Bittere Tränen nach dem Show-Aus
So reagiert der SWR auf die Abrechnung von Schlager-Star Stefan Mross
Nach über 20 Jahren als das Gesicht von „Immer wieder sonntags“ bricht Schlager-Star Stefan Mross (50) sein Schweigen über das plötzliche Show-Aus – und erhebt schwere Vorwürfe gegen den verantwortlichen Sender SWR.
Es ist ein Schock, der tief sitzt. Bislang hielt sich der beliebte Moderator bezüglich des Endes der ARD-Traditionssendung bedeckt, doch nun kommen Details über das entscheidende Krisengespräch ans Licht. Gegenüber der Bild-Zeitung schildert der gebürtige Traunsteiner den Moment, in dem ihm die Nachricht überbracht wurde, als absoluten Albtraum.
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„Ich witzelte noch: Das schaut nach Kündigung aus“, erinnert sich der Schlager-Star an das Treffen mit den SWR-Verantwortlichen. Doch der vermeintliche Scherz wurde bitterer Ernst: „Er sagte mir knallhart ins Gesicht, dass nach dieser Staffel Schluss ist.“
„Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen“
Besonders die Art und Weise der Trennung empfindet der Musiker als verletzend. Laut eigenen Angaben wurde er erst wenige Stunden vor der offiziellen Pressemitteilung informiert. Zudem habe man ihm eine bereits vorformulierte Erklärung für die Öffentlichkeit vorgelegt, die nach einem harmonischen Abschied geklungen hätte.
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„Sie hätten mir bereits eine Erklärung für die Öffentlichkeit vorbereitet, die ich nur noch unterschreiben müsse. Das war eiskalt“, zeigt sich der Schlager-Star fassungslos. Mross verweigerte die Unterschrift. In dem Moment, in dem auch seine Partnerin Eva Luginger an seiner Seite war, brachen alle Dämme: „Als mir die Entscheidung des Senders mitgeteilt wurde (...) hat mir das den Boden unter den Füßen weggezogen. An diesem Tag sind auch Tränen geflossen.“
Der Sender hält sich bedeckt
Und wie reagiert der SWR auf die Abrechnung? Der Sender gibt sich auf Nachfrage der Bunte schmallippig und geht nicht auf die konkreten Details ein: „Der SWR hat Stefan Mross am 20. März persönlich informiert, dass ‚Immer wieder sonntags‘ ab 2027 nicht fortgeführt wird“, heißt es in einem knappen Statement. Man lege großen Wert auf die Vertraulichkeit interner Gespräche und werde nicht weiter ins Detail gehen. Als Grund für das Aus nach über 30 Jahren (Mross moderiert seit 2005) nannte Programmdirektor Clemens Bratzler zuvor die angespannte wirtschaftliche Lage des Senders.
Noch kurz nach Bekanntwerden der Absetzung hatte sich der Schlager-Star gegenüber der Süddeutschen Zeitung weitaus versöhnlicher gezeigt und betont, die Vorfreude auf die verbleibenden Shows überwiege. Dass es hinter den Kulissen gewaltig brodelte, ist nun jedoch unübersehbar.
Für die Fans bleibt ein schwacher Trost: Ab dem 31. Mai führt der Schlager-Star noch ein letztes Mal durch 13 Live-Ausgaben aus dem Europa-Park in Rust, bevor am 6. September die endgültige Abschiedssendung über den Bildschirm läuft. (Dieser Artikel erschien auf innsalzach24.de/fgr)