Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Südafrika chancenlos

WM-Gastgeber Mexiko gewinnt Eröffnungsspiel nach Kartenfestival gegen Südafrika

Das WM-Eröffnungsspiel geht verdient an Mexiko. Südafrika hat wenig Plan und macht sich selbst das Leben schwer. Der Ticker zum Nachlesen.

Fazit: WM-Gastgeber Mexiko gewinnt das Eröffnungsspiel verdient mit 2:0 gegen Südafrika. Über weite Strecken des Spiels hatte Mexiko einen deutlich besseren Plan, spielte überlegter und war auch im Gegenpressing deutlich aktiver. Bei Südafrika hingegen war kaum ein Plan erkennbar, die mehrfachen Geschenke an Mexiko machten es dann nicht einfacher. Ein Novum sind zudem die drei Roten Karten im WM-Eröffnungsspiel. So viele gab es noch in keinem Auftaktspiel zuvor.

Vorbericht: Am Donnerstagabend um 21 Uhr (die TV-Informationen) fällt im legendären Aztekenstadion von Mexiko-Stadt endlich der Startschuss für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko (hier zum WM-Spielplan). Mit dem Eröffnungsspiel beginnt ein Turnier, das in seiner Dimension alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. 48 Mannschaften, drei Gastgeberländer, 104 Spiele: Die FIFA hat das weltweit größte Sportereignis neu erfunden.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

Den Auftakt macht eine Paarung mit Geschichte. Schon 2010 in Johannesburg standen sich Mexiko und Südafrika gegenüber und trennten sich damals 1:1. Sechzehn Jahre später wiederholt sich das Duell – diesmal im Aztekenstadion, das selbst Weltfußball-Geschichte atmet: 1970 gewann Pelés Brasilien hier den Titel, 1986 schrieb Maradona mit seinem berüchtigten „Hand-Gottes“-Tor gegen England die vielleicht kurioseste Anekdote der Geschichte.

Mexiko empfängt Südafrika zum WM-Eröffnungsspiel im Aztekenstadion

Neben dem sportlichen Aspekt des WM-Auftakts bietet die Partie zwischen Mexiko und Südafrika auch eine künstlerische Komponente. Rund 90 Minuten vor dem Anpfiff verwandelt sich die Arena in eine Bühne für die Eröffnungsfeier: Shakira singt gemeinsam mit Burna Boy den WM-Song „Dai Dai“ – erstmals live vor 83.000 Zuschauern.

Für Mexiko ist dieses Turnier mehr als Sport – es ist ein nationales Ereignis. Die Regierung erklärte den heutigen Tag zum Feiertag, Mexiko-Stadt versank im Verkehrschaos. Trainer Javier Aguirre, ein alter Bekannter der mexikanischen Bank, setzt auf Kapitän Edson Álvarez als Herzstück im Mittelfeld. Das Minimalziel ist klar: Nach dem Vorrundendesaster von 2022 soll die Mannschaft bei der WM 2026 im eigenen Land endlich wieder die K.-o.-Runde erreichen.

WM 2026: In diesen Stadien wird bei der Mega-Weltmeisterschaft gespielt

Vancouver/Kanada: BC Place Stadium. Kapazität: 21 000-54 320.
Vancouver/Kanada: BC Place Stadium. Kapazität: 21.000-54.320. © IMAGO/Anne-Marie Sorvin
Monterrey/Mexiko: Estadio BBVA Bancomer. Kapazität: 51.000.
Monterrey/Mexiko: Estadio BBVA Bancomer. Kapazität: 51.000. © IMAGO/Jorge Martinez
Guadalajara/Mexiko: Estadio Akron. Kapazität: 45.500.
Guadalajara/Mexiko: Estadio Akron. Kapazität: 45.500.  © IMAGO/Carlos Zepeda
Toronto/Kanada: BMO Field. Kapazität: 30.991.
Toronto/Kanada: BMO Field. Kapazität: 30.991. © IMAGO/Tom Szczerbowski
Seattle: Lumen Field. Kapazität: 67.000.
Seattle: Lumen Field. Kapazität: 67.000.  © IMAGO/Joe Nicholson
Mexiko City/Mexiko: Aztekenstadion. Kapazität: 81.070.
Mexiko City/Mexiko: Aztekenstadion. Kapazität: 81.070. © imago sportfotodienst
Miami: Hard Rock Stadium. Kapazität: 65.326.
Miami: Hard Rock Stadium. Kapazität: 65.326. © IMAGO/Jasen Vinlove
San Francisco: Levi‘s Stadium. Kapazität: 68.500.
San Francisco: Levi‘s Stadium. Kapazität: 68.500.  © Douglas Stringer/Icon Sportswire via www.imago-images.de
Philadelphia: Lincoln Financial Field. Kapazität: 69.176.
Philadelphia: Lincoln Financial Field. Kapazität: 69.176. © IMAGO/Andy Lewis/Icon Sportswire
Dallas: A&T-Stadium. Kapazität: 80.000 bis 108.713
Dallas: A&T-Stadium. Kapazität: 80.000 bis 108.713 © Imago/Robin Alam/Icon Sportswire
New York/ New Jersey: MetLife Stadium. Kapazität: 82.500.
New York/ New Jersey: MetLife Stadium. Kapazität: 82.500. © IMAGO/Dennis Schneidler
Los Angeles: SoFi Stadium. Kapazität: 70.270 bis 100.240
Los Angeles: SoFi Stadium. Kapazität: 70.270 bis 100.240 © IMAGO/Kirby Lee
Kansas City: Arrowhead Stadium. Kapazität: 76.416
Kansas City: Arrowhead Stadium. Kapazität: 76.416 © Imago/Robin Alam/Icon Sportswire
Houston: NRG Stadium. Kapazität: 71.500
Houston: NRG Stadium. Kapazität: 71.500 © Imago/John Glaser
Boston: Gilette Stadium. Kapazität: 68.756.
Boston: Gilette Stadium. Kapazität: 68.756. © IMAGO/Marc Schueler
Atlanta: Mercedes-Benz Stadium. Kapazität: 71.000
Atlanta: Mercedes-Benz Stadium. Kapazität: 71.000  © Imago/ Cecil Copeland

Auf der anderen Seite steht eine Mannschaft, die allein durch ihre Anwesenheit eine Botschaft sendet. Die „Bafana Bafana“ kehren erstmals seit der eigenen Heim-WM 2010 auf die große Bühne zurück. Der Nationaltrainer Hugo Broos hat das Team auf Kompaktheit und Umschaltspiel getrimmt. Kapitän und Torwart Ronwen Williams gilt als einer der besten Keeper Afrikas, im Angriff sorgt Lyle Foster für die europäische Klasse, Bundesliga-Profi Ime Okon für internationale Erfahrung. (seb)

Rubriklistenbild: © Tom Weller

Kommentare