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Müllberge und „Brutstätte für Ungeziefer“

Verstörende Videos: Tragisches Ende eines glamourösen Lebens einer Hollywood-Legende

Das Anwesen von Gene Hackmann und seiner Frau Betsy Arakawa in Santa Fe, in einem kleinen Kreis darüber ist das Ehepaar zu sehen.
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Gene Hackman und seine Ehefrau Betsy Arakawa verstarben im Februar 2025. Jetzt tauchte ein erschreckender Bericht auf. (Symbolbild)

Die Hollywood-Legende Gene Hackman und seine Frau Betsy Arakawa starben unter rätselhaften und tragischen Umständen. Ihr Zuhause war verwahrlost, die Hintergründe ihres Todes sind schockierend.

Santa Fe - Nach dem rätselhaften Tod von Oscarpreisträger Gene Hackman (†93) und seiner Ehefrau Betsy Arakawa (†65) im Februar 2025 kommen nun immer mehr verstörende Details ans Licht. Besonders die neu veröffentlichten Bodycam-Aufnahmen der Polizei werfen ein düsteres Licht auf die letzten Tage des einstigen Hollywood-Stars und seiner Partnerin.

Die Videos zeigen Einsatzkräfte, die sich durch eine völlig verwahrloste Villa in Santa Fe bewegen: Müllberge, verstreute Medikamente, verdreckte Hundeboxen, Kleidungsstücke auf dem Boden – und in einer Toilette sogar noch Fäkalien. In einem der Räume soll ein Schäferhund neben der bereits toten Betsy Arakawa gewacht haben – tagelang.

Wie US-Medien berichten, wurde Arakawa vermutlich durch ein seltenes, aber gefährliches Hantavirus getötet, das durch Nagetierkot, -speichel oder -urin übertragen wird. Tatsächlich fanden Ermittler in insgesamt acht Nebengebäuden auf dem Hackman-Grundstück tote Nagetiere sowie Nistplätze – das Anwesen sei laut den Berichten eine „Brutstätte für Ungeziefer“ gewesen.

Arakawa vereinbarte noch Arzt-Termin

Neue Erkenntnisse aus der Auswertung von Arakawas Handy deuten darauf hin, dass sie erst einen Tag später als zunächst angenommen verstarb. Noch am Morgen des 12. Februar hatte sie offenbar dreimal einen medizinischen Hilfsdienst kontaktiert und sogar einen Termin vereinbart – zu dem jedoch weder sie noch ihr Ehemann erschienen. Denn Betsy Arakawa machte sich offenbar auch zunehmend Sorgen um den Gesundheitszustand ihres Ehemanns.

Laut Informationen von „Page Six“ entdeckte die Polizei eine E-Mail vom 11. Februar, in der sie schrieb, Gene sei mit grippeähnlichen Beschwerden und Erkältungssymptomen aufgewacht. Zwar sei ein durchgeführter Covid-Test negativ gewesen, dennoch habe sie einen Arzttermin vorsorglich verschieben wollen. In ihrer Nachricht suchte Arakawa auch gezielt nach möglichen Zusammenhängen zwischen Covid-Infektionen und Symptomen wie Schwindel oder Nasenbluten. Ermittler fanden später Blutspuren auf einem Kopfkissen im Schlafzimmer.

Gene Hackman nicht in der Lage, Hilfe zu holen

Hackman soll laut Obduktion wenige Tage später als Betsy verstorben sein – mutmaßlich an den Folgen einer schweren Herz-Kreislauf-Erkrankung, aufgrund der gesundheitlichen Problemen sowie Alzheimer soll er auch den Tod seiner Frau nicht mehr wirklich realisiert haben. Ohne Pflege oder Hilfe war er mutmaßlich unfähig, medizinische Hilfe zu holen.

Auch die Tiere im Haus blieben nicht verschont: Ein Hund verdurstete, zwei weitere wurden lebend aufgefunden.

Das einst glamouröse Leben des Schauspielerehepaars endete tragisch – einsam, verwahrlost und völlig abgeschottet von der Welt. Die Polizei ermittelt weiterhin, auch rund um offene Fragen zum Nachlass. Nach Angaben ihrer Töchter Leslie (58) und Elizabeth (62) lebten Gene Hackman und Betsy Arakawa in den letzten Jahren sehr zurückgezogen und lehnten jegliche Hilfe im Haushalt ab – auch eine Reinigungskraft ließen sie demnach nicht ins Haus. Den Aussagen zufolge hatten die beiden Frauen ihren Vater und dessen zweite Frau zuletzt vor etwa eineinhalb Jahren persönlich gesehen. Warum der Kontakt in der Zwischenzeit offenbar so selten war, bleibt bislang unbeantwortet.

Das Ende einer Legende

Gene Hackman, der sich in den frühen 2000er-Jahren aus dem Rampenlicht zurückzog, galt als einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation. Er wurde durch Filme wie French Connection, The Conversation und Erbarmungslos berühmt und gewann zwei Oscars. Dass sein letzter Lebensabschnitt von Isolation und Verfall geprägt war, macht diesen Fall umso tragischer. Laut „People“ wurde das Paar am Dienstag in Santa Fe im engsten Familienkreis beigesetzt. Offen bleibt, wer das geschätzte 80-Millionen-Dollar-Vermögen erben wird. (mz)

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