Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Lazio-Präsident rastet aus
„Können uns nicht erpressen“: Was Ex-SGE-Coach Glasner mit dem Kamada-Ärger zu tun hat
Bei Eintracht Frankfurt wird wohl niemand ein böses Wort über Daichi Kamada verlieren. Bei Lazio Rom aber schon – der Präsident ist komplett außer sich.
Frankfurt/Rom – Der Weg für eine Vertragsverlängerung bei Lazio Rom war eigentlich schon bereitet. Am Mittwoch landeten die Vertreter von Daichi Kamada in der Ewigen Stadt, um die Verlängerung seines auslaufenden Vertrags zu besiegeln. Es kam jedoch alles anders, was den Lazio-Präsidenten zum Ausrasten bringt.
Daichi Kamada
Geboren:
5. August 1996 (Alter 27 Jahre), Präfektur Ehime, Japan
Klub:
Lazio Rom (bis 30. Juni)
Spiele für Eintracht Frankfurt:
179
Größte Erfolge:
DFB-Pokal (2018), Europa League (2022)
Daichi Kamada spielt bald wieder unter Ex-Eintracht-Trainer Oliver Glasner
Der römische Planer war ob Kamadas Absage und des Vorgehen seines Managements nicht ruhigzustellen. „Für Kamada verlangten sie von uns eine einjährige Verlängerung und einen Bonus von 2,5 Millionen Euro bei der Unterzeichnung“, verrät Lotito Details der geführten Verhandlungen. „Aber hier irren sich diejenigen, die meinen, sie könnten uns erpressen. Wir werden alle Spieler, die sich als Söldner entpuppen, wegschicken und bei Null anfangen.“
Daichi Kamada: Kurzzeitige Spekulationen über Rückkehr zu Eintracht Frankfurt
Kamada braucht sich auf der Lazio-Geschäftsstelle also wohl erst mal nicht mehr blicken lassen. Der 27-Jährige verließ Eintracht Frankfurt im Sommer vorigen Jahres ablösefrei und unterzeichnete in Rom zunächst einen Einjahresvertrag. Kurzzeitig poppten sogar wilde Gerüchte über eine Eintracht-Rückkehr auf, für die SGE absolvierte der Japaner zwischen 2017 und 2023 insgesamt 179 Pflichtspiele und holte 2018 den DFB-Pokal sowie 2022 die Europa League.
Bei Lazio ist nicht nur Präsident Lotito außerordentlich angefressen. Beim offiziellen Vereinskanal, dem Lazio Style Channel, äußert sich auch Sportdirektor Angelo Fabiani zur Causa Kamada – und fällt wie Lotito ein vernichtendes Urteil.
Kolo Muani, Marmoush – und jetzt Ekitiké: Die teuersten Transfer-Abgänge von Eintracht Frankfurt
Da der Zeitpunkt zum Ziehen der Verlängerungsoption abgelaufen sei, habe Kamadas Entourage beim Treffen vorgeschlagen, den Vertrag zu den gleichen Konditionen zu verlängern, sagt Fabiani. „Ich lasse mich von niemandem erpressen, ich akzeptiere keine Erpressung. Ich sagte: ‚Das ist die Tür, durch die Sie gehen können.‘ Wenn ich mich zum x-ten Mal dieser Bedingung unterworfen hätte, hätte er für 100 Euro gehen können.“
Die Entscheidungsträger bei Lazio Rom waren am Ende wohl auch aus sportlicher Sicht nicht wirklich überzeugt, das Projekt mit Kamada weiterzugehen. Der kam in seiner Debütsaison zwar auf 38 Pflichtspiele. Diese verteilten sich aber lediglich auf 1897 Minuten Einsatzzeit. In der Serie A stand Kamada lediglich 17-mal in der Startelf. (aoe)