Unbeliebt gemacht

Fliegender Schweinekopf inklusive: Diese Fußballstars wechselten zum Erzrivalen

Reinhard „Stan“ Libuda: FC Schalke 04 ↔ Borussia Dortmund (1965/1968)

Libuda wechselte 1965 „schweren Herzens“ zum BVB, weil Schalke als Tabellenletzter abgestiegen war - was später durch Ligaaufstockung aufgehoben wurde. Der Wechsel war die „Mutter aller brisanten Transfers“ im Ruhrgebiet, erstmals fielen Begriffe wie „Judas“ und „Verräter“, sein Haus wurde beschmiert.
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Reinhard „Stan“ Libuda: FC Schalke 04 ↔ Borussia Dortmund (1965/1968) Libuda wechselte 1965 „schweren Herzens“ zum BVB, weil Schalke als Tabellenletzter abgestiegen war – was später durch Ligaaufstockung aufgehoben wurde. Der Wechsel war die „Mutter aller brisanten Transfers“ im Ruhrgebiet, erstmals fielen Begriffe wie „Judas“ und „Verräter“. Sogar sein Haus wurde beschmiert.
Lothar Matthäus: Borussia Mönchengladbach → Bayern München (1984)

Matthäus‘ Wechsel für 2,4 Millionen Mark sorgte für großen Wirbel, da er als Gladbacher Eigengewächs und Publikumsliebling zum verhassten Rivalen ging. Besonders bitter: Im DFB-Pokalfinale 1984 verschoss er für Gladbach ausgerechnet gegen seinen künftigen Verein Bayern den entscheidenden Elfmeter - sein Wechsel stand bereits fest.
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Lothar Matthäus: Borussia Mönchengladbach → Bayern München (1984) Matthäus‘ Wechsel für 2,4 Millionen Mark sorgte für großen Wirbel, da er als Gladbacher Eigengewächs und Publikumsliebling zum damals verhassten Rivalen ging. Besonders bitter: Im DFB-Pokalfinale 1984 verschoss er für Gladbach ausgerechnet gegen seinen künftigen Verein Bayern den entscheidenden Elfmeter – sein Wechsel stand bereits fest.
Andreas Möller: Borussia Dortmund → FC Schalke 04 (2000)

Der deutsche Nationalspieler wechselte 2000 nach seiner Rückkehr aus Italien direkt von Borussia Dortmund zum Erzrivalen Schalke 04 und sorgte für einen der größten Skandale im Ruhrgebiet. Besonders schmerzhaft für BVB-Fans: Möller war 1997 Champions League-Sieger mit Dortmund geworden und galt als Vereinsikone, bevor er zu den „Knappen“ ging und dort sogar Kapitän wurde.
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Andreas Möller: Borussia Dortmund → FC Schalke 04 (2000) Der deutsche Nationalspieler wechselte 2000 nach seiner Rückkehr aus Italien direkt von Borussia Dortmund zum Erzrivalen Schalke 04. Besonders schmerzhaft für BVB-Fans: Möller war 1997 Champions League-Sieger mit Dortmund geworden und galt als Vereinsikone, bevor er zu den „Knappen“ ging und dort sogar Kapitän wurde.
Jens Jeremies: TSV 1860 München → FC Bayern München (1998)

Der defensive Mittelfeldspieler wechselte 1998 vom Stadtrivalen 1860 zu Bayern München und sorgte damit für große Empörung bei den „Löwen“-Fans. Besonders schmerzhaft: Jeremies war bei 1860 Stammspieler und Publikumsliebling gewesen, bevor er für 4,5 Millionen Mark
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Jens Jeremies: TSV 1860 München → FC Bayern München (1998) Der defensive Mittelfeldspieler wechselte 1998 vom Stadtrivalen 1860 zu Bayern München und sorgte damit für große Empörung bei den „Löwen“-Fans. Besonders schmerzhaft: Jeremies war bei 1860 Stammspieler und Publikumsliebling gewesen, bevor er für 4,5 Millionen Mark
Mario Götze: Borussia Dortmund → Bayern München (2013)

Der deutsche Mittelfeldspieler wechselte 2013 für 37 Millionen Euro per Ausstiegsklausel von Dortmund zu Bayern. Die Nachricht kam kurz vor dem Champions-League-Finale und sorgte für Entsetzen bei den BVB-Fans, die Götze als Verräter beschimpften. Der Transfer schwächte Dortmund und festigte Bayerns Dominanz – Götze wurde später WM-Held, bereute den Wechsel aber rückblickend und kehrte  2016 erfolglos nach Dortmund zurück.
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Mario Götze: Borussia Dortmund → Bayern München (2013) Der deutsche Mittelfeldspieler wechselte 2013 für 37 Millionen Euro per Ausstiegsklausel von Dortmund zu Bayern. Die Nachricht kam kurz vor dem Champions-League-Finale und sorgte für Entsetzen bei den BVB-Fans, die Götze als Verräter beschimpften. Der Transfer schwächte Dortmund und festigte Bayerns Dominanz – Götze wurde später WM-Held, bereute den Wechsel aber rückblickend und kehrte 2016 erfolglos nach Dortmund zurück.
Uwe Rahn: Borussia Mönchengladbach → 1. FC Köln (1988)

