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Transfermarkt

Dieses Duo spielt keine Rolle: Findet Eintracht eine Lösung?

Die Namen Jérôme Onguéné und Faride Alidou haben unter Trainer Dino Toppmöller keine Chance auf Einsatzminuten. Eintracht Frankfurt sucht Lösungen.

Frankfurt - Als Trainer Dino Toppmöller mit Eintracht Frankfurt Anfang Juli in die Sommer-Vorbereitung gestartet ist, tauchte auch plötzlich Jérôme Onguéné auf dem Platz auf. Der Kameruner ist das ganz große Rätsel bei den Hessen. Er kam im Sommer 2022 ablösefrei von RB Salzburg in die Mainmetropole und lief seitdem keine einzige Minute auf. Ex-Coach Oliver Glasner hatte keinerlei Verwendung für den inzwischen 26-Jährigen, unter Toppmöller hat sich daran nichts geändert.

Onguéné spielt bei Eintracht überhaupt keine Rolle

Onguéné nutzten auch die Leihstationen Salzburg (Januar bis Juni 2023) und Servette FC (gesamte Saison 2023/24) nichts. Er stand in Genf 166 Spielminuten auf dem Platz, packte es unabhängig von einer kürzeren Verletzungspause nicht mehr in den Kader. Die Spielzeit 2022/23 verbrachte Onguéné ohne jegliche Minute Spielzeit. Ihn warfen immer wieder Blessuren aus der Bahn, er steckt inzwischen in der Karriere-Sackgasse.

Jérôme Onguéné war ein großer Eintracht-Flop

Nach fussball.news-Informationen arbeiten die Eintracht und der Profi an einer Lösung. Onguéné steht noch drei Jahre bis 2027 bei den Frankfurtern unter Vertrag, eine Zukunft hat er allerdings nicht mehr. Auch eine Auflösung des Kontrakts ist nicht mehr auszuschließen. Wie weit Onguéné von einem Kaderplatz weg ist, zeigt die aktuelle Situation. Obwohl Willian Pacho den Klub in Richtung Paris Saint-Germain verlassen hat und es dadurch eine Lücke in der Innenverteidigung gibt, wird über Onguéné keine Sekunde nachgedacht. Der ablösefreie Wechsel vor zwei Jahren war eine Schnapsidee, er konnte sportlich zu keinem Zeitpunkt überzeugen.

Auch Alidou soll den Klub noch verlassen

Bei Faride Alidou gestaltet sich die Lage etwas differenzierter. Der Flügelspieler kam als großes Talent vom Hamburger SV, wo er in der zweiten Liga phasenweise herausragend agierte. Die Eintracht nutzte sie Chance und griff zu. Doch schnell zeigte sich, wie groß der Sprung aus Liga zwei zu einem Klub, der international spielt, ist. Obwohl Alidou sogar ein Kopfballtreffer in der Champions League bei Tottenham Hotspur (2:3) gelang, konnte er sich nicht festbeißen.

Der 23-Jährige wechselte auf Leihbasis zum 1. FC Köln. Der Effzeh hätte sich nach Ablauf der Spielzeit einigen und Alidou trotz Transfersperre verpflichten können, weil dieser bereits zuvor registriert wurde. Doch die Summe, die bei rund drei Millionen Euro lag, war zu hoch nach dem Abstieg. Und Alidou selbst hatte wohl andere Pläne. Er wechselte innerhalb von wenigen Wochen gleich zweimal den Berater, wird inzwischen von Dirk Hebel betreut.

Eintracht auch offen für sofortigen Alidou-Verkauf

Bei Alidou sind die Frankfurter nach fussball.news-Informationen optimistisch, dass sich bis zum Ende der Transferperiode am 30. August noch etwas bewegt. Die Eintracht ist für alle Optionen offen: Leihe, Leihe mit Kaufoption oder sofortiger Verkauf. Alidou hat einen gewissen Markt, erzielte er doch immerhin vier Treffer für die Kölner. Wo er unter Toppmöller steht, wurde ihm am vergangenen Samstag in Valencia gezeigt (2:3): Alidou war neben Ersatzkeeper Jens Grahl der einzige Akteur, der nicht eingewechselt wurde.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jerry Andre

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