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Vor Ghana-Test
„Tür nicht dauerhaft offen“: Sané-Ansage von Bundestrainer Nagelsmann
Die Nominierung von Leroy Sané für das DFB-Aufgebot im März bleibt umstritten. Der Bundestrainer macht klar, dass das WM-Ticket nicht damit einhergeht.
Die deutsche Nationalmannschaft spielt am Montagabend (20.45 Uhr, alle TV-Infos hier) im zweiten Testspiel des Jahres gegen Ghana. Der Test soll richtungsweisend für die WM im Sommer sein. Ein besonderes Augenmerk wird wie schon beim 4:3-Sieg gegen die Schweiz am Freitag auf dem rechten Flügel liegen. Genauer: auf Leroy Sané.
Die Nominierung des früheren Bayern-Stars für das DFB-Aufgebot sorgte vielerorts für Stirnrunzeln. Bei Galatasaray Istanbul läuft es für Sané seit seinem Wechsel im Sommer 2025 weiterhin nicht überragend. In der Champions League musste er sogar mehrfach auf der Bank Platz nehmen, ein Treffer steht in der Königsklasse noch aus.
WM-Ticket in Gefahr? Klare Sané-Ansage von Nagelsmann
Trotzdem bekam der Flügelflitzer von Nagelsmann gegen die Schweiz das Startelf-Vertrauen. Nach einer unauffälligen Partie wurde der Linksfuß in der 63. Minute gegen Lennart Karl ausgewechselt. Der Youngster wird auch gegen Ghana mit Sané um Spielzeit konkurrieren. Wer wie lange spielen darf, könnte Aufschluss über die WM-Pläne von Nagelsmann geben.
Diese, das betonte der Bundestrainer am Sonntag noch einmal, sind noch nicht in Stein gemeißelt. Mit Bezug auf Sané verwies er einmal mehr auf das Leistungsprinzip. „Leroy weiß, was gefordert ist und er muss das zeigen. Am Ende entscheiden wir dann, was das Beste ist für den Kader. Er hat weiterhin die Option, sich zu zeigen. Hier und natürlich auch bei seinem Klub.“
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Der entscheidende Satz folgte sogleich: „Die Tür ist für keinen zu, der nicht dabei ist, aber die Tür ist nicht dauerhaft offen für die, die dabei sind, sondern man muss das schon immer bestätigen.“ Die Worte klingen wie eine Warnung an Sané – schließen aber auch dessen Konkurrenten ein. Im Sommer könnte sich die Personallage ohnehin verändern, sollte Bayern-Superstar Jamal Musiala wieder ins Geschehen eingreifen können.
Mit Musialas Rückkehr würden nicht nur die Einsatzchancen von Sané schrumpfen, sondern auch die von Karl. Nagelsmann hatte allerdings beruhigende Worte für den Bayern-Youngster parat. „Lenny hat es sehr gut gemacht“, resümierte der DFB-Trainer den Schweiz-Auftritt. „Auch da ist dann immer die Überlegung, wie viel er spielen kann und wie stabil seine Leistung bleibt.“ (mbo)