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Das Urteil ist unabwendbar
Verein von Klub-WM ausgeschlossen: Ex-Bayern-Superstar fassungslos
Ein Verein fliegt aus der Klub-WM, bevor sie überhaupt startet. Dies betrifft auch einen ehemaligen Bayern-Superstar!
München – Die Klub-WM hat noch nicht angefangen, da hat der umstrittene Wettbewerb schon den ersten Aufreger. Denn eine Mannschaft hat sich zwar sportlich für die vom 15. Juni bis 13. Juli erstmals mit 32 Teams ausgetragene WM qualifiziert, fliegt aber wieder raus: der Club Leon aus Mexiko.
Und dabei bleibt es, wie der Internationale Sportgerichtshof (CAS) klarstellte. Denn der CAS schmetterte jetzt einen Einspruch des Vereins ab. Womit das Aus endgültig besiegelt ist.
Club Leon reagiert mit Unverständnis
Der Klub reagierte enttäuscht, schrieb auf X von einem Urteil, das „sehr hart“ sei. Außerdem habe es „von Anfang an kein sportliches Prinzip“ gegeben in dem Fall.
Bitter ist das Urteil auch für James Rodriguez. Der frühere Superstar des FC Bayern steht seit dem Winter beim Club Leon unter Vertrag. Rodriguez bezeichnete die FIFA-Entscheidung als „unfair! Eine schlimme Ungerechtigkeit“. Wie es heißt, sei sein Wechsel auch aufgrund der Teilnahmen an der Klub-WM erfolgt.
Worum ging es in dem Fall? Wie der Weltverband FIFA befand, verstoßen Club Leon und CF Pachuca gegen Wettbewerbsbestimmungen, denn die beiden Klubs haben denselben Besitzer.
Beide Vereine gehören José de Jesus Martinez Patino und beide sollten an der Klub-WM teilnehmen. Club Leon kritisierte, dass man ein „unabhängiges, eigenständiges und souveränes Team“ sei. Der CAS hingegen erklärte, dass der FIFA-Beschluss rechtens sei.
Wo schlägt der FC Bayern zu? Die aktuellen Transfergerüchte im Überblick
Club Leon hätte in der Gruppe D gegen den FC Chelsea, Flamengo Rio de Janeiro und ES Tunis gespielt. Wer den Platz der Mexikaner einnimmt, wird in einem Entscheidungsspiel zwischen Los Angeles FC und dem mexikanischen Team America ermittelt.
Bei der Klub-WM sind aus der Bundesliga der FC Bayern und Borussia Dortmund am Start. Der Wettbewerb steht zwar in der Kritik, ist aber für die Team vor allem finanziell lukrativ: Der Gewinner kann bis zu 125 Millionen Dollar kassieren. (anre)