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Neues Arbeitspapier bis 2029
DFB verlängert Vertrag von Sportdirektorin vorzeitig vor Frauen-EM
Der DFB hat den Vertrag mit Sportdirektorin Nia Künzer vorzeitig bis 2029 verlängert. Die Entscheidung fiel kurz vor dem Start der Europameisterschaft.
Frankfurt – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Vertrag mit Sportdirektorin Nia Künzer vorzeitig bis 2029 verlängert. Die Entscheidung wurde am Mittwoch einstimmig vom Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH & Co. KG getroffen.
Nia Künzer verlängert als Sportdirektorin beim DFB vorzeitig bis 2029
„Nia Künzer ist ein Gewinn für den DFB“, erklärte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. „Sie hat in ihrer Rolle als Sportdirektorin seit ihrem Amtsantritt mit ihrem klaren Plan, ihrer Fußballexpertise, Beharrlichkeit und Weitsicht sowie ihrer Führungskompetenz wichtige Weichen zur Weiterentwicklung in diesem für den DFB hoch priorisierten Bereich gestellt.“
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Die 45-jährige Künzer hatte ihr Amt im Januar 2024 angetreten. In ihrer Funktion ist sie für die Frauen-Nationalmannschaft sowie die weiblichen Auswahlteams der U19, U20 und U23 zuständig. Mit der Vertragsverlängerung wurde ihr Verantwortungsbereich nun erweitert. Künftig wird sie auch für die neu installierte U23 und die U19 zuständig sein. Darüber hinaus soll sie Aufgaben der Weiterentwicklung, Steuerung und Koordination des leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußballs bündeln.
Künzer zeigte sich erfreut über das Vertrauen des Verbands: „Wir konnten in den vergangenen anderthalb Jahren einige Bereiche innerhalb der weiblichen Nationalmannschaften weiterentwickeln und auch neue Impulse setzen. Diese Arbeit möchte ich mit meinem großartigen Team fortsetzen.“
Vertragsverlängerung bewusst vor Start der Frauen-EM
Als Spielerin feierte Künzer große Erfolge. Sie gewann mit der Nationalmannschaft 2003 den WM-Titel und erzielte im Finale gegen Schweden das entscheidende Golden Goal. Insgesamt absolvierte sie 34 A-Länderspiele. Auf Vereinsebene wurde sie siebenmal deutsche Meisterin, siebenmal DFB-Pokalsiegerin und dreimal Europacupgewinnerin. Nach ihrer aktiven Karriere war Künzer lange Jahre als ARD-Expertin tätig. Zudem arbeitete sie als Dezernatsleiterin beim Regierungspräsidium Gießen.
Die Vertragsverlängerung erfolgte bewusst vor dem Start der Frauen-Europameisterschaft in der Schweiz (2. bis 27. Juli). „Es war mir wichtig, dass vor unserer EURO in der Schweiz Klarheit herrscht, damit wir mit vollem Fokus aufs Sportliche in unser Turnier starten können“, betonte Künzer. Das deutsche Team von Bundestrainer Christian Wück trifft in der Vorrunde auf Polen, Dänemark und Schweden. Für den 52-jährigen Wück ist es das erste Turnier mit den deutschen Frauen. Sein Vertrag läuft bis Ende 2026. (LuHa)