Peter Kraus kritisiert Arzt
Schlager-Legende erhebt schwere Vorwürfe nach Tod seiner Tochter: „Könnte noch leben”
Peter Kraus und seine Frau Ingrid sprechen über den Tod ihrer Tochter Gaby. Der Schlager-Star erhebt schwere Vorwürfe – und blickt auf einen Schmerz zurück, der bis heute bleibt.
Das Wichtigste in Kürze
- Schlager-Star Peter Kraus und seine Frau Ingrid erinnern an ihre Tochter Gaby, die 2001 mit nur 39 Jahren an Brustkrebs starb.
- Kraus sagt rückblickend über ihre medizinische Behandlung: „Sonst könnte sie noch leben.“
- Ingrid Kraus erhebt schwere Vorwürfe gegen den damaligen Arzt und sagt: „Sie ist einfach nicht richtig behandelt worden.“
München — Es ist ein Schmerz, der auch nach 25 Jahren nicht verschwindet: Schlager-Star Peter Kraus und seine Ehefrau Ingrid erinnern sich an ihre verstorbene Tochter Gaby. Die Tochter von Ingrid Kraus aus einer früheren Beziehung war von Peter Kraus adoptiert worden, als sie sieben Jahre alt war. Im Oktober 2001 starb Gaby im Alter von nur 39 Jahren an Brustkrebs, wie Meine Freizeit berichtet.
Nun spricht der 87-jährige Sänger offen über den Verlust – und über eine Entscheidung, die er bis heute als fatal bewertet. Gaby habe sich nach seinen Worten geweigert, seinen prominenten Namen zu nutzen, um medizinische Hilfe zu bekommen. Weil sie keinen sogenannten „Schickimicki-Arzt“ gewollt habe, sei sie zu einem anderen Mediziner gewechselt, sagte Kraus in einem Interview mit der Zeitschrift Meine Freizeit. Sein bitteres Fazit: „Das war mit Sicherheit ein Fehler. Sonst könnte sie noch leben.“
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Peter und Ingrid Kraus erheben schwere Vorwürfe
Auch Ingrid Kraus findet deutliche Worte. Sie erinnert sich laut Meine Freizeit an die Behandlung ihrer Tochter und berichtet, der Arzt habe zunächst von einem „Milchknoten“ in der Brust gesprochen. Eigentlich sei eine Biopsie vorgesehen gewesen, doch dazu sei es aus ihrer Sicht nicht gekommen. Stattdessen habe der Mediziner den Knoten unter örtlicher Betäubung entfernt.
Für die heute 82-Jährige ist die Sache auch Jahre später klar: „Sie ist einfach nicht richtig behandelt worden“, sagte Ingrid Kraus laut dem Bericht. Hinter dem Knoten sei gleich noch ein weiterer gewesen. Ihr ernüchternder Satz: „Damit war eigentlich von vornherein alles aus.“
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Sohn Mike gibt der Familie Halt
Ingrid Kraus betont zugleich, wie wichtig ihr Mann in der schwersten Zeit war. „Peter war mir eine absolute Stütze“, sagte sie laut dem Blatt. Die Familie habe damals „so viel Schreckliches erlebt“.
Peter und Ingrid Kraus haben einen gemeinsamen Sohn, Mike, geboren 1973. Zu ihm pflegen die beiden ein enges Verhältnis. Der Zusammenhalt in der Familie ist für das Paar besonders wichtig – wohl auch, weil Gabys Tod ihnen schmerzhaft vor Augen geführt hat, wie zerbrechlich gemeinsame Zeit sein kann.
Für Peter Kraus, der über Jahrzehnte als Rock’n’Roll- und Schlager-Legende auf der Bühne stand, bleibt der Verlust seiner Tochter einer der dunkelsten Einschnitte seines Lebens. Der Applaus, die Karriere, die großen Auftritte – all das steht in solchen Momenten weit hinten. Im Mittelpunkt bleibt ein Vater, der um seine Tochter trauert und bis heute mit einem bitteren Gedanken lebt: Vielleicht hätte Gaby noch leben können. (Dieser Artikel erschien zuerst auf www.innsalzach24.de/mh)
