Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach Patzer in München

Torwartfrage bei der Eintracht: Warum Trapp unangetastet bleibt

Im Umfeld von Eintracht Frankfurt löste der Fauxpas von Kevin Trapp eine Torhüterdiskussion aus. Intern wird aber nicht an ihm gerüttelt.

Frankfurt – Um beim FC Bayern München gewinnen zu können, benötigt die Gastmannschaft einen starken Torhüter. Kevin Trapp hatte am 3. Oktober 2021 beim 2:1-Erfolg von Eintracht Frankfurt in der Allianz-Arena einen Sahnetag erwischt und vor allem den damaligen Stürmer Robert Lewandowski entnervt. Am 23. Februar 2025 sah die Lage anders aus.

Diskussionen um Eintracht-Torhüter Trapp entbrannt

Der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 der Münchner durch Hiroki Ito fiel deshalb, weil sich Trapp bei einem Eckball völlig verschätzt hatte und daneben boxte. Final stand ein 4:0 für den FC Bayern auf der Anzeigetafel und der 34-Jährige nahm die Schuld für den zweiten Gegentreffer selbstkritisch auf sich.

Eintracht Frankfurt trifft auf Ferencvaros Budapest.

Bei Teilen des Fan-Umfelds ist der Geduldsfaden inzwischen gerissen. Der Europa-League-Held von 2022 hat einiges an Kredit eingebüßt in den vergangenen 20 Monaten. Bereits in der Saison 2023/24 kam der aktuelle Kapitän nur selten an seine Topform heran. Er kämpfte mit Rückenproblemen, hielt kaum noch die sogenannten „Unhaltbaren“ und wurde immer kritischer beäugt.

Eintracht rüttelt bis zum Sommer nicht am Status als Nummer eins

Im Boulevard wird die Situation von Trapp seit dem Patzer in München intensiv beleuchtet. Die Schärfe über die Berichterstattung der Bild sorgt nach Informationen von fussball.news, dem Fußballportal von IPPEN.MEDIA, in Eintracht-Kreisen für Verwunderung. Obwohl der gebürtige Saarländer in der aktuell laufenden Saison bereits einige Fehler eingestreut hat (beim 1:2 in Leverkusen oder dem 2:2 gegen den FC Augsburg), wird bis zum Sommer nicht an seinem Status als Nummer eins gerüttelt.

Der bis 2026 gebundene Trapp ist Kapitän der Frankfurter und ein wichtiger Faktor für das Team. Er selbst sagte zuletzt: „Solange ich mich fit fühle, will ich auf dem Platz stehen.“ Mit Kaua Santos hat die Eintracht einen hochtalentierten Torhüter mit Anlagen für die Weltklasse. Der Brasilianer hat den Konkurrenzkampf durch verheißungsvolle Auftritte zwar angetrieben.

Er kennt allerdings seine derzeitige Rolle und hat großen Respekt vor den Verdiensten von Trapp, der eine Figur des Vereins ist. Innerhalb des Torhüter-Teams herrscht daher weiterhin eine gute Stimmung.

Eintracht-Trainer Toppmöller macht sich keine unnötige Baustelle auf

Und Trainer Dino Toppmöller wird sich diese Baustelle für den Endspurt, in dem es für den Tabellendritten um die Qualifikation für die Champions League und das Weiterkommen in der Europa League geht, nicht unnötig öffnen. Trapp selbst weiß, dass er als Topverdiener und Aushängeschild des Klubs liefern muss. Doch einen überstürzten Torwartwechsel als Reaktion auf die Nervosität in Teilen des Umfeldes wird es bei der Eintracht bei dieser sensiblen Thematik nicht geben.

Rubriklistenbild: © AFP

Kommentare