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Mitten im Chaos
Vereinslegende vor Abschied – bittere Hiobsbotschaft für Eintracht-Fans
Bei der Frankfurter Eintracht brodelt es weiter. Eine wichtige Stütze des Vereins steht offenbar vor dem Abschied.
Frankfurt – Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Eintracht Frankfurt feierte noch vor einigen Monaten den dritten Platz der Bundesliga, doch von ausgelassener Stimmung will man im Verein gerade nichts wissen. Die heile Welt der Adler ist aus den Fugen geraten, es geht mittlerweile drunter und drüber. Die Fans müssen jetzt einen weiteren Schock verkraften: Primin Schwegler, Leiter der Abteilung Profifußball, will offenbar weg. Sein Ziel: Der VfL Wolfsburg.
Die exklusiven Informationen von Absolut Fussball, dem Fußballportal von Home of Sports, decken sich mit einem Bericht des kicker. Schwegler, der erst im Januar 2025 den Posten übernommen hatte, trug von 2009 bis 2014 selbst das Trikot der Eintracht. 141 Pflichtspiele absolvierte er für die Hessen, für keinen anderen Klub stand er häufiger auf dem Feld.
Eintracht muss Abschied von Pirmin Schwegler nach Wolfsburg fürchten
Erst vor ein paar Wochen hatte Schwegler im Interview mit der Hessenschau verraten, worum er sich bei der Eintracht eigentlich kümmert. „Mein Hauptaugenmerk ist, grob heruntergebrochen: das Kader-Management, die Kaderplanung und alles rund um die Mannschaft, was unglaublich viel geworden ist. Wir haben inzwischen an die 70 Staff-Mitglieder. Da fällt schon viel an. Da wird’s mir nicht langweilig.“
Er schwärmte in den höchsten Tönen von den Adlern: „Die Gespräche mit Markus Krösche waren von Anfang an toll, das hat mich direkt gepackt. Ich hatte als Spieler hier die beste Zeit meiner Karriere. Da hat sich ein Kreis geschlossen. Da bin ich sehr glücklich drüber.“ Umso überraschter dürften die Fans nun sein, dass Schwegler die Eintracht offenbar verlassen will.
Die teuersten Neuzugänge in Eintracht Frankfurts Vereinsgeschichte
Der ehemalige Scout des FC Bayern, der auch als Leiter für Lizenzfußball und Fußballoperationen für 1899 arbeitete, galt zu Spieler-Zeiten stets als Frankfurter Publikumsliebling. Über die Atmosphäre am Main schwärmte er zuletzt im kicker-Interview, als er sagte: „Wenn ich sehe, wie die Kurve die Jungs feiert und umgekehrt, gibt mir das eine totale Befriedigung. Da hatte ich schon mehrmals eine Gänsehaut.“
Pirmin Schwegler schien angekommen in Frankfurt. Die Anhänger der Adler hatten das Gefühl, als bahne sich eine lange, erfolgreiche Zusammenarbeit an. Dass sich der 38-Jährige jetzt offenbar für einen Wechsel zum VfL Wolfsburg entschieden hat, dürfte den Fans einen herben Stich ins Herz versetzen. Und das in einer Phase, in der es ohnehin nicht gerade rosig um ihre geliebte Eintracht steht.
Beim VfL Wolfsburg musste erst vor einigen Wochen Sportdirektor Sebastian Schindzielorz gehen. Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen hat seine Aufgaben interimsweise übernommen, doch die Wölfe hatten bereits angekündigt, die Position schnellstmöglich neu besetzen zu wollen. Zum Leidwesen der Eintracht-Fans hat sich nun wohl ein Nachfolger für Schindzielorz gefunden. (is)