Der Torschützenkönig von 1987 wechselte mitten in der Saison 1988 zum Rheinrivalen, obwohl er mit zehn Derbytoren der erfolgreichste Gladbach-Schütze gegen Köln war. Besonders bitter für die Borussia-Fans: Rahn verließ den Verein nach acht erfolgreichen Jahren direkt zum verhassten Nachbarn, was als Verrat empfunden wurde.
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Uwe Rahn: Borussia Mönchengladbach → 1. FC Köln (1988) Der Torschützenkönig von 1987 wechselte mitten in der Saison 1988 zum Rheinrivalen, obwohl er mit zehn Derbytoren der erfolgreichste Gladbach-Schütze gegen Köln war. Besonders bitter für die Borussia-Fans. Rahn verließ den Verein nach acht erfolgreichen Jahren direkt zum verhassten Nachbarn, was als Verrat empfunden wurde.
Robert Lewandowski: Borussia Dortmund → Bayern München (2014)

Der polnische Stürmer wechselte 2014 ablösefrei nach Vertragsende von Borussia Dortmund zu Bayern München. Nach vier erfolgreichen Jahren und zahlreichen Toren beim BVB lehnte Lewandowski eine Verlängerung ab. Der ablösefreie Wechsel zum direkten Konkurrenten sorgte für Enttäuschung bei den Dortmund-Fans und verstärkte die Rivalität zwischen beiden Klubs. Lewandowski wurde bei Bayern zum Rekordtorschützen und gewann zahlreiche Titel.
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Robert Lewandowski: Borussia Dortmund → Bayern München (2014) Der polnische Stürmer wechselte 2014 ablösefrei nach seinem Vertragsende von Borussia Dortmund zu Bayern München. Nach vier erfolgreichen Jahren und zahlreichen Toren beim BVB lehnte Lewandowski eine Verlängerung ab. Der ablösefreie Wechsel zum direkten Konkurrenten sorgte für Enttäuschung bei den Dortmund-Fans und verstärkte die Rivalität zwischen beiden Klubs. Lewandowski wurde bei Bayern zum Rekordtorschützen und gewann zahlreiche Titel.
Jens Lehmann: FC Schalke 04 → Borussia Dortmund (1999)

Der deutsche Torhüter wechselte 1999 direkt vom FC Schalke 04 zu Borussia Dortmund und sorgte damit für einen der kontroversesten Transfers im Ruhrgebiet. Besonders brisant: Lehmann war bei Schalke Stammkeeper und hatte den Verein gerade erst zur UEFA-Cup-Finalteilnahme geführt, bevor er zum Erzrivalen ging und dort sofort die Nummer 1 wurde.
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Jens Lehmann: FC Schalke 04 → Borussia Dortmund (1999) Der deutsche Torhüter wechselte 1999 direkt vom FC Schalke 04 zu Borussia Dortmund und sorgte damit für einen der kontroversesten Transfers im Ruhrgebiet. Besonders brisant: Lehmann war bei Schalke Stammkeeper und hatte den Verein gerade erst zur UEFA-Cup-Finalteilnahme geführt, bevor er zum Erzrivalen ging und dort sofort die Nummer 1 wurde.
Manuel Neuer: Schalke 04 → Bayern München (2011)

Der deutsche Torhüter wechselte 2011 für 30 Millionen Euro von seinem Jugendverein Schalke 04 zu Bayern München und löste damit einen der umstrittensten Transfers der Bundesliga aus. Neuer, ein Schalke-Eigengewächs und Kapitän, entschied sich trotz intensiver Verhandlungen gegen eine Vertragsverlängerung in Gelsenkirchen. Schalke-Fans fühlten sich verraten und beschimpften ihren ehemaligen Liebling bei seiner Rückkehr als „Judas“. Selbst Bayern-Fans waren zunächst skeptisch gegenüber dem Ex-Schalker, bis ein Rundtischgespräch die Wogen glättete.
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Manuel Neuer: Schalke 04 → Bayern München (2011) Der deutsche Torhüter wechselte 2011 für 30 Millionen Euro von seinem Jugendverein Schalke 04 zu Bayern München und löste damit einen der umstrittensten Transfers der Bundesliga aus. Neuer, ein Schalke-Eigengewächs und Kapitän, entschied sich trotz intensiver Verhandlungen gegen eine Vertragsverlängerung in Gelsenkirchen. Schalke-Fans fühlten sich verraten und beschimpften ihren ehemaligen Liebling bei seiner Rückkehr als „Judas“. Selbst Bayern-Fans waren zunächst skeptisch gegenüber dem Ex-Schalker, bis ein Rundtischgespräch die Wogen glättete.
Mats Hummels: Borussia Dortmund → Bayern München (2016)

Der deutsche Innenverteidiger wechselte 2016 für 35 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Bayern München und sorgte für einen weiteren Schock nach Götze und Lewandowski. Hummels, Weltmeister und langjähriger BVB-Kapitän, begründete den Wechsel mit familiären Gründen und dem Wunsch nach München zurückzukehren. Dortmund-Fans fühlten sich erneut verraten - nach Götze und Lewandowski verließ sie ein weiterer Führungsspieler zum Erzrivalen.
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Mats Hummels: Borussia Dortmund → Bayern München (2016) Der deutsche Innenverteidiger wechselte 2016 für 35 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Bayern München und sorgte für einen weiteren Hammertransfer nach Götze und Lewandowski. Hummels, Weltmeister und langjähriger BVB-Kapitän, begründete den Wechsel mit familiären Gründen und dem Wunsch nach München zurückzukehren. Dortmund-Fans fühlten sich erneut verraten - nach Götze und Lewandowski verließ sie ein weiterer Führungsspieler zum Erzrivalen.

Der Fußball hat immer wieder überraschende Transfers zu bieten. Einige Stars haben bei ihren Wechseln aber Rivalitäten übergangen und enttäuschten ihren Verein und Fans.

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