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Endlich in Rom angekommen?

„Souveränität eines großen Champions“: Lobeshymnen für Hummels in Rom

Nach einem schwierigen Saisonstarts zeigt Mats Hummels bei der AS Rom zunehmend Stärke. Die italienische Presse lobt ihn erneut.

Rom – Nach 442 Bundesliga-Spielen für den FC Bayern und Borussia Dortmund zog es Mats Hummels im September zur AS Rom. Doch der dortige Start war für den Weltmeister von 2014 alles andere als zufriedenstellend. Rund anderthalb Monate musste er auf sein Debüt warten, dabei erzielte er aber beim 1:5 gegen die AC Florenz ein Eigentor.

Erst Ende November stand der Innenverteidiger erstmals in der Startelf, verursachte gegen Tottenham Hotspur dann aber einen Strafstoß – doch kurz vor Spielende bescherte der 35-Jährige seiner Mannschaft den Ausgleich. Nach dem 2:2 gegen die Spurs gab es für Hummels Lob von der zuvor kritischen italienischen Presse.

„Die Roma hat ein unerwartetes Ass wiederentdeckt“, schrieb die Gazzetta dello Sport. Claudio Ranieri, Hummels‘ bereits dritter Trainer in Rom, sagte vor rund zwei Wochen, dass der Ex-Bundesliga-Profi zwar „noch nicht in Topform“ sei. „Ich glaube aber, dass er in der Abwehr nicht nur gut, sondern außergewöhnlich gut sein kann.“

„Hummels verdient einen langen Applaus für seinen Stil und für die Art“

Am Samstag gegen Lecce stand Hummels zum dritten Mal in Serie unter Ranieri in der Startelf. Ranieri, der zum dritten Mal in seiner Karriere Coach der Roma ist, holte nach seiner Rückkehr mit einem 4:1 den ersten Sieg; Hummels spielte bis zur 81. Minute – und wurde im Anschluss abermals gelobt.

Mats Hummels überzeugte auch gegen Lecce.

„Professor Hummels verleiht AS Rom Flügel“, kommentierte die römische Tageszeitung Il Messaggero und schrieb weiter: „Hummels verdient einen langen Applaus für seinen Stil und für die Art, mit der er die Gegner stoppt, und zwar mit der Souveränität eines großen Champions. Die Frage lautet: Warum hatte ihn Jurić (Roms Ex-Trainer; Anm. d. Red.) nicht eingesetzt?“

„Er hat die Rolle der absoluten Führungsfigur der AS Rom übernommen“

Eine ähnliche Frage stellte sich die Gazzetta dello Sport: „Es bleibt ein Rätsel, warum ein Meister wie Hummels bisher so wenig zum Einsatz gekommen ist. Seine Leistung glänzt.“

Der Corriere dello Sport lobte: „Hummels ist auch bei diesem Spiel monumental. Er hat die Rolle der absoluten Führungsfigur der AS Rom übernommen. Die Tuttosport urteilte: „Mit Hummels schafft AS Rom das Spiel der Wende und vertreibt das Schreckgespenst eines Abstiegs.“

Rubriklistenbild: © IMAGO / Giuseppe Maffia

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