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Freude bei einer Olympiasiegerin

„Es ist alles möglich“: Nachwuchs-Biathleten vom Stützpunkt Ruhpolding starten bei Heim-WM

Fünf Athleten vom Stützpunkt Traunstein haben sich für die Junioren- und Jugend-Weltmeisterschaft im Biathlon qualifiziert. Eine Medaillenhoffnung ist Korbinian Kübler.
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Fünf Athleten vom Stützpunkt Traunstein haben sich für die Junioren- und Jugend-Weltmeisterschaft im Biathlon qualifiziert. Eine Medaillenhoffnung ist Korbinian Kübler.

Am Arber wird am Freitag (27. Februar) die Junioren- und Jugend-WM im Biathlon eröffnet. Fünf Athleten vom Stützpunkt Ruhpolding sind qualifiziert. Für einige ist es eine ganz neue Erfahrung. Das sagen die Talente vor dem Wettkampf.

Bayerisch Eisenstein – Die Junioren- und Jugend-Weltmeisterschaft im Biathlon wird am Freitag (27. Februar) am Arber eröffnet. Qualifiziert haben sich auch fünf Athleten, die am Stützpunkt Ruhpolding daheim sind. So starten bei den Junioren Leni Dietersberger vom SC Traunstein sowie Korbinian Kübler vom SC Hammer. Giovanna Nicolussi (WSV Kiefersfelden), Katharina Staller und Leonie Hinterstoißer (beide vom SV Oberteisendorf) sind in der Jugend-Konkurrenz im Rennen.

Quintett vom Stützpunkt Ruhpolding startet bei der WM

Korbinian Kübler (19 Jahre) war zuletzt Seriensieger im Deutschlandpokal und freut sich auf die WM: „Natürlich freue ich mich sehr, weil es meine erste Junioren-WM und zugleich ja eine Heim-WM ist. Hoffentlich sind viele Zuschauer da.“ Natürlich will er gute Ergebnisse holen. „Bisher habe ich im Winter sehr stabile Resultate abgeliefert. Ich denke, dass in den Einzelrennen alles möglich ist. In den Staffeln sind wir auf alle Fälle Kandidaten für eine Medaille.“

Mit gutem Gefühl in die Wettkämpfe

Leni Dietersberger (19) hat eine ähnliche Bilanz wie Kübler im Deutschlandpokal und geht frohen Mutes zur WM. „Mein Gefühl ist richtig gut. Ich habe mich in den vergangenen Wochen gut vorbereitet und freue mich riesig, an den Start gehen zu dürfen. Ich bin einfach dankbar dafür, dabei zu sein.“ Die Traunsteinerin möchte gut abschneiden, konkrete Ziele nennt sie allerdings nicht. „Ich möchte meine beste Leistung abliefern und wertvolle Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln. Wenn ich meine Rennen sauber durchbringe, dann bin ich zufrieden. Alles Weitere ist dann ein Bonus.“

Leni Dietersberger.

Vorfreude auf neue Erfahrungen

Katharina Staller (18) hat mit Spannung auf ihre Nominierung gewartet. „Ich habe mich natürlich riesig darüber gefreut, dass es geklappt hat. Nach den Qualifikationsrennen war ich sehr aufgeregt, ob es zur Nominierung reicht.“ Die Sportlerin vom SV Oberteisendorf ist gespannt, was alles auf sie zukommt: „Ich freue mich schon sehr darauf, mich international mit anderen zu messen, gute Leistungen abzuliefern und so viele neue Erfahrungen wie möglich zu sammeln.“

Katharina Staller.

Verwirklichung eines Traums

Giovanna Nicolussi (18) hat vergangenes Jahr die Auszeichnung als beste Schützin im Deutschlandpokal bekommen. In die neue Saison ist sie locker gegangen. „Ich habe mir zunächst keine Gedanken über das Thema der Nominierung gemacht, weil ich gewusst habe, dass die Konkurrenz sehr stark sein wird. Natürlich ist es nicht immer leicht, bei sich zu bleiben. Das habe ich dann versucht. Nach den Bewerben in Oberhof wusste ich, dass ich eine Chance habe, und konnte dann meinen Traum verwirklichen, bei der JWM starten zu dürfen.“ Was dabei herausspringen soll, will sie nicht an Platzierungen festmachen. „Ich werde einfach versuchen, die für mich bestmöglichen Rennen zu laufen und werde dann sehen, für was es reicht. Ich bin einfach froh, bei meinem ersten internationalen Wettkampf starten zu dürfen“, sagt die angehende Bundespolizistin.

Giovanna Nicolussi.

Ein großer Karriereschritt

Leonie Hinterstoißer (17) ist die Jüngste aus dem heimischen Team und hat sich sehr über ihren Startplatz bei JWM gefreut: „Es ist für mich schon ein großer Schritt, bei so einem Event dabei zu sein. Auch im Blick auf die weitere Karriere, wenn es um die Kaderplätze geht.“ Konkret was vornehmen will sie sich bei den Wettkämpfen am Arber nicht: „Einfach Erfahrungen sammeln und nicht zu viel Stress machen. Locker bleiben und dann sehe ich schon, was dabei herauskommt.“

Leonie Hinterstoißer.

Große Freude bei einer Olympiasiegerin

Martina Seidl, ehemals Zellner, betreut Kübler und die vier Sportlerinnen am Stützpunkt als Trainerin. Die frühere Olympiasiegerin und Weltmeisterin weiß, was solche Großveranstaltungen bedeuten. „Mich freut besonders, dass vier der Biathleten bereits seit der Schülerklasse bei uns am Stützpunkt betreut werden. Es macht Freude, die Entwicklung von jungen Sportlern zu beobachten und zu begleiten.“ Während Leonie Hinterstoißer und Katharina Staller das Trainingspensum neben dem Schulalltag bewältigen, sind Giovanna Nicolussi, Leni Dietersberger und Korbinian Kübler bereits als Profis in ihren jeweiligen Behörden. „Alle fünf sind sehr trainingsfleißig, entwickeln sich Jahr für Jahr weiter. Die Nominierung zur Heim-WM ist natürlich schon etwas Besonderes.“

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