Grimme-Preis-gekrönt: Der „Tatort: Moltke“ ist laut Kritikermeinung ein absolutes Highlight der Krimi-Reihe. In dieser Episode ist auch der Poptitan Dieter Bohlen zu sehen. © ARD
Joachim Löw und Oliver Bierhoff schauen sich an
Im „Tatort: Im Abseits“ (2011) haben Joachim Löw und Oliver Bierhoff einen Gastauftritt. Selbst im Krimi ist ihr Fußball-Wissen gefragt.  © ARD
Joshua Kimmich steht hinter einem Tresen
Fußballer als Fitnesstrainer: Der FC-Bayern-Star Joshua Kimmich begeisterte 2023 die Zuschauer mit seinem „Tatort“-Auftritt  © Hendrik Heiden/BR, Tellux Film GmbH / DPA
Frank Zander sitz am Steuer eines Wagens
In der „Tatort“-Episode „Der Hammer“ (2013) ist der Musiker Frank Zander als Zuhälter Bruno Vogler zu sehen. © WDR
Rudolph Mooshammer im BR-Tatort „Im Herzen Eiszeit“
Im Krimi ging es auch stylisch zu: Modemacher Rudolph Moshammer spielte 2000 im „Tatort: Blaues Blut“ einen Adelstitel-Händler. © NDR
Ausschnit aus dem „Tatort: Spielverderber“
Journalist Kai Diekmann ist unter die Statisten gegangen: Im Hannoveraner „Tatort: Spielverderber“ war er als Leiche zu bestaunen. © picture alliance / dpa | Frederic Batier/NDR
Frank Schätzing spricht mit Axel Milberg
Die Tiefsee wird ausgebeutet, der Ermittler geht auf Tauchgang: Im „Tatort: Borowski und das Meer“ von 2014 übernahm Autor Frank Schätzing eine Gastrolle.  © ARD
Bela B. und Udo Wachtveitl blicken in die Kamera
Bela B. (bekannt aus der Punkband „Die Ärtze“) ist in der Folge „Totentanz“ mit den Kommissaren Batic und Leitmayr zu sehen. Hier spielte Bela den Dance-Floor-Dj Lupo. © BR
„Die Toten Hosen“ als Volksmusikgruppe im „Tatort“
„Die Toten Hosen“ haben gleich zwei Gastauftritte im „Tatort“ zu verzeichnen. Zuerst stand die Band 1987 in der Folge „Voll auf Hass“ mit Ermittler Paul Stoever, als Punkband vor der Kamera. In der 300. Folge kam die Band wieder zurück zum „Tatort“. Doch dieses Mal als Volksmusikgruppe.  © BR
Rio Reiser sitzt auf einem Stuhl
Der „König von Deutschland“ Rio Reiser war ebenfalls als Gast im „Tatort“ zu sehen. 1989 und 1995 stand der Musiker mit Schimanski und Batic vor der Kamera. © BR
Berti Vogts hält ein Kaninchen auf dem Arm
Ex-Nationaltrainer Berti Vogts trat 1999 im „Tatort: Habgier“ vor die Kamera. Darin spielt er Jürgen Lampert, der seinem Nachbarn ein ausgebüxtes Kaninchen zurückbringt und dabei bemerkt, dass der Gashahn im Nachbarhaus offen steht.  © ARD

Stellt sich heraus, dass Robert Frost nicht nur die beiden Mitarbeiter des Bürgeramtes umgebracht, sondern auch seine eigene Mutter erwürgt und ihre Leiche zerstückelt hat. Die Leiche hat er in der Kieler Förde entsorgt – bis auf ihren Kopf. Den bewahrt er in seinem Aquarium auf. Frost hackt sich außerdem in den Polizeirechner ein, um nicht nur jeden Schritt von Borowski vorauszusehen, sondern auch das gesamte Polizeipräsidium lahm zu legen.

Cyber-Sabotage in der Behörde? Mila Sahin kann sich keinen Reim auf den Serverausfall machen.

In den letzten Minuten kommt es zu einem eskalierenden Zusammentreffen und Borowski erschießt Frost mit seiner Dienstwaffe. Diese hätte er eigentlich abgeben müssen, denn zu dem Zeitpunkt ist er schon in Rente. Und so kommt es, dass der langjährige Kommissar seine Rente selbst im Gefängnis verbringen muss. In U-Haft bekommt er Besuch von der Polizeipsychologin Frieda Jung (Maren Eggert). Die hatte schon in früheren „Tatort“-Folgen erklärt, sie könne nicht mit einem Polizisten zusammen sein.

ARD/NDR TATORT: BOROWSKI UND DAS HAUPT DER MEDUSA, am Sonntag (16.03.25) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Muttersöhnchen Robert Frost (August Diehl).

Jetzt, wo er aber keiner mehr ist, stehe ihrem Glück nichts mehr im Weg – bis auf die Gitterstäbe natürlich. Doch Borowski erklärt, dass er schon eine Idee habe, wie er aus dieser Situation herauskommt. Seinen Masterplan erfahren die Zuschauer allerdings nicht. Und so endet der letzte Borowski-„Tatort“. Doch, was sagen die TV-Zuschauer? Im Netz wird der letzte Fall von Kommissar Borowski heiß diskutiert.

„Tatort“-Fans diskutieren Ende des Borowski-„Tatort“

Fans sind sich einig: Der „Tatort“ war super, nur das Ende etwas mau. „Ich finde er war arg konstruiert, mehr noch an den Haaren herbeigezogen! Mir fehlte die Aufklärung. (…) Da war mir etwas zu viel, sehr weit hergeholt“, schreibt eine Facebook-Nutzerin. „Ein ganz außergewöhnlicher Tatort … gute schauspielerische Leistung … mit einem fragwürdigen Ende“, schließt sich dieser TV-Zuschauer an. Andere Kommentare lauten „Bis auf das Ende richtig gut!“, „Ich hab das Ende nicht verstanden“ oder „Ich hätte mir für Borowski einen anderen letzten Fall gewünscht“.

Trotzdem fällt das allgemeine Feedback der langjährigen „Tatort“-Fans weitgehend positiv aus. „Ganz großes Kino in guter Hitchcock Manier“, lautet ein Kommentar. Eine andere Nutzerin schreibt: „Wie zu erwarten einfach genial“. „Ehre, wem Ehre gebührt! Ein 1+ mit Sternchen Tatort! Danke Axel Milberg, habe Borowski geliebt!“, kommentiert dieser TV-Zuschauer.

Apropos: Bei einer Filmproduktion in Brasilien mussten Axel Milberg und seine Kollegen um ihr Leben fürchten. Sie verließen das Set mitten in der Nacht. Verwendete Quelle: ARD/Tatort – Borowski und das Haupt der Medusa, Folge vom 16.03.2025, Facebook/ARD Mediathek & Das Erste

Rubriklistenbild: ©  NDR/Thorsten Jander

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