Wer wird Gruppensieger?
WM-Gruppe J: Das ist der Endstand – alle Spiele und Ergebnisse
In der Gruppe J der WM 2026 geht Argentinien als klarer Favorit ins Rennen. Dahinter hat Österreich gute Chancen auf den zweiten Platz.
In wenigen Wochen ist es soweit: Dann startet die Fußball-WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA. Dabei setzt das Turnier neue Maßstäbe: Statt der bisher 32 Teams werden nun 48 Teams ins Rennen gehen. Zwischen dem 11. Juni und dem 19. Juli werden sie sich darum duellieren, wer in diesem Jahr den WM-Pokal in die Höhe recken darf.
In Gruppe J (alle WM-Gruppen in der Übersicht) werden sich Argentinien, Algerien, Jordanien und Österreich messen. Die sechs Gruppenspiele finden dabei in drei Stadien quer in den USA verteilt statt: im AT&T Stadium in Arlington, Texas, im Arrowhead Stadium in Kansas City und im Levi’s Stadium in Santa Clara, Kalifornien. Argentinien startet in Kansas City gegen Algerien ins Turnier und wechselt dann für die anderen beiden Duelle nach Arlington. Österreich muss in Santa Clara zunächst gegen Jordanien ran, ehe es nach Arlington und Kansas City weiterzieht. Jordanien spielte zweimal in Santa Clara und Algerien trägt zwei von drei Begegnungen in Kansas City aus.
Spielplan, Ergebnisse und Tabelle: Das ist der Stand in WM-Gruppe J
Spielplan Gruppe J
| Datum | Uhrzeit | Begegnung | Ort | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| 16.06.2026 | 3 Uhr | Argentinien - Algerien | Kansas City | 3:0 |
| 16.06.2026 | 6 Uhr | Österreich - Jordanien | Santa Clara | 3:1 |
| 22.06.2026 | 19 Uhr | Argentinien - Österreich | Arlington | 2:0 |
| 23.06.2026 | 5 Uhr | Jordanien - Algerien | Santa Clara | 1:2 |
| 28.06.2026 | 4 Uhr | Algerien - Österreich | Kansas City | 3:3 |
| 28.06.2026 | 4 Uhr | Jordanien - Argentinien | Arlington | 1:3 |
Tabelle Gruppe J
Argentinien ist der klare Favorit in der Gruppe J der WM 2026
Als amtierender Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen. Die Truppe von Nationaltrainer Lionel Scaloni kann daher in diesem Jahr wieder mit breiter Brust an den Start gehen. Vor zwei Jahren gewannen sie die Copa América und hielten sich auch in der Qualifikation relativ schadlos. Mit 38 Punkten aus 18 Partien wurden sie mit neun Punkten Vorsprung Erster in Südamerika.
Besonders motiviert dürfte wohl Lionel Messi sein, denn es wird vermutlich die letzte WM für den 38-Jährigen sein. An seiner Seite finden sich zahlreiche Stars wie Lautaro Martínez, Enzo Fernández, Nicolas Otamendi oder Alexis Mac Allister. Die Truppe besitzt eine gute Mischung aus jungen Spielern und erfahrenen Profis, sodass Argentinien im Kampf um den Titel ein gehöriges Wort mitreden dürfte.
Erstmals seit 2014 ist Algerien wieder bei der Weltmeisterschaft vertreten. Zu Jahresbeginn schaffte es die Mannschaft von Coach Vladimir Petkovic im Afrika Cup ins Viertelfinale, wo sie jedoch mit 0:2 gegen Nigeria verlor. Die Mannschaft verfügt über Spieler, die über ganz Europa verteilt ihr Geld verdienen. Zu den Stars zählen Rayan Ait-Nouri von Manchester City und Mittelfeldspieler Ibrahim Maza von Bayer Leverkusen. Neben Letzterem dürften mit Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund), Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt) und Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg) drei weitere Bundesliga-Profis im Kader stehen, vielleicht schafft es auch Adil Aouchiche von Schalke 04 in das WM-Aufgebot.
WM 2026: In diesen Stadien wird bei der Mega-Weltmeisterschaft gespielt




Die große Wundertüte der Gruppe ist mit Sicherheit Jordanien. Die Mannschaft aus Vorderasien ist zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft vertreten und hat ihre Qualität bereits angedeutet. In der Qualifikation wurden sie in der dritten Runde Zweiter ihrer Gruppe und trotzten dabei Südkorea sogar ein Remis ab. Es passt ins Bild des Teams, welches 2024 Zweiter der Asienmeisterschaft geworden ist.
Ein Großteil der Mannschaft spielt noch in der Heimat oder den umliegenden Ländern. Bekanntester Name ist Stürmer Musa Al-Taamari, der bei Stades Rennes unter Vertrag steht. Gemeinsam mit Ali Olwan und Yazan al-Naimat bildet er ein gefährliches Trio.Davor dürften auch die Österreicher gewarnt sein. Bei der ersten Teilnahme seit 1998 hat die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick aber gute Karten, um die nächste Runde zu erreichen.
In der Qualifikation gewannen sie ihre Gruppe, in acht Partien gab es nur eine Niederlage und ein Remis. Der Kader ist dabei gespickt mit zahlreichen Bundesliga-Legionären wie Xaver Schlager, Konrad Laimer, Marcel Sabitzer oder Romano Schmid. Im Sturm ist Marko Arnautović trotz seiner 37 Jahre eine verlässliche Größe und mittlerweile auch Rekordtorschütze. Somit stehen die Chancen gut, erstmals seit 1982 die Vorrunde zu überstehen.
Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Tom Weller
