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WM-Achtelfinale
Norwegen schießt Brasilien aus der WM: Presse zerreißt Seleção – „Haaland stoppt den Samba“
Historisches WM-Aus für Brasilien: Erling Haaland schießt Norwegen mit einem Doppelpack ins Viertelfinale und sorgt für ein weltweites Echo.
Zum ersten Mal seit 36 Jahren, seit der Weltmeisterschaft 1990 in Italien, ist Brasilien im Achtelfinale einer WM ausgeschieden. Das 1:2 gegen Norwegen mit Erling Haaland sorgt weltweit für Schlagzeilen. Die Resonanz in der internationalen Presse ist groß – sowohl in den beteiligten Nationen als auch bei neutralen Beobachtern.
Content-Partnerschaft
Dieser Artikel von Fabio Russo entstand in Kooperation mit Gazzetta dello Sport.
Die brasilianische Zeitung O Globo formuliert nüchtern: „Brasilien ist ausgeschieden und spielt die schlechteste WM seit 36 Jahren. Wie 1990 scheidet die Seleção im Achtelfinale aus. Die 1:2-Niederlage gegen Norwegen markiert die längste Phase Brasiliens ohne WM-Titel.“ Auch die Folha de São Paulo bleibt bei der reinen Nachricht: „Brasilien verliert gegen Norwegen und erlebt sechs schmerzhafte K.o.-Schläge in Serie. Nach einer turbulenten Vorbereitung erlebt die Mannschaft von Nationaltrainer Carlo Ancelotti den schlechtesten Auftritt seit 1990.“ Zudem wird Neymar erwähnt, „der die WM-Bühne mit einem bitteren Abgang verlässt“, ebenso wie ein Kommentar des Weltmeisters von 1970, Tostão: „Chronik eines unerwarteten Scheiterns“.
Doppelschütze Erling Haaland führt seine Mannschaft an, als sie nach dem Achtelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Brasilien und Norwegen an einem Ruder-Ritual teilnimmt.
„Brasilien geht unter“: Scharfe Kritik und norwegischer Jubel
Noch deutlicher formuliert O Estado de S. Paulo. Die Zeitung zeigt auf der Titelseite das Bild von Haaland beim Führungstreffer und fasst zusammen: „Brasilien geht unter.“ Hervorgehoben wird auch, dass Brasilien im Jahr 2030 dann seit 28 Jahren keinen Titel mehr gewonnen hätte.
Die norwegische Zeitung Sportbladet feiert auf der Titelseite Erling Haaland und zitiert dessen Worte nach dem Spiel in großen Lettern: „Der verrückteste Tag der norwegischen Geschichte!“ Darunter heißt es schlicht: „Haaland erlegt Brasilien mit zwei Toren, Norwegen steht im WM-Viertelfinale.“
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Argentinische Medien feiern Norwegen und kritisieren Ancelotti
In Argentinien, dem großen Erzrivalen, ist das Aus der Seleção das absolute Topthema. Die Sportzeitung Olé titelt: „Im Rhythmus der Trommel“ und spielt damit auf den Torjubel von Haaland und seinen Mitspielern an. Weiter heißt es: „Mit einem unnachgiebigen Haaland schreibt Norwegen Geschichte und schickt die Seleção im Achtelfinale nach Hause. ‚Es ist der Beginn eines neuen Zyklus‘, sagt Ancelotti, der dafür kritisiert wird, beim Elfmeter auf Bruno Guimarães gesetzt zu haben, der vom Punkt scheiterte.“ Auch Neymar wird erwähnt, der in der Partie völlig blass blieb.
Frankreich, Spanien und Katalonien blicken auf Haalands Doppelpack
Ähnlich nüchtern berichtet die argentinische Zeitung Clarín: „Haaland schießt Brasilien mit einem Doppelpack raus und trifft nun auf England“. An anderer Stelle wird hervorgehoben, dass Kapitän Martin Ødegaard ihm nach dem Schlusspfiff die Bühne für die Feier überlassen hat.
Die angesehene französische Sportzeitung L‘Équipe widmet die Titelseite der Tour de France und bringt zu Brasilien–Norwegen nur einen Kasten: „Haaland wirft Brasilien raus“. Das Sportressort des Figaro konzentriert sich auf die Einzelkritiken: „Brasilien–Norwegen: Haaland als Befreier, Nyland unüberwindbar, Guimarães ohne Rhythmus“.
Spanische und portugiesische Blätter mit knappen, prägnanten Schlagzeilen
In Spanien liegt der Fokus klar auf dem Iberien-Duell zwischen Spanien und Portugal am Abend. „Haaland schaltet Brasilien aus“, ist der einzige Hinweis über der Titelleiste. Ähnlich verfährt die katalanische Mundo Deportivo, die unten auf der Seite schreibt: „Haaland schickt Brasilien K.o.“, wobei der Stürmer von Manchester City als „Killer“ bezeichnet wird.
„Haaland stoppt den Samba“: Reaktionen in Portugal
In Portugal berichtet die Zeitung O Jogo knapp, aber prägnant: „Haaland stoppt den Samba“. Damit reiht sich auch die portugiesische Presse in die weltweiten Huldigungen für den Angreifer ein. Der Tenor der Weltpresse ist eindeutig: Das frühe Aus der Seleção und der Doppelpack des norwegischen Torjägers markieren den bisherigen Wendepunkt des Turniers.