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Teil 2: Die Plätze 40 bis 31

OVB-Serie „Legenden der Ringe“: Das sind die größten Wintersport-Olympioniken aus der Region

Die OVB-Sportredaktion hat eine Jury gebildet und eine Rangliste der größten Olympioniken der Region erstellt. In Teil zwei werden die Plätze 40 bis 31 vorgestellt.
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Die OVB-Sportredaktion hat eine Jury gebildet und eine Rangliste der größten Olympioniken der Region erstellt. In Teil zwei werden die Plätze 40 bis 31 vorgestellt.

Am 6. Februar starten die Olympischen Winterspiele. Insgesamt 59 Sportler aus der Region haben bei Olympischen Winterspielen bereits Medaillen geholt. Doch wer sind die größten Winter-Olympioniken in der Region? Teil 2 der Serie: die Plätze 40 bis 31.

Rosenheim – Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina, die am Samstag, 6. Februar, starten, sind die 25. in der Geschichte. Viermal wurden die Bewerbe bislang in Asien ausgetragen, sechsmal in Nordamerika. Die kommenden Spiele sind die dritten in Italien. Deutschland war bislang nur einmal Ausrichter, das war 1936 in Garmisch-Partenkirchen. Dafür liegt Schwarz-Rot-Gold im „ewigen Medaillenspiegel“ ganz vorne. Insgesamt sammelten deutsche Athleten bislang 435 Medaillen, 162-mal gab es Gold.

„Legenden der Ringe“ – die größten Wintersport-Olympioniken aus der Region

Einige davon gingen auch in die Region. Insgesamt 59 Sportler aus den Landkreisen Rosenheim, Mühldorf, Altötting, Traunstein und Berchtesgadener Land holten sich Edelmetall, 22 davon dürfen sich Olympiasieger nennen – manche sogar mehrfach. Grund genug, um zu fragen: Wer sind die größten Winter-Olympioniken in der Region?

Die OVB-Sportredaktion hat eine Jury gebildet und eine Rangliste erstellt. Die Top-50 werden in Serie vorgestellt. Im ersten Teil der Serie wurden die Kriterien erläutert, welche Sportler zur Auswahl standen und wie gewertet wurde. Zudem wurden die Plätze 50 bis 41 präsentiert. Im zweiten Teil gibt es die Ränge 40 bis 31, mit dabei sind diesmal noch aktive Sportler, eine aktuelle Medaillenhoffnung und später erfolgreiche Funktionäre:

40. Platz: Markus Eisenbichler. Mit 34 Jahren hat der gebürtige Bad Reichenhaller im vergangenen Frühjahr seine Karriere beendet. Der Skispringer war an zwei Olympischen Spielen am Start. 2018 in Korea belegte er von der Normalschanze den achten Rang, 2022 wurde er von der Großschanze Fünfter. Die Krönung folgte dann im Mannschaftsspringen mit der Bronzemedaille. Der Sportler des TSV Siegsdorf sammelte zudem reichlich Medaillen bei Weltmeisterschaften: Mit sechs Goldmedaillen ist er der bislang erfolgreichste deutsche Skispringer der WM-Geschichte.

40. Platz: Markus Eisenbichler, der im Skispringen an den Start ging

39. Platz: Sinan Akdag. Der gebürtige Rosenheimer ist auch mit 36 Jahren noch in der höchsten deutsche Eishockeyliga (DEL) aktiv. Der Verteidiger spielt aktuell für Nürnberg und ist auf dem besten Weg, die 1000-Spiele-Marke in der DEL zu knacken. In der Saison 2004/05 spielte er erstmals für die Starbulls Rosenheim im Herrenbereich. In der obersten Spielklasse war er bislang für Krefeld, Mannheim und Düsseldorf aktiv und wurde auch zweimal Deutscher Meister. Für die deutsche Nationalmannschaft spielte Akdag mehrere Weltmeisterschaften und die Olympischen Spiele 2018, in denen die deutsche Auswahl bis ins Endspiel kam.

39. Platz: Eishockeyspieler Sinan Akdag (links).

38. Platz: Anton Winkler. Einer der erfolgreichsten Rennrodler der späten 1970er-Jahre fand seine Krönung bei den Olympischen Spielen 1980 in Lake Placid mit der Bronzemedaille. In Bischofswiesen geboren, startete Winkler für den RC Berchtesgaden und hatte am Königssee seine Hausbahn. 1978 war er der erste Gesamtsieger im Weltcup. Winkler verstarb 2016 und wurde nur 62 Jahre alt.

38. Platz: Rodler Anton Winkler.

37. Platz: Thomas Schwab/Wolfgang Staudinger. Der 63-jährige Schwab ist eine Größe im internationalen Rodelsport. Nach seiner Karriere wurde er Diplom-Trainer und betreute die deutschen Sportler mehr als ein Jahrzehnt. Unter seiner Regie räumten Hackl & Co. regelmäßig Medaillen bei den großen Veranstaltungen ab. Später wurde er Sportdirektor und ist heute in führender Funktion beim Weltverband. Auch der 62-jährige Staudinger hat die Trainerschiene eingeschlagen, war Coach in Kanada, den USA, Deutschland und betreut aktuell die koreanischen Sportler. Als Aktive holten sich die beiden in Berchtesgaden geborenen Sportler im Doppelsitzer die Bronzemedaille bei den Spielen 1988. Der EM-Titel, eine WM-Medaille und der Sieg im Gesamtweltcup rundeten die sportliche Karriere ab.

37. Platz: Der Rodel-Doppelsitzer mit Thomas Schwab (links) und Wolfgang Staudinger.

36. Platz: Hubert Schwarz. Seine internationale Laufbahn begann der gebürtige Oberaudorfer als Skispringer. Im Dezember 1977 nahm er erstmals an der Vierschanzentournee teil. Bei den Olympischen Spielen 1980 startete er im Springen und in der Nordischen Kombination, wobei der neunte Rang in der Kombi das beste Resultat war. Insgesamt nahm Schwarz an drei Olympischen Spielen teil – mit dem großen Erfolg 1988 in Calgary, wo Schwarz mit der deutschen Staffel die Goldmedaille gewann. Zuvor hatte der heute 65-Jährige auch bei der WM Gold mit der Staffel gewonnen. Später war Schwarz lange als Geschäftsführer im Deutschen Ski-Verband (DSV) tätig.

36. Platz: Kombinierer Hubert Schwarz

35. Platz: Florian Bauer. Einmal Olympia, gleich zwei Medaillen. Das ist die Ausbeute von Bob-Anschieber Florian Bauer. Der 31-Jährige war 2022 in Peking im Team von Johannes Lochner und startete sowohl im Zweier als auch im Vierer. Beide Male sprang für den gebürtigen Töginger die Silbermedaille heraus. Auch bei Weltmeisterschaften gab es für Bauer zwei Medaillen, bei Europameisterschaften sogar dreimal Gold.

35. Platz: Bob-Anschieber Florian Bauer (rechts), hier mit Pilot Johannes Lochner.

34. Platz: Hans Brandner/Balthasar Schwarm. Gleich bei drei Olympischen Spielen war das Rennrodel-Duo am Start. Der Doppelsitzer flitzte 1972, 1976 und 1980 durch den Eiskanal, wobei es in Innsbruck die Silbermedaille gab. Brandner (76) wurde in Berchtesgaden geboren und startete auch für den RC Berchtesgaden, Schwarm (79) hat in Bruckmühl das Licht der Welt erblickt. Einmal wurden sie auch Weltmeister und einmal Europameister.

34. Platz: Der Rodel-Doppelsitzer mit Hans Brandner (links) und Balthasar Schwarm.

33. Platz: Constantin Schmid. Der Skispringer wurde zwar in Bad Aibling geboren, stammt aber aus Oberaudorf und gehört dem WSV Oberaudorf an. Der größte Erfolg bislang war für den 26-Jährigen die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking mit der deutschen Mannschaft.

33. Platz: Skispringer Constantin Schmid.

32. Platz: Franziska Preuß. Olympische Spiele und die Biathletin vom SC Haag? Da gibt es durchaus noch Nachholbedarf. Die 31-Jährige aus Albaching war schon in Sotchi (2014), Pyeongchang (2018) und Peking (2022) am Start und hatte dabei bislang alles andere als gute Erinnerungen. Die Bronzemedaille 2022 mit der Staffel war zumindest schon einmal versöhnlich. Möglicherweise gelingt ja 2026 der große Wurf für die amtierende Weltcup-Gesamtsiegerin, die ja auch bei Weltmeisterschaften schon erfolgreich war.

32. Platz: Biathletin Franziska Preuß.

31. Platz: Heidi Renoth. Die 47-Jährige war bei zwei Olympischen Spielen am Start. 1998 in Nagano gelang der Snowboarderin gleich der große Erfolg mit der Silbermedaille im Parallel-Riesenslalom. 2002 verfehlte die gebürtige Berchtesgadenerin dann die Qualifikation für die Endläufe. Renoth, die für den SC Rosenheim an den Start ging, hatte 1997 bereits groß abgeräumt, als sie sich bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz den Titel im Slalom holte.

31. Platz: Snowboarderin Heidi Renoth.

Die Rangliste: Plätze 50 bis 41

Im ersten Teil wurden bereits die Plätze 50 bis 41 vorgestellt. Hier die bisherige Rangliste: 50. Anke Wöhrer (Snowboard), 49. Walter Pichler (Biathlon), 48. Ernst Reiter (Biathlon), 47. Anja Huber-Selbach (Skeleton), 46. Ramona Hofmeister (Snowboard), 45. Christian Rasp (Bob), 44. Christoph Hafer (Bob), 43. Michael Neumayer (Skispringen), 42. Franz Pfnür (Ski alpin), 41. Herbert Höfl (Eisschnelllauf).

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