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Nach zehn Tagen Training

Raketenstart im 49erFX: Zwillingsbrüder vom Chiemsee holen sich den deutschen Titel

In zwei Klassen vorne dabei: die Zwillinge Lucas und Moritz Hamm.
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In zwei Klassen vorne dabei: die Zwillinge Lucas und Moritz Hamm.

Nachdem sich die Zwillingsbrüder Lucas und Moritz Hamm bereits im 29er etabliert haben, gelang ihnen nun ein spektakulärer Sieg in ihrer neuen Bootsklasse, dem 49erFX: Bei den „German Open“ holten sie sich nach nur zehn Tagen Training den Titel.

Eckernförde – Die idyllische Ostseestadt Eckernförde empfing die Seglerinnen und Segler mit optimalen Bedingungen: Auflandiger Wind aus Ost und strahlender Sonnenschein sorgten für karibisches Flair. Am ersten Wettfahrttag machten allerdings starke Böen mit bis zu 30 Knoten das Segeln für die 49erFX-Klasse unmöglich. Die Wettfahrtleitung entschied, dass die jungen Seglerinnen und Segler an Land bleiben und die Rennen der „großen“ 49er vom Motorboot aus verfolgen sollten.

Kopf-an-Kopf mit einem Olympiateilnehmer

Am zweiten Tag frischte der Wind beim ersten Start wieder auf 20 bis 25 Knoten auf, mit einer recht hohen und ungleichmäßigen Welle. Die Bedingungen stellten die Teams vor große Herausforderungen: Von den 18 gestarteten Booten schafften es nur fünf, beide Läufe zu beenden. Die hohe Welle und der starke Wind führten bei vielen Teams zu Kenterungen und vorzeitigen Abbrüchen. Selbst der erfahrene Olympiateilnehmer Paul Kohlhoff (Olympiasieger im Nacra in Marseille und Olympia-Dritter in Tokio), der mit seiner Schwester Emma segelte, entschied sich in der zweiten Wettfahrt für die sichere „Kuh-Wende“ statt für riskante Halsen. Die Zwillinge meisterten die schwierigen Bedingungen mit Kondition und gutem Bootshandling und lagen nach dem ersten Tag auf dem zweiten Platz, nur fünf Punkte hinter dem führenden „Team Kohlhoff“ (zwei Punkte).

Am dritten Wettfahrttag zeigte sich das Wetter von seiner freundlichen Seite: Bei moderaten Ostwinden zwischen acht und zwölf Knoten wurden fünf Wettfahrten gesegelt, von denen Lucas und Moritz Hamm vier gewannen und damit die Führung in der Gesamtwertung übernahmen.

Mit fünf Punkten Vorsprung ins Ziel

Auch am vierten und letzten Tag waren die beiden Segler vom Chiemsee bei schwächeren Winden zwischen fünf und acht Knoten kaum zu schlagen. In drei Wettfahrten belegten sie zweimal den ersten Platz. Mit 15 Punkten gewannen die Newcomer“ Lucas und Moritz Hamm die Regatta vor dem Team Schwachhofer/Stolze vom Württembergischen Yacht Club (20 Punkte) und den Schwall-Brüdern vom Kieler Yacht Club (32 Punkte). Paul und Emma Kohlhoff belegten mit 54 Punkten den vierten Platz.

Für Lucas und Moritz Hamm geht es nun im 29er weiter, wo sie künftig parallel zum 49erFX starten werden. Ende September stehen die Bayerischen Meisterschaften in Tutzing und Anfang Oktober die Deutschen Meisterschaften in Friedrichshafen auf dem Programm. In den Herbstferien folgt das Eurocup-Finale am Gardasee, wo die Brüder nach elf Veranstaltungen auf Platz zwei liegen.

Die beiden 16-Jährigen sind außerdem deutsche Meister im Opti (2021), im Teamrace (2022) und im 29er (2023. Bei den Europameisterschaften 2024 in Gdynia in Polen wurden sie im 29er Dritte und bei der Weltmeisterschaft in Aarhus Vierte in der U17-Wertung.

re

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