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„Haben das Herz aufs Eis geschmissen“

Sieg nach furiosem Beginn: EHC Waldkraiburg wahrt sich die Chance auf den Klassenerhalt

Waldkraiburgs Stürmer Michal Popelka scheitert in dieser Szene am spektakulär reagierenden Geretsrieder Torhüter Martin Morczinietz.
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Waldkraiburgs Stürmer Michal Popelka scheitert in dieser Szene am spektakulär reagierenden Geretsrieder Torhüter Martin Morczinietz.

Geht da noch was für den EHC Waldkraiburg in Richtung Klassenerhalt? Der 4:3-Erfolg in Geretsried macht Hoffnung. Dabei mussten die Löwen zittern, obwohl es nach drei Minuten bereits 2:0 stand.

Geretsried – Endlich wieder ein gelungener Abend für das Waldkraiburger Eishockey: In der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga legten die Löwen aus Waldkraiburg bei den River Rats in Geretsried eine saubere Partie aufs Eis und belohnten sich letztlich mit einem 4:3-Erfolg und drei Punkten.

„Kein Platz für Schönspielerei“, betonte der neue Coach der Löwen, Jürgen Lederer, erneut auf der Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel und wahrlich: Das, was die Löwen zeigten, war geradliniges Eishockey ohne große Schnörkel, gekrönt von Kampf bis zur letzten Sekunde.

3:0 nach 20 Minuten

Zur atemberaubenden Stimmung durch die Schlachtenbummler des EHC trug der Beginn des ersten Durchgangs bei. Nach einer guten Minute fiel bereits das erste Tor. Im Spieldrittel der gastgebenden „River Rats“ erkämpfte sich Leon Judt die Scheibe und konnte allein auf den Kasten von Geretsrieds Torhüter Morczinietz zulaufen. Im Stile eines Torjägers blieb Judt cool und verwandelte direkt zum 1:0. Diese Führung beflügelte die Mannschaft zusätzlich. Kurz nach dem Führungstreffer tauchte Leon Decker allein vor dem Tor auf, vergab aber zunächst. Auch Geretsried spielte mit und setzte Christoph Lode im Tor der Löwen unter Beschuss, dieser sollte an diesem Abend jedoch eine seiner besseren Leistungen auspacken und hielt sein Team mit Glanzparaden im Spiel.

Das gute Gefühl nach dem ersten Treffer war noch nicht einmal völlig verflogen, da durften die rund 60 Fans im Block des EHC Waldkraiburg den nächsten Treffer bejubeln. Quer über das Eis erhielt Florian Maierhofer ein Zuspiel von Christian Neuert, das er zum 2:0 verwandelte. Strobl, Köhler und Horváth hießen die Geretsrieder Spieler, welche sich in der Folge vor dem Tor der Löwen versuchen durften, doch der Kasten blieb dicht, nicht zuletzt auch durch die strikte Verteidigungsarbeit, die Lederer von jedem Mann forderte. Aus einer soliden Verteidigung heraus konnte in der zwölften Minute Erik Hefke seinen Partner Leon Decker in Szene setzen. Dieser schloss aus dem Halbfeld vor dem Geretsrieder Tor ab und traf zielsicher die rechte obere Ecke zum 3:0.

Waldkraiburg hält die Führung

Der zweite Durchgang begann wieder ganz im Sinne der Löwen. Bereits in der ersten Minute schloss Max Cejka einen Angriff ab, der Puck landete auch hinter dem Geretsrieder Schlussmann, jedoch blieb das Spielgerät wenige Zentimeter vor der Torlinie liegen. Bereits in der zweiten Minute erhielt auch Judt, bedient von Brenninger, die Chance auf sein zweites Tor des Abends, das er jedoch verpasste. In der 26. Minute befanden sich die Löwen in Unterzahl, nachdem Hefke zwei Strafminuten wegen Haltens verbüßte. Diese Überzahl nutzten die Gastgeber, um durch Köhler den 1:3-Anschluss zu erzielen. Nicht einmal zwei Minuten später stellten die Löwen den alten Abstand wieder her und erzielten durch Maierhofer das 4:1. Auch wenn Lode noch einige Male geprüft wurde, blieb es beim Zwischenstand.

Spannung bis zum Schluss

Auch im dritten Durchgang ging es auf dem Geretsrieder Eis rasant zu. Die Gastgeber mussten nun offensiver zu Werke gehen und den Löwen boten sich daraufhin immer wieder Räume. Ganze zehn Minuten hielten sie dem Druck der „River Rats“ stand, bevor diese in Überzahl ihr zweites Tor durch Horváth feiern durften. Angestachelt von diesem Tor, warfen die Geretsrieder nun endgültig alles nach vorne und kamen in der 56. Minute durch Gania noch auf ein Tor heran. Die letzten Minuten wurden aus diesem Grund noch einmal richtig spannend. Doch selbst die Herausnahme von Torfrau May, die ihren Kollegen wenige Minuten vor Ende ersetzte, half den River Rats nicht mehr, um noch den Ausgleich zu erzielen. So erkämpfte sich der EHC Waldkraiburg drei wichtige Punkte in der Abstiegsrunde, welche dafür sorgen, dass man weiter am Nicht-Abstiegsplatz dranbleibt.

Statistik: ESC Geretsried – EHC Waldkraiburg 3:4 (0:3/1:1/2:0). EHC Waldkraiburg: Christoph Lode (Yeingst) – Bernhardt, Felix Lode, Jakob, Rott, Cejka, Loboda, Seifert – Neuert, Brenninger, Ludwig, Dillmann, Hefke, Decker, Hipetinger, Mair unter den Eggen, Popelka, Judt, Maierhofer, Zimmermann.

Tore: 0:1 (2.) Judt; 0:2 (3.) Maierhofer (Neuert, Popelka); 0:3 (15.) Decker (Hefke); 1:3 (26.) Köhler (Rezac, Haloda – 5-4 ÜZ); 1:4 (28.) Maierhofer (Neuert, Popelka); 2:4 (51.) Horváth (Strobl, Rezac – 5-4 ÜZ); 3:4 (56.) Gania; Zuschauer: 409; Strafen: Waldkraiburg 14, Geretsried 6.

aha

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