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Champions League Halbfinale
Arsenals Final-Hoffnung endet in Paris – PSG steht eiskalt im Endspiel
Nach dem 0:1 im Hinspiel hätte Arsenal bei PSG alles rausholen müssen, aber es kam anders. Paris gewann mit 2:1 und steht damit im CL-Finale gegen Inter Mailand. Der Live-Ticker zum Nachlesen.
Paris St. Germain vs. FC Arsenal 2:1 (1:0)
Ruiz (27.) und Hakimi (72.) treffen für Paris - Vitinha (PSG) (69.) verschießt Elfmeter
Sakas Anschlusstreffer kommt zu spät (76.)
Update 20:00 Uhr: Die Aufstellungen sind da!
FC Arsenal: David Raya – Myles Lewis-Skelly, Jakub Kiwior, William Saliba, Jurriën Timber – Declan Rice, Thomas Partey – Martin Ødegaard – Gabriel Martinelli, Mikel Merino, Bukayo Saka
Paris Saint-Germain: Gianluigi Donnarumma – Nuno Mendes, Willian Pacho, Marquinhos, Achraf Hakimi – Fabián Ruiz, Vitinha, João Neves – Khvicha Kvaratskhelia, Désiré Doué, Bradley Barcola
Erstmeldung: Paris – Heute Abend, 21 Uhr. Prinzenpark, Paris. Flutlichter, vollbesetzte Ränge – und dazwischen zwei Teams, für die alles auf dem Spiel steht. Für Paris Saint-Germain ist es die Chance, nach Jahren der Enttäuschung endlich wieder das Finale der Champions League zu erreichen. Für den FC Arsenal ist es vielleicht mehr als das: die Gelegenheit, Geschichte zu schreiben – und alte Geister zu vertreiben.
Das 0:1 aus dem Hinspiel wiegt schwer. Ousmane Dembélé hatte den Unterschied gemacht, früh, gnadenlos, effizient. Und Arsenal? Dominant, bemüht – aber torlos. Heute muss all das, was im Emirates Stadium fehlte, auf einmal da sein: Präzision, Durchschlagskraft, Nerven aus Stahl.
Arteta appelliert ans Herz seines Teams
„Wenn man ins Finale will, muss man Außergewöhnliches leisten“, sagte Mikel Arteta nach dem Hinspiel. Er meinte das nicht pathetisch. Sondern als klaren Auftrag. Arsenal steht heute nicht nur vor einer taktischen Aufgabe, sondern vor einer mentalen Prüfung. Wie sehr will diese junge, talentierte Mannschaft wirklich Geschichte schreiben?
Die Statistik ist gegen sie: Noch nie haben die Gunners nach einer Heimniederlage im Hinspiel ein Champions-League-K.o.-Duell gedreht. Und doch spürt man, dass dieses Team nicht gekommen ist, um brav die Bühne zu räumen.
PSG: Der Druck liegt nicht nur bei Arsenal
Paris hat den Vorteil. Ein Tor Vorsprung, Heimspiel, ein ausgeruhter Kader. Doch wer PSG kennt, weiß: Druck kann auch lähmen. Die Erwartungen sind riesig, die Sehnsucht nach dem Titel fast manisch. Die Stars – allen voran Dembélé und der in Topform spielende Vitinha – wissen, dass sie heute liefern müssen.
Trainer Luis Enrique rotierte zuletzt in der Liga, schonte Schlüsselspieler. Das Ziel: voller Fokus auf Arsenal. Doch die Pariser wissen auch: Ein früher Gegentreffer, und alles kippt.
Die Sorgenliste bei Arsenal ist lang. Gabriel Jesus, Jorginho, Tomiyasu – alle fehlen. Auch Kai Havertz ist angeschlagen. Hoffnung gibt es für Martin Ödegaard, der nach Adduktorenproblemen ins Training zurückgekehrt ist. Thomas Partey kehrt nach Sperre zurück – wichtig für Stabilität und Struktur im Mittelfeld.
Trossard könnte als Joker von der Bank kommen, Saka bleibt Schlüsselspieler. Und dann ist da noch Declan Rice – der Mann für die großen Momente?
Denkwürdige Spiele in der Königsklasse: Die größten Comebacks in der Geschichte der Champions League
Die Kulisse wird elektrisieren. Beide Fanlager reisen mit breiter Brust an. Es ist ein Duell der Ambitionen, der Emotionen – vielleicht auch der Tragödien. Und am Ende steht die Frage: Wer hat nicht nur das bessere Team, sondern die größere Geschichte im Herzen?
Und beide wissen: Im Finale am 31. Mai ab 21 Uhr in der Münchner Allianz Arena wartet Inter Mailand – nach einem dramatischen 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen den FC Barcelona am Dienstagabend. (tn